Der in den USA als „Ferguson Fire“ bezeichnete Waldbrand in der Nähe des Yosemite-Nationalparks in Kalifornien hat sich weiter ausgebreitet. Das Feuer erstreckt sich mittlerweile auf über 130 Quadratkilometer – mehr als doppelt so viel wie noch vor wenigen Tagen, wie aus dem „Incident Information System“ des U.S. Forest Service hervorgeht.

Evakuierungen und Einschränkungen bei Yosemite

Auch wenn der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien geöffnet bleibt, müssen Besucher mit starken Einschränkungen rechnen: Starke Rauchentwicklung beeinträchtigt die Sicht erheblich. Auf Aktivitäten im Freien sollte verzichtet werden. Einige Zufahrtsstraßen wurden bereits geschlossen und die ersten Campingplätze evakuiert.

Besucher sollen sich auf den offiziellen Seiten des Nationalparks und des U.S. Forest Service auf dem Laufenden halten.

Yosemite-Nationalpark: Feuer weiterhin außer Kontrolle

Ein Feuerwehrmann starb bereits vergangene Woche in den Flammen, sechs weitere wurden bisher verletzt. Insgesamt sind mehr als 3.000 Helfer im Einsatz, trotzdem konnten bis zum Montagmorgen erst 6 Prozent des Brandes unter Kontrolle gebracht werden.