Warnemünde: Gründe für einen urlaub an der Ostsee | reisereporter.de

Deshalb lohnt sich ein Urlaub in Warnemünde

Traditionell und modern zugleich – so gibt sich das Ostseebad Warnemünde im Norden Rostocks. Wer kommt, will bleiben, wer geht, kommt wieder, so schön ist es dort. reisereporter Philip stellt den Ort vor.

Philip Schülermann
Der Alte Strom ist die Flaniermeile Warnemündes - und das Herzstück der Stadt.
Der Alte Strom ist die Flaniermeile Warnemündes – und das Herzstück der Stadt.

Foto: Pixabay.com/butti_s

Der Empfang im Warnemünde ist herzlich, warm und maritim. Landest du im Ostseebad, landest du vermutlich an der Mittelmole auf einem der Parkplätze oder am Bahnhof.

Von hier aus ziehen Scharen von Besuchern in Richtung Alter Strom. Souvenir-, Softeis- und Getränkebuden erwecken den Eindruck: Hier ist was los! Am Ende der Bahnhofsbrücke singt ein Sänger in Uniform irgendwas auf Russisch, Stadtführer zeigen mit ausgestrecktem Finger um sich herum. Geordnetes Gedränge. Saison in Warnemünde.

Die Hafenstadt liegt nördlich von Rostock, dort wo die Warnow mündet. Seit 1323 gehört das heutige Seebad zur Hansestadt. Und Tradition ist in dem beliebten Urlaubsort über all zu spüren – besonders die der Seefahrt und Fischerei.

Entlang des alten Stroms liegen auch heute Fischerboote – kleine und große. Mit breitem norddeutschen Akzent und Plattdeutsch locken Kapitäne der Ausflugsdampfer zu Ausfahrten. Irgendwo trällert ein Shantychor von Abenteuern auf großer Fahrt.

Drei Bauwerke prägen das Bild des Ortes besonders: Der Leuchturm und die zwei DDR-Relikte, der Teepott und das Neptun-Hotel. Genauso charakteristisch für Warnemünde sind die kleinen, schmalen Fischerhäuschen, die du in zweiter Reihe findest, wenn du ins Stadtzentrum gehst.

 

Von der Promenade aus führen kleine Wege durch Dünen hindurch zum Strand. Der warme Sand – Urlaubsfeeling! Strandkörbe und die ruhige Ostsee verstärken dieses Gefühl.

Rostock ist eine sportliche Stadt. Das zeigt sich auch im Ostseebad. Am Strand wird Tennis, Soccer und Volleyball gespielt. Andere bräunen sich auf Strandtüchern. Dieses Gefühl des Schaulaufens wie in anderen Seebädern gibt es Warnemünde so aber nicht. Hier herrscht Bodenständigkeit für alle anderen gibt es einschlägige Bars oder Sylter Fischrestaurants.

Ums Sehen und Gesehenwerden geht schon eher, wenn die großen Kreuzfahrtschiffe in Warnemünde – im bedeutendsten Kreuzfahrthafen Deutschlands – liegen. Am Kai tummeln sich angelandete Touristen und Neugierige, die versuchen, die riesigen Pötte auf ein Foto zu bannen.

Hübsch ist Warnemünde – und kontrastreich. Die Hafenstadt schafft es schienbar spielerisch, Tradition und Moderne zu verbinden. Stundenten treffen betagte Einheimische, Shantychöre treffen auf Bluetooth-Lautsprecher und Erholung trifft Profi-Sport. Und das jeden Tag in der Saison.

Leer ist es auch im Winter nicht, aber natürlich ist es etwas ruhiger an der Ostsee. Geschmackssache! Aber wer Warnemünde verlässt, möchte sowieso wiederkommen. Warum also nicht zweimal pro Jahr – oder gleich fünf Mal!?!

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