Nicht nur der Anblick der goldenen Brücke ist atemberaubend, sondern auch der Ausblick, den Touristen von ihr aus haben: 1.400 Meter über dem Meer können sie seit wenigen Wochen den Blick über die Bergwelt von Ba Na in Vietnam schweifen lassen.

Dabei sind die Riesenhände keinesfalls so massiv wie ihre Umgebung. Denn statt aus Stein und Fels bestehen sie aus Stahlgeflecht und Fiberglas.

Im Hintergrund kannst du die Ba Na Hills erkennen.
Im Hintergrund kannst du die Ba Na Hills erkennen. Foto: Landscape Architecture TA

„Cầu Vàng“ heißt „goldene Brücke“

Der Name „Cầu Vàng“, die „goldene Brücke“, kommt übrigens nicht von ungefähr: Alle Elemente der Brücke sind nämlich mit goldener Farbe überzogen – sogar die Unterseite.

Sogar von unten ist die Brücke komplett goldfarben.
Sogar von unten ist die Brücke komplett goldfarben. Foto: Landscape Architecture TA

Geschaffen haben dieses Kunstwerk sechs Architekten des Unternehmens TA Landscape Architecture aus Ho-Chi-Minh-Stadt. Die Konstruktion sei in nur einem Jahr fertiggestellt worden, erklärt ein Mitarbeiter auf reisereporter-Anfrage.

Vietnam: Die Goldene Brücke soll Touristen anlocken

Vietnam hat in den letzten Jahren einen wahren Tourismusboom erlebt. Da Nang, eine der größten Städte Vietnams, zieht Urlauber nicht nur mit kilometerlangen Stränden an – auch die Unesco-Welterbestätten Hue, Hoi An und die Ruinen von My Son sind nicht weit von der Stadt entfernt.

So erhoffen sich die Verantwortlichen, dass die neue Brücke Reisende von Da Nang aus in den kleinen Urlaubsort Ba Na Hills lockt. Von dort führt eine fünf Kilometer lange Seilbahn hinauf zu den Riesenhänden.