7 Gründe, warum du unbedingt nach Boltenhagen musst

7 Gründe, warum du unbedingt nach Boltenhagen musst

Das Ostseebad ist eines der traditionsreichsten in Mecklenburg-Vorpommern. Entlang des fünf Kilometer langen Strands gibt es eine Menge zu entdecken. reisereporter Andreas gibt Tipps für deinen Besuch.

Andreas Zecher
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Saint-Tropez? Nein, Boltenhagen.

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1. Grenzenloses Baden und Wandern

Zum kilometerlangen Sandstrand mit seinem glasklaren Wasser gesellt sich nach Westen hin eine eindrucksvolle Steilküste. Sie ist nach den Rügener Kreidefelsen die nächsthöchste an der deutschen Ostseeküste.

Du warst oft genug im Wasser? Dann kann kannst du hier dem Sonnenuntergang entgegenwandern. Auf dem Heimweg über den Großklützhöved hast du den besten Blick über die Boltenhagener Bucht und die Feld- und Wiesenlandschaft des Klützer Winkels.

Fünf Kilometer Strand bietet Boltenhagen.
Fünf Kilometer Strand bietet Boltenhagen. Foto: Andreas Zecher

2. Attraktives im Hinterland erleben

Der Klützer Winkel ist ein Teil des spannenden Hinterlandes von Boltenhagen. Es bietet dir eine ganze Reihe von Ausflugsmöglichkeiten, falls dir der Sinn mal nicht nach Sonne, Sand und See steht. Der wohl bekannteste Anziehungspunkt ist Schloss Bothmer mit seinen weitläufigen Parkanlagen: Der komplett sanierte Herrensitz aus dem 18. Jahrhundert bezeugt die Anziehungskraft dieser Landschaft für Menschen, die schon viel von der Welt gesehen und hier das Besondere für sich gefunden haben.

Das Schloss Bothmer ist ein beeindruckendes Bauwerk.
Das Schloss Bothmer ist ein beeindruckendes Bauwerk. Foto: Andreas Zecher

3. Begegnung mit einer besonderen Tradition

Das gilt auch für die Sommerfrischler, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts Boltenhagen für sich entdeckten. Wenn du das erste Mal an der Strandpromenade entlangschlenderst, wirst du das amüsante Denkmal für diese „Urlauber“ entdecken. Es ist einer der Hinweise darauf, dass du an einem besonderen Ort Urlaub machst. Das verraten dir auch die Strandvillen und die Gästehäuser im Stil der Bäderarchitektur.

Boltenhagen, ein Ort mit Tradition.
Boltenhagen, ein Ort mit Tradition. Foto: Andreas Zecher

4. Die heilige Dreifaltigkeit des Urlaubsglücks

Der große niederdeutsche Dichter Fritz Reuter hat sie gut 150 Jahre vor dir in Boltenhagen entdeckt. Demnach gelingt dir hier die Auffrischung deiner Nerven, das Wegwischen der Alltagssorgen und, last, but not least, der Rat des Gourmets Reuter: „Wer plägen will sinen Magen, den führt getrost nach Boltenhagen.“ Das gastronomische Angebot hat sich seither verändert. In Boltenhagen bleiben kulinarisch kaum Wünsche offen.

In Boltenhagen kann man den Alltag Alltag sein lassen. Das Ostseebad ist ein Ort der Entspannung.
In Boltenhagen kann man den Alltag Alltag sein lassen. Das Ostseebad ist ein Ort der Entspannung. Foto: Pixarbay/ReCoMi

5. Den Fisch aus dem Netz auf dem Teller genießen

Wenn du willst, kannst du im Fischereihafen die Probe aufs Exempel machen. Hier ankert ihre kleine Flotte. Wenn du ein Frühaufsteher bist und Appetit auf frischen Dorsch oder Scholle hast, kannst du dort direkt vom Kutter Fisch kaufen. Natürlich kannst du auch eines der zahlreichen Restaurants aufsuchen, die diesen Fisch verarbeiten. Das wohl berühmteste unter ihnen ist das Blinkfüer.

Wie überall an der Ostsee: Fisch, Fisch, Fisch!
Wie überall an der Ostsee: Fisch, Fisch, Fisch! Foto: Andreas Zecher

6. Kultur und Konsum bieten immer das Richtige

Im Kurpark kannst du nicht nur deine Beine ausstrecken und dich an der Blumen- und Blütenpracht erfreuen. Die Kurverwaltung hat zudem ein abwechslungsreiches Kulturprogramm zusammenstellt. Auf der Bühne der Konzertmuschel geben Musiker unterschiedlicher Genres Proben ihres Könnens.

Der Kurpark ist ein Ort zum Entspannen.
Der Kurpark ist ein Ort zum Entspannen. Foto: Andreas Zecher

7. Sportlich im Wasser und in der Luft

Beim nächsten Urlaub willst du ein Surfbrett auf das Autodach schnallen? In Boltenhagen kannst du erst einmal die erforderliche Geschicklichkeit erlernen. Außerhalb des Badebetriebes bieten erfahrene Surflehrer ihre Dienste an.

Dann ist der Tag nicht mehr weit, an dem auch dir die Aufmerksamkeit der Strandbesucher gilt, die die Wellenreiter bewundern. Wenn du kannst und einen guten Kontakt zu den Grundstücksbesitzern hast, kannst du von der Steilküste sogar als „Tütenflieger“ (Gleitschirmflieger) starten.

In der Luft und auf dem Wasser geht es sportlich zu.
In der Luft und auf dem Wasser geht es sportlich zu. Foto: Andreas Zecher

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