Der Charterer Involatus hat die Vermarktung der Olympus-Airways-Flüge übernommen. Nun reicht es dem Broker, er kündigt die Zusammenarbeit mit der griechischen Airline Olympus Airways Ende August – 100 Flüge vom 1. bis 27. September wurden annulliert. 

Betroffen sind davon unter anderem Kunden von Tui, Schauinsland und 5vorFlug, dem Last-Minute-Reiseveranstalter von FTI. Sie bezogen ihre Olympus-Airways-Flüge, zum Beispiel auf die Kanaren, über Involatus.

Tui kündigte Olympus-Airways-Kontingente bereits Anfang August

Eine Sprecherin von Tui sagte dem reisereporter, dass Tui bereits Anfang des Monats ihre Kontingente bei Involatus gekündigt habe. Kunden, die mit Olympus Airways hätten fliegen sollen, wurden auf andere Flüge umgebucht.

Bei Schauinsland sind etwa 1.000 Gäste von den Stornierungen im September betroffen. Sie werden aktuell auf Alternativflüge von Tuifly, Germania, Sunexpress oder Condor umgebucht.

Auch FTI bucht Olympus-Airways-Fluggäste um

90 Prozent der Gäste seien bereits informiert worden, sagte eine Sprecherin des Reiseanbieters dem reisereporter. Bis Anfang der nächsten Woche sollte der Umbuchungsprozess bei Schauinsland weitestgehend abgeschlossen sein. Für Flüge ab den 28. September arbeite Involatus an einem Ersatzflugplan, so die Schauinsland-Sprecherin.

Auch FTI konnte alle Kunden, die von den Stornierungen betroffen sind, auf andere Flüge umbuchen, so eine Sprecherin. Da es sich bei den Angeboten von 5vorFlug um Last-Minute-Offerten handele, müsse FTI in den kommenden Wochen nur noch für wenige Reisen Alternativen suchen.

Auf eine reisereporter-Anfrage bei Involatus gibt es bislang keine Antwort.