Neuer CT-Scanner: Dürfen bald wieder alle Flüssigkeiten ins Handgpäck?

Neue Gepäckscanner: Das Ende der 100-Milliliter-Ära?

Ein neuer Scanner soll explosive Flüssigkeiten erkennen können, auch im Koffer. Er wird aktuell an mehreren Flughäfen getestet und könnte die Ära der 100-Milliliter-Flaschen fürs Handgepäck beenden.

Flüssigkeiten sind in kleinen Mengen für das Handgepäck eines Fluges abgefüllt.
Flüssigkeiten sind in kleinen Mengen für das Handgepäck eines Fluges abgefüllt. Die Zeiten der Mengenbegrenzungen könnte dank neuer Technologie bald ein Ende haben.

Foto: imago/imagebroker

Laptops können im Koffer bleiben, Flüssigkeiten müssen nicht mehr in kleine Fläschchen umgefüllt und in verschließbare Plastiktüten gequetscht werden. Klingt nach einer herrlich entspannten Sicherheitskontrolle am Flughafen, oder? Das könnte bald tatsächlich (wieder) Realität werden.

Ein neuer Computertomografie-Scanner macht detaillierte 3-D-Aufnahmen des Handgepäcks – und er kann explosive Materialien erkennen. Entwickelt wurde die Technik von der US-Transportsicherheitsbehörde Transportation Security Administration (TSA). Sie könnte den Sicherheitscheck deutlich verkürzen und erleichtern – für Passagiere sowie das Personal. 

Ende des Flüssigkeitenverbotes? Flughäfen testen die neuen Scanner

Aufgegebene Gespäckstücke werden schon länger mit den Geräten durchleuchtet. Für die Handgepäckskontrolle waren die Scanner aber zu groß und zu schwer.

Nun werden die neuen, kleineren Varianten zur Probe an den den Flughäfen Heathrow in London, JFK in New York, Genf und Schipol-Amsterdam eingesetzt. Laut der britischen „Sun“ könne die Testphase noch sechs bis zwölf Monate dauern. 

Vereitelter Terroranschlag führte zu Flüssigkeitenverbot im Handgepäck

Die Begrenzung von Flüssigkeiten im Handgepäck wurde im Jahr 2006 eingeführt – nachdem Terroristen in London versucht haben sollen, flüssigen Sprengstoff in Flugzeuge zu schmuggeln.

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