Nacktes Sonnen und Schwimmen ist in Belgien richtig beliebt: „Wie Sardinen in der Büchse“ liegen FKK-Strandurlauber in Spitzenzeiten am 400 Meter langen Strand von Bredene in Belgien, so die Betreiber. Ein etwas unangenehmes Bild, das sich einem da aufdrängt.

Kein Wunder also, dass der belgische FKK-Verband gern einen zweiten Nudistenstrand in Westende ganz in der Nähe von Bredene einrichten würde.

Sex in den Dünen stört die Vögel am FKK-Strand

Das Umweltministerium reagierte ablehnend, die Stadtverwaltung wies den Antrag zurück. Denn die belgische Umweltagentur Natuur en Bos, die zurate gezogen wurde, reklamiert, dass „Randaktivitäten“ in den Dünen diese schädigen könnten oder Vögel, die dort nisten, vertreiben würden, berichtet die belgische Zeitung „Het Nieuwsblad“.

Mit „Randaktivitäten“ meint die Agentur offenbar Sex. In Bredene verbringen Strandbesucher anscheinend gern mal Schäferstündchen in den Dünen oder hinterlassen dort Müll. Dadurch würde die vom Aussterben bedrohte Haubenlerche, die dort brütet, bedroht. 

Dieses Verhalten ist auch dem FKK-Verband ein Dorn im Auge: „Das sind keine richtigen Naturisten für uns“, schreibt der und schlägt vor, einen Stacheldraht um die Dünen zu bauen.

Der Bürgermeister von Bredene reagiert skeptisch: „Als ob ein Mann ohne Kleidung einen Stacheldraht nicht überwinden kann.“