Nachdem eine Frau letzten Samstag unkontrolliert in den Sicherheitsbereich des Münchner Flughafens gekommen war, brach an dem Airport Chaos aus. Neben Tausenden wartenden Fluggästen und Hunderten ausgefallenen Flügen kam es auch bei der Gepäckabwicklung zu einem erheblichen Durcheinander.

Flughafen München: Rund 600 Gepäckstücke noch nicht am Zielort

Durch die Absage von 330 Flügen befanden sich zwischenzeitlich etwa 20.000 Gepäckstücke am Flughafen München – während die Besitzer schon im nächsten Flieger saßen. Aktuell befinden sich noch rund 600 Koffer in der Obhut des Flughafenpersonals. 

Passagiere von Lufthansa und Eurowings am meisten betroffen

„Um schnellstmöglich an ihr fehlendes Gepäck zu kommen, sollten sich die Fluggäste an ihre jeweilige Airline wenden“, erklärt Flughafensprecher Edgar Engert dem reisereporter auf Anfrage. Am meisten betroffen seien Gäste von Lufthansa und Eurowings – den Hauptakteuren an Terminal 2.

 Fehlende Transportkapazitäten machen Abwicklung schwierig

„Wir setzen alles daran, dass die betroffenen Fluggäste schnellstmöglich an ihr Gepäck kommen“, sagt Bettina Rittberger von der Lufthansa dem reisereporter. Die verbleibenden Gepäckstücke würden schnellstmöglich mit anderen Flugzeugen an den jeweiligen Zielort gebracht. Das Problem: Die Gepäckkapazität sei begrenzt, und nicht jeder Zielort würde täglich angeflogen werden.

Betroffene Fluggäste können Status im Internet überprüfen

Fluggäste von Lufthansa, die auch heute noch auf ihr Gepäck warten, könnten den Status ihres Gepäcks im Internet abrufen und dort auch das weitere Vorgehen planen, so die Airline.