Viele Urlauber und Geschäftsreisende vertreiben sich die Wartezeit bis zum Abflug mit dem Handy oder dem Laptop. Gerade im Ausland wird dafür gern auf kostenlose öffentliche Flughafen-Hotspots zurückgegriffen (Stichwort: Roaminggebühren). Aber Achtung: Die Analyse einer Firma für Cybersicherheit zeigt, dass viele WLAN-Netze an Flughäfen nicht gut geschützt sind und die Gefahr des Hackings hoch ist. 

Im Flughafen-WLAN lassen sich leicht Viren auf dein Gerät spielen

Der Identitäts- und Datenklau oder die Installation von Viren und anderen schadhaften Programmen auf deinem Gerät ist für Hacker hier besonders einfach.

Der Grund: Die Netze sind oft unverschlüsselt oder falsch konfiguriert. Um die Sicherheit zu testen, hat die Firma von Coronet die Daten von mehr als 250.000 Reisenden an 45 US-Flughäfen über fünf Monate hinweg ausgewertet.

Öffentliche Hotspots: In San Diego ist die Hacking-Gefahr am größten

Am Flughafen von San Diego besteht nach Angaben von Coronet das höchste Risiko, gehackt zu werden. Auf Platz zwei landete das WLAN des Flughafens in Santa Ana, ebenfalls in Kalifornien, direkt dahinter der Flughafen in Houston in Texas.

Ähnlich unsicher sind die Netze des Southwest Florida International Airport und des Newark Liberty International Airport. Auf den Plätzen sechs bis zehn finden sich die Flughäfen aus Dallas, Phoenix, Charlotte, Detroit und Boston.

Expertenrat: WLAN am Flughafen nicht nutzen

„Der Grund, warum ein Airport-WLAN so unsicher ist, besteht in der Tatsache, dass die meisten von uns die Bequemlichkeit der Sicherheit vorziehen“, so der Sicherheitsexperte von Coronet gegenüber dem Nachrichtendienst „CNBC“.

Sein Rat: Am besten loggst du dich erst gar nicht in ein öffentliches WLAN ein. Falls doch, solltest du auf jeden Fall eine gute Sicherheitssoftware installiert haben.