Was für ein Service! Diese Geschichte hätte als absolutes Disaster für Kris A. enden können – stattdessen weckte sie in ihm neue Hoffnung in Fluggesellschaften.

Aber von vorn: Kris war auf dem Weg von Charleston (South Carolina) nach Anchorage in Alaska. Der Flieger landete erst um Mitternacht – allerdings ohne Kris’ Gepäck.

Der nächste Tag war für ihn schon komplett verplant, er reiste sofort weiter zu seiner neuen Berghütte bei Talkeetna, die zwei Stunden von Anchorage entfernt liegt – und nur mit einem Hubschrauber zu erreichen ist. 

Passagier bekommt verlorenen Koffer mit Helikopter geliefert

Doch was als Drama begann, wurde zum Flugmärchen: Eine Mitarbeiterin von Alaska Airlines, die Kris in einem Facebook-Post Terri nennt, übernahm nämlich aktiv die Kommunikation, rief Kris an und schrieb ihm, um ihm den Koffer schnellstmöglich zustellen zu können.

Dafür wurde das Gepäckstück mit einem Hubschrauber mehr als zwei Stunden zu Kris geflogen – auf Kosten der Airline. Gegenüber dem lokalen Nachrichtensender „KTUU“ erzählte Kris: „Ich liebe es, das ist Alaska. Die Leute fragen mich immer: Warum fährst du nach Alaska. Ich sag dann immer: Das ist Alaska, Mann. Es ist wie eine andere Kultur.“

Helikopter-Gepäckservice ist eine Ausnahme – auch in Alaska

Zugegeben: So ein Service ist selbst bei Alaska Airlines nicht an der Tagesordnung: Pressesprecher Tim Thompson gab „KTUU“ zufolge zu, dass er in seiner siebenjährigen Laufbahn bei der Airline so eine Auslieferung noch nie erlebt habe. „Normalerweise bringen wir das wiedergefundene Gepäck mit einem Wasserflugzeug“, so Thompson.