Der in den USA als „Ferguson Fire“ bezeichnete Waldbrand in der Nähe des Yosemite-Nationalparks in Kalifornien wütet seit mehr als 20 Tagen. Am Sonntag starb ein 33-jähriger Feuerwehrhauptmann beim Kampf gegen die Flammen.

Er ist der zweite Helfer, der dem Feuer zum Opfer fiel. Elf weitere Personen wurden verletzt.

Yosemite-Nationalpark bleibt geschlossen

Die Parkbetreiber des Yosemite-Nationalparks haben angekündigt, dass alle Eingänge und Straßen des Parks auch weiterhin geschlossen bleiben – voraussichtlich bis zum 5. August. Einzig der Tioga Pass und die Tioga Road bleiben geöffnet.

Die Öffentlichkeit soll sich auf den offiziellen Seiten des Nationalparks und des U.S. Forest Service auf dem Laufenden halten.

Parksprecher Scott Gediman spricht von der längsten Parkschließung seit 1997. Damals wurde der Yosemite-Nationalpark aufgrund von Überschwemmungen für mehr als zwei Monate geschlossen.

Feuer wütet auf mehr als 280 Quadratkilometern

Der Waldbrand hat sich mittlerweile auf mehr als 280 Quadratkilometer ausgebreitet. Am Dienstag mussten laut dem San Francisco Recreation and Parks Department zwei Sommercamps in der Nähe des Yosemite-Nationalparks aufgrund von starker Rauchentwicklung evakuiert werden – mehr als 1.000 Personen waren betroffen.

Die Einsatzkräfte konnten bisher 41 Prozent des Brandes unter Kontrolle bringen. Insgesamt sind mehr als 2.800 Helfer und 14 Hubschrauber im Einsatz.