Mallorca: Ryanair-Chef O’Leary kauft Luxus-Stadtpalast in Palma

Ryanair-Chef gönnt sich Luxus-Stadtpalast auf Mallorca

Im Job ist er fürs Sparen bekannt, privat gibt er offenbar gern Geld aus: Ryanair-Chef Michael O’Leary kauft sich einen Stadtpalast auf Mallorca – für mindestens 10 Millionen Euro.

Der Ryanair-Chef, Michael O’Leary redet bei einer Pressekonferenz im Frühjahr. Im Sommer hat er sich ein schmuckes Anwesen auf Mallorca gekauft.
Der Ryanair-Chef, Michael O’Leary redet bei einer Pressekonferenz im Frühjahr. Im Sommer hat er sich ein schmuckes Anwesen auf Mallorca gekauft.

Foto: imago/Belga

Erst kürzlich wurde er in die Liste der reichsten Menschen der Welt vom Magazin „Forbes“ aufgenommen, Ryanair-Chef Michael O’Leary soll demnach knappe 900 Millionen Euro besitzen. Genug, um sich einen barocken Stadtpalast in Palma zu gönnen. Vergleichbare Anwesen kosten zwischen 10 und 14,3 Millionen Euro, berichtet die „Mallorca Zeitung“.

Ryanair-Chef kauft Stadtpalast in Luxusgegend von Palma

Hinzu kommen wohl noch Kosten von mehreren Millionen für die Sanierung und den Umbau des Anwesens mit 2.837 Quadratmetern. Der Stadtpalast steht in einer der edelsten Gegenden der Altstadt von Mallorcas Hauptstadt, die Fläche teilt sich auf drei Höfe und sogar einen Palmengarten auf – es ist also eher ein Straßenblock als ein Haus.

Die vorherigen Eigentümer hatten es als Veranstaltungsort vermietet. Ob der Ryanair-Chef selbst einziehen möchte, ist noch nicht klar. Möglich wäre auch, dass schicke Eigentumswohnungen entstehen und O’Leary durch den Verkauf dieser in der „Forbes“-Liste noch weiter nach oben rutscht.

Ryanair-Boss ist im Beruf fürs Sparen bekannt

Während O’Leary privat offenbar kein Problem mit dem Geldausgeben hat, ist er beruflich als Sparfuchs bekannt. Diesbezüglich hatte er schon ziemlich kuriose und skurrile Ideen für Ryanair: eine Toilettengebühr für Passagiere, Co-Piloten abschaffen, Stehplätze auf der Kurzstrecke oder eine Zusatzgebühr für Übergewichtige. Zuletzt führte er Extragebühren fürs Handgepäck ein.

Und wegen der Arbeitsbedingungen streiken Mitarbeiter der Airline im Juli mehrfach, mehr als 600 Flüge wurden deshalb gestrichen. 

Übrigens: Ein Problem, um für kurze Auszeiten privat auf die Insel zu kommen, hätte der Airline-Boss nicht. Denn Ryanair hat zehn Flieger in Palma stationiert und fliegt von dort aus in der Sommersaison 53 Ziele an.

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