Ahrenshoop: 12 Tipps für deinen Strandbesuch | reisereporter.de

12 Tipps für deinen Strandbesuch in Ahrenshoop

Weißer Sand, blaues Meer und sanfte Dünen: Am Strand von Ahrenshoop findest du landschaftliche Abwechslung, romantische Sonnenuntergänge und viel Platz. Der reisereporter hat zwölf Tipps für den Strandbesuch

Susanne Retzlaff
Der Ahrenshooper Strand hat alles, was ein Traumstrand braucht: Weißer Sand, blaues Meer, sanfte Dünen und viel Platz für dich und deine Liebsten.
Der Ahrenshooper Strand hat alles, was ein Traumstrand braucht: Weißer Sand, blaues Meer, sanfte Dünen und viel Platz für dich und deine Liebsten.

Foto: Susanne Retzlaff

1. Einzigartiger Dresscode

Auf den Schildern der Strandzugänge fehlen in Ahrenshoop auf Fischland-Darß-Zingst die sonst üblichen Hinweise auf Textil oder FKK. Denn du entscheidest hier auf ganzer Strecke selbst, ob du zum Baden etwas anziehen möchtest oder nicht. „Diese Toleranz habt wohl etwas mit den Künstlern zu tun, die waren nicht so für Vorschriften“, ahnt Andrea Krüger von der Kurverwaltung.

2. Strandburgenbau erlaubt

30-350-200 – das sind die Maße, die du kennen solltest, wenn du eine Strandburg bauen willst. Der „B-Plan“ im Burgenparagraphen der Strandsatzung regelt nicht nur die maximale Bauhöhe (30 Zentimeter), den größten Durchmesser (3,50 Meter) und den Mindestabstand zum Dünenfuß (2,00 Meter), sondern auch das Baumaterial: Nur Bestandteile des Strandes sind erlaubt, Strandgut oder andere Stoffe nicht.

3. Hunde am Strand

Natürlich darf dein vierbeiniger bester Freund mit an den Strand. Vom 1. Mai bis 30. September sind Hunde zwischen den Zugängen 2 und 3, 13 und 14 sowie am Steilufer auf Höhe Käthe-Miethe-Weg bis zur Saisontreppe (Pappelallee) willkommen.

Frei herumlaufen aber dürfen Hunde dort nicht, die Leine ist Pflicht. Und du solltest an die Toilettenbeutel denken, Tütenspender stehen im Ort und an den Strandzugängen 3, 8, 12, 13, 15.

4. Temperaturen für Warmbader

Was, das Wasser ist dir bei 18 Grad Celcius zu kalt? Miss selber einmal nach, dein großer Zeh ist das beste Termometer. Wetten, dass sich die Ostsee gleich zwei Grad wärmer anfühlt? Im flachen Wasser und geschützten Uferbereich, der Hauptbadezone also, steigen die Temperaturen nämlich schneller.

5. Proviant für den Strand

In der Saison passiert regelmäßig ein mobiler Verkaufswagen den Strand und bietet Eis und Erfrischungsgetränke an. Kiosk oder Snackbar wirst du am Strand nicht finden. Also mach deine Mittagspause am besten im Ort oder nimm ein Lunchpaket mit. Das solltest du dann gut vor den Möwen verstecken!

6. Flaggen, Zeichen, Bay-Watch

In der Hochsaison wacht die DLRG über einen zentralen Bereich des Badestrandes, dessen Anfang und Ende mit gelb-roten Flaggen gekennzeichnet sind. Sie zeigen dir, dass die Rettungsschwimmer im Dienst sind. Bei zusätzlicher gelber Flagge besteht Badeverbot für ungeübte Schwimmer, bei einer roten Flagge absolutes Badeverbot.

Außerhalb der Wachzeiten und des bewachten Bereichs badest du auf eigene Gefahr. Die blaue Flagge am Zugang 12 bürgt für besondere Umweltqualitäten, die unangemeldet kontrolliert werden. Sie wird immer nur für eine Saison vergeben.

7. Kindersicherung

Das Ostseeufer in Ahrenshoop ist seicht, das Wasser bleibt also lange flach und bietet so auch Kindern viele Möglichkeiten zum planschen und Tröpfelburgen bauen. Besonders beliebt beim Nachwuchs sind die ruhigen, lagunenartigen Zonen vor den Wellenbrechern.

