Death Valley in Kalifornien: Juli 2018 bricht alle Hitzerekorde

Death Valley: Juli 2018 bricht alle Hitzerekorde

Es ist weltweit der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen: Im Death Valley in Kalifornien herrschten im Juli durchschnittlich 42 Grad Celsius. Touristen schreckt das allerdings nicht ab.

Mann filmt sich im rekordheißen Death Valley, Kalifornien.
Dieser Mann filmte sich im rekordheißen Death Valley, Kalifornien.

Foto: twitter.com/RampUp (Screenshot)

Mit dem neuen Temperaturrekord bricht das Death Valley (Kalifornien) seinen eigenen aus dem vergangenen Jahr: Durchschnittlich fast 42,3 Grad warm war es – tagsüber und nachts.

Natürlich ist es im Death Valley, einem der wärmsten Orte der Welt, im Juli immer brüllend heiß. In diesem Jahr liegen die Temperaturen allerdings mehr als drei Grad über dem normalen Durchschnitt. 

Death Valley: Heißester Monat – aber nicht heißester Tag – aller Zeiten

Gleich an vier aufeinanderfolgenden Tagen wurden mit fast 52,8 Grad (!) die jeweiligen Tagesrekorde gebrochen. An 21 Tagen war es mindestens 49 Grad warm – oder heißer.

Die Werte wurden dem „Forbes“-Magazin zufolge in Furnace Creek im Herzen des Death Valleys gemessen.

Auch eine Reisende aus Deutschland erlebte die extreme Hitze und postete ein Foto davon bei Instagram:

Sie schreibt dazu: „Posieren im Death Valley bei 52 Grad ist eine Grenzerfahrung – für Model und den Fotografen. Wir machten es quick and dirty, dreimal knipsen und zurück ins Auto…“

Touristen pilgern ins Death Valley – trotz Megahitze

Man könnte jetzt denken, die hohen Temperaturen würden Urlauber abschrecken. Die britische „Sun“ berichtet aber vom genauen Gegenteil: Tausende Touristen würden in die kalifornische Wüste strömen, um den heißesten Ort der Erde zu erleben. 

Zeitweise war es im Death Valley dennoch „kühler“ als in Berlin, wie dieser Twitter-User feststellte: 

Dass es im Death Valley so heiß ist, hat übrigens mehrere Gründe: Zum einen regnet es in dem Gebiet äußerst selten, die Luft ist sehr trocken. Zum anderen liegt es wie in einem Kessel unterhalb des Meeresspiegels, sodass die umliegenden Bergen die Hitze aufstauen.

Auch im Rest der Welt wurden im vergangenen Monat neue Hitzerekorde verzeichnet. In Europa kam es vielerorts zu verheerenden Waldbränden, unter anderem in Schweden und Griechenland.

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