Der Mann sei zusammen mit seiner 52-jährigen Lebensgefährtin am Freitagabend bei starkem Wellengang zum Schwimmen an einem unbewachten Strandabschnitt auf Usedom ins Wasser gegangen. Doch nach einiger Zeit verließen die beiden ihre Kräfte, sie schafften es nicht mehr, zurück ans Ufer zu schwimmen.

Urlauber am Strand holt Rettungsschwimmer zu Hilfe

Ein Urlauber am Strand in der Nähe des Ostseebades Bansin bemerkte die verzweifelten Versuche. Er sei zum nächsten Rettungsturm gerannt und habe die Rettungsschwimmer zu Hilfe geholt, berichtet die Polizei. Diese sprangen direkt ins Wasser und konnten die Frau lebend aus der Ostsee retten.

Doch für den 51-Jährigen war es zu spät: Er konnte nur noch leblos aus dem Wasser gezogen werden, auch ein Notarzt konnte ihn nicht mehr reanimieren.

Bereits mehr als 280 Badetote in Deutschland

In diesem Jahr sind in Deutschland bereits mehr als 280 Menschen beim Baden ertrunken. Das ist schon jetzt mehr als im gesamten Jahr 2017. Grund dafür ist die lange Hitzeperiode, die vergleichsweise viele Menschen zur Abkühlung in Flüsse, Seen und ins Meer lockt.

Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich an unbewachten Badestellen. Die DLRG fordert daher Länder, Kommunen und Badbetreiber auf, für mehr Sicherheit zu sorgen. Ein Badeverbotsschild reiche nicht aus.