Lake-Clark-Nationalpark: Alaskas schönes Geheimnis | reisereporter.de

Dieser Nationalpark ist Alaskas schönstes Geheimnis

Größer als Schleswig-Holstein, aber nur 23.000 Besucher im Jahr: Das ist der Lake-Clark-Nationalpark in Alaska. In diesem einsamen Paradies erlebst du atemberaubende Natur in tierischer Gesellschaft.

Braunbär mit Jungem im Lake Clark National Park, Alaska, USA.
Braunbären haben im Lake-Clark-Nationalpark wortwörtlich eine riesige Spielwiese.

Foto: imago/Nature Picture Library/Danny Green

Wie wenig Menschen sich im Lake-Clark-Nationalpark herumtreiben, wird bewusst, wenn wir ihn mit einem deutschen vergleichen: Der Nationalpark Bayerischer Wald beispielsweise begrüßt jährlich rund 1,5 Millionen Besucher (Stand: 2017) – und ist damit noch nicht einmal der meistbesuchte in Deutschland.

Alaska: Zu viel Natur für ein ganzes Leben

Der Lake Clark National Park and Reserve ist seit dem Jahr 1980 ein offizieller Nationalpark. Hier, im Süden Alaskas, gibt es so viele Berge, Vulkane, Gletscher, Seen und Küstengebiete, dass du sie nicht alle erkunden könntest – selbst wenn du in deinem Leben nichts anderes tust. 

Kein Wunder, dass sich in der unberührten Landschaft Bären, Adler, Wölfe, Luchse und die wie eine Kreuzung aus Kaninchen und Maus aussehenden Alaska-Pfeifhasen tummeln. Und nein, es ist nicht besonders unwahrscheinlich, dass du auch wirklich einen Bären zu Gesicht bekommst.

Lake Clark National Park – Impressionen aus Alaska

Dass sich kaum Outdoor-Fans in das fast 16.200 Quadratkilometer große Naturparadies (so groß wie sage und schreibe 2,2 Millionen Fußballfelder) wagen, könnte auch daran liegen, dass keine Straßen in den Park führen. Du erreichst ihn nur mit dem Boot oder einer Propellermaschine der Lake and Peninsula Airlines – die fliegt vom Flughafen Anchorage in die Stadt Port Alsworth. Schon hier leben nur um die 150 Einwohner.

Lake Clarc National Park: Schlafen in der Wildnis

Im Nationalpark selbst gibt es einige Campingplätze, noch mehr Orte zum Wildcampen und ein paar Lodges, aber nur eine öffentlich zugängliche Blockhütte: die Priest Rock Public Use Cabin. Hier schläft, wer das echte Alaska-Feeling will – samt Holzhacken und Holzofen. 

Alaska ist zu weit? Die Budget-Variante in Deutschland

Die Urlaubskasse reicht nicht bis nach Alaska? In Deutschland zählt das Untere Odertal zu den am wenigsten besuchten Nationalparks, zumindest einer Statistik von 2008 zufolge. 

Es ist der einzige Auen-Nationalpark, gehört zu den artenreichsten Gebieten Deutschlands und ist Teil eines grenzübergreifenden Großschutzgebiets mit Polen. Nur Vulkane und Bären suchst du hier leider vergeblich.

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