Der in den USA als „Ferguson Fire“ bezeichnete Waldbrand wütet bereits seit vergangenem Freitag, mittlerweile auf einer Fläche von mehr als 50 Quadratkilometern (das entspricht etwa 7.000 Fußballfeldern) entlang der westlichen Nationalparksgrenze im Norden von Kalifornien.

Erst 5 Prozent des Brandes waren am Dienstagmorgen unter Kontrolle gebracht, obwohl insgesamt fast 1.500 Feuerwehrleute im Einsatz sind. Ein 36-jähriger Feuerwehrmann starb am Wochenende in den Flammen, berichtet „CNN“. In den vergangenen Tagen behinderte immer wieder starke Rauchentwicklung die Arbeit der Einsatzhelfer. 

Waldbrand in den USA: Behörden raten vom Besuch im Westen des Yosemite ab

Noch ist der Yosemite-Nationalpark für Besucher geöffnet. Allerdings bleibt durch eine Teilsperrung des Highways 140 einer der westlichen Parkeingänge vorläufig geschlossen. Durch anhaltendes heißes und trockenes Wetter sowie das steile Terrain im Sierra National Forest werden die Arbeiten der Feuerwehr weiterhin erschwert. 

Außerdem rät der U.S. Forest Service, beim Besuch des Nationalparks vorsichtig zu sein beziehungsweise Yosemite-West gänzlich zu meiden. Gestern sei es in diesem Bereich und in El Portal außerdem zu Stromausfällen gekommen.