Das flache warme Wasser lädt auch zum Keschern und Schnorcheln ein. An den DLRG-Rettungstürmen bei den Strandzugängen 12 und 15 erhalten Kinder kostenlose Armbänder, die beim Wiederfinden helfen, falls sich die Kleinen am Strand verlaufen sollten.

Für Kinder ist der seichte Strand ein Badeparadies.
Für Kinder ist der seichte Strand ein Badeparadies. Foto: Susanne Retzlaff

8. Barrierefrei an die See

Gehbehinderte Gäste und Familie nmit Kinderwagen kommen am Strandzugang 4 gegenüber der Reha-Klinik der Ostsee an den Ostseestrand.

9. Für Ja-Sager: Hochzeit am Meer

Strand, Brandung, Sonnenuntergang – geht heiraten noch romantischer? Zwei Hotels haben die Lizenz zum Trauen und richten den schönsten Tag in deinem Leben auch mit Open-Air-Zeremonie und am Strand aus.

The Grand | Adresse: Schifferberg 24, 18347 Ahrenshoop | Telefon: 0382206780 
Künstlerquartier Seezeichen | Adresse: Dorfstraße 22, 18347 Ahrenshoop | Telefon: 03822067970

10. Husch, ins Körbchen

Der nackte Strand ist dir zu sandig, sonnig, windig, die Strandmuschel zu unbequem? Wenn ja, könntest du es dir in einem Strandkorb gemütlich machen. Aber Achtung: Auch wenn es noch so verführerisch ist: Kampieren, Zelten und Lagerfeuer sind am Strand ebenso untersagt wie "die Nutzung oder der Verbleib von Strandmuscheln und Windschutz-Tüchern in der Zeit zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr". Strandkörbe kannst du hier mieten:

Gielow | Adresse: Dorfstraße 21, 18347 Ahrenshoop | Telefon: 038220/80134
Pagels | Adresse: Strandzugang 12, 18347 Ahrenshoop | Telefon: 0172/4121527
Wünsch | Adresse: Niehäger Straße 2, 18347 Ahrenshoop | Telefon: 038220/80282

Im Strandkorb kannst du es dir bei Wind und Wetter gemütlich machen.
Im Strandkorb kannst du es dir bei Wind und Wetter gemütlich machen. Foto: Susanne Retzlaff

11. Sport am Strand

Den Sportstrand findest du am Strandübergang 15 unterhalb der Treppe. Du erkennst ihn am Volleyballnetz. Hier kannst du mit deinen Freunden Mannschaftssportarten betreiben. Das Aufstellen von Geräten müsste aber die Gemeinde genehmigen. Reiten ist am ganzen Strand grundsätzlich nur außerhalb der Badesaison erlaubt, Ausnahmen gelten für die örtlichen Reiterhöfe.

Islandpferdehof Fretwurst | Adresse: Weg zum Kiel 12, 18347 Ahrenshoop | Telefon: 038220/69328
Reiterhof Völkner | Adresse: Althäger Straße 60, 18347 Ahrenshoop | Telefon: 038220/212

Aktive Urlauber und Tagesgäste können am Sportstrand Beach Tennis, Volleyball oder Badminton spielen.
Aktive Urlauber und Tagesgäste können am Sportstrand in Ahrenshoop Beach Tennis, Volleyball oder Badminton spielen. Foto: Susanne Retzlaff

12. Spaziergänge

Das Stapfen durch den tiefen Sand hat Trainingseffekt und das Ahrenshooper Ufer bietet reichlich Abwechslung zwischen sanften Dünen und Steilküste. Besonders der Strand in Richtung Norden scheint unendlich. Wo das Ufer flacher wird, steht die „Grimmelei“, ein mindestens so beliebtes Fotomotiv wie das Fischerboot am Strandübergang 13, mit dem noch gefangen wird.

Hinter der flachen Düne am Übergang 7 glitzert ein Glaspalast. Der Strandaufgang 2 gehört schon zu Born, es gibt keine Buhnen mehr, der legendäre Weststrand des Nationalparks hat begonnen, vielleicht findet sich hier ja auch ein Bernstein.

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