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Laudamotion: Ryanair rechnet mit 150 Millionen Verlust

Laudamotion schreibt richtig rote Zahlen: Der Verlust werde in diesem Jahr wohl 150 Millionen Euro betragen, sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary. Das wäre dreimal so viel wie ursprünglich geplant.

 

Niki Lauda und Michael O’Leary bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Wien im März 2018.
Ryanair rechnet damit, dass Laudamotion im Startjahr einen Verlust von 150 Millionen Euro einfliegen wird. (Symbolfoto)

Foto: imago/Eibner Europa

Ryanair rechnet damit, dass Laudamotion im Startjahr einen Verlust von 150 Millionen Euro einfliegen wird. Das verkündete Ryanair-Chef Michael O'Leary während der Bekanntgabe der Quartalszahlen für die irische Airline, berichtet das Branchenportal „Austrian Aviation“.

Verluste bei Laudamotion dreimal höher als gedacht

Beachtlich ist, dass diese Summe dreimal so hoch ist wie ursprünglich geplant. Ende März hatte Laudamotion-Chef Niki Lauda noch von einem erwarteten Verlust von 50 Millionen Euro im ersten Betriebsjahr gesprochen. 

Und Ryanair, die ihre Laudamotion-Anteile von derzeit 25 auf 75 Prozent erhöhen will, hatte bislang mit einem Minus von 100 Millionen Euro gerechnet. „Ich würde davon ausgehen, dass sie zum Ende des dritten Jahres Gewinn schreiben“, sagte Ryanair-Finanzchef Neil Sorohan der Nachrichtenagentur „Reuters“.

Streiks werden Ryanair finanziell weiter belasten

Auch Europas größter Billigflieger selbst fährt weniger Gewinn ein als im Vorjahr: Zwischen April und Juni lag der Überschuss des Konzerns mit 319 Millionen Euro um 20 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Streiks des Kabinenpersonals dürften die Airline zusätzlich belasten. Weil Mitarbeiter in Spanien, Portugal, Belgien und Italien morgen und übermorgen die Arbeit niederlegen, streicht Ryanair 600 Flüge. Und: „Wir rechnen mit weiteren Streiks in der Sommerhochsaison“, sagte O’Leary.

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