Eine Volkszählung im Jahr 2017 ergab, dass 7.750 Einwohner auf der Osterinsel leben – von denen gerade einmal die Hälfte zu den Rapa Nuis, den Ureinwohnern der Osterinsel, gehört. Das berichtet die südamerikanische Nachrichtenagentur „Prensa Latina“.

Das Bevölkerungswachstum stellt die Osterinsel vor Probleme

Temporäre Besucher sind auf der chilenischen Insel, die 3.500 Kilometer vom chilenischen Festland entfernt im Pazifik liegt, zwar gern gesehen – aber immer mehr Besucher richten sich dort ein und reisen nicht wieder ab.

Da dieses unkontrollierte Bevölkerungswachstum zu einer Verschlechterung der Grundversorgung, einer Belastung für die Abfallwirtschaft und die Umwelt sowie zur  Verschmutzung des Meeres geführt hat, senkt die Regierung von Chile die erlaubte Aufenthaltsdauer für Touristen von bisher 90 Tagen auf 30 Tage.

Wer anreist, muss neben seinem Pass deshalb auch ein Rückreiseticket sowie eine Hotelreservierung oder die schriftliche Einladung eines Anwohners vorweisen.

Wegen dieser Steinstatuen, Moai genannt, kommen viele Touristen auf die Insel.
Wegen dieser Steinstatuen, Moai genannt, kommen viele Touristen auf die Insel. Foto: imago/Karol Kozlowski

Mehr als 100.000 Besucher kommen jedes Jahr auf die Osterinsel. Angezogen werden sie vor allem von den mehr als 900 Steinstatuen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert.