Florida für Familien: 14 Tipps für den Traumurlaub | reisereporter.de

Florida für Familien: 14 Tipps für den Traumurlaub

Fernreise mit Kleinkindern – mit einem Baby? Klingt stressig, muss es aber nicht sein. Das perfekte Reiseziel für Eltern, die das Fernweh packt, ist Florida. Hier kommen 14 Tipps für den Traumurlaub.

Andreas Meyer
Kinder sind auch im Urlaub früh wach. Also nichts wie ab an den Strand um den Sonnenaufgang zu genießen.
Kinder sind auch im Urlaub früh wach. Also ab an den Strand, um den Sonnenaufgang zu genießen.

Foto: Andreas Meyer

Der „Sunshine State“ punktet nicht nur mit Sonne, Strand und karibischem Flair: Nein, der südlichste Staat der USA ist auch noch extrem familienfreundlich. Die reisereporter Cora (37), Andreas (35), Mia (4 Jahre) und Ilvy (14 Monate) haben Familienurlaub in Florida gemacht und die besten Tipps für dich und deine Family gleich aufgeschrieben.

1. Der Flug: 4 Plätze zum Preis von dreien

Fast elf Stunden dauert der Flug von Frankfurt nach Miami. Mit zwei quengelnden Kindern können die schnell zum Alptraum für Eltern und alle andere Passagiere werden. Damit das nicht passiert, kommt es auf die richtige Platzwahl an: Schon vor dem Abflug sollten die Eltern die Sitze buchen – auf einem Langstreckenflug idealerweise eine Viererreihe in der Mitte.

Geheimtipp einer Flugbegleiterin: Die Eltern sollten stets die Sitze außen in der Reihe reservieren, die Kinder kommen in die Mitte. Und wenn noch ein Platz frei ist – keine Sorge: Wohl kaum ein anderer Passagier setzt sich freiwillig zwischen kleine Kinder.

Fliegen ist für Kinder oft schon das erste Abenteuer im Urlaub.
Fliegen ist für Kinder oft schon das erste Abenteuer im Urlaub. Foto: Andreas Meyer

2. Mehr Kleingeld und mehr Hubraum

Die Vermieter versuchen es jedes Mal: Selbst wenn ihr den Mietwagen vorab gebucht habt, bieten euch die netten Damen und Herren am Schalter der Autoverleiher ein größeres Modell gegen einen kleinen Aufpreis an. Und Größe kann in den USA nicht schaden: Koffer für vier Leute, Kinderwagen, Handgepäck – ja, the bigger the better.

Aber Vorsicht: Die Vermieter versuchen einem allerlei unnütze Extras kostenpflichtig unterzujubeln. Einen zweiten Fahrer: Braucht man den wirklich? Den „Volltank-Service“ (zum Beispiel 70 Dollar bei Alamo) jedenfalls braucht definitiv niemand. Selbst bei dem allergrößten Modell kommt ihr billiger davon, wenn ihr den Wagen selbst vor der Abgabe auftankt. Denn Benzin ist in den Staaten nach wie vor spottgünstig.

Und noch ein Tipp: Behaltet das Kleingeld! Die allermeisten Highways in Florida sind Mautstraßen. Auf manchen wird über das Kennzeichen (und im Nachhinein über eure Kreditkarte) abgerechnet, auf anderen müsst ihr an den Abfahrt zahlen. Mal akzeptieren die Maut-Stationen nur Kreditkarten, mal nur Scheine (passend!) und mal nur Münzen (passend!).

Alternative: Ihr wählt im Navi aus, dass ihr Maut-Straßen meiden wollte. Geht auch. Und meist dauert die Fahrt dann nur ein paar Minuten länger.

In Amerika gilt für den Mietwagen: The bigger, the better.
In Amerika gilt für den Mietwagen: The bigger, the better. Foto: Andreas Meyer

3. Balkon ist ein Muss

Kinderbetten oder Babybettchen gibt es in den meisten Hotels in Florida auf Anfrage. Meist sind sie umsonst oder kosten zwei, drei Dollar pro Nacht. Babyphones hingegen gibt es nur äußerst selten, Wasserkocher ebenfalls.

Im Zweifel tut es aber auch die Mini-Kaffeemaschine, die Standard in US-Hotelzimmern ist, um Wasser für das Fläschchen oder den Brei warm zu machen.

Noch wichtiger aber – jedenfalls für Mama und Papa – ist ein Balkon. Damit auch die Großen mal ein paar Minuten allein und ungestört sein können. Ein Balkon ist Urlaub im Urlaub. Jedenfalls wenn die Kleinen drinnen friedlich schlafen.

Für Eltern ist der Balkon der Urlaub im Urlaub. Hier kann relaxt werden, während die Kleinen im Zimmer schlafen.
Für Eltern ist der Balkon der Urlaub im Urlaub. Hier kann relaxt werden, während die Kleinen im Zimmer schlafen. Foto: Andreas Meyer

4. Ab ans Meer – auch am Morgen!

Da hilft auch kein Jetlag: Kinder kennen kein Ausschlafen. Nicht mal im Urlaub. Doch das muss nicht immer schlecht sein: Denn wer sich früh am Morgen und noch vor der Frühstückszeit im Hotel an den Strand von Miami Beach begibt, kann ein absolut zauberhaftes Spektakel erleben – den Sonnenaufgang.

Majestätisch und glühend scheint es so, als würde sich die Sonne aus dem Meer erheben. Das dunkle Meer wird plötzlich türkis, der graue Strand schneeweiß. Den Sand habt ihr zu dieser Zeit für euch allein – von ein paar Joggern mal abgesehen.

Früh morgens ist es am Strand noch schön leer.
Früh morgens ist es am Strand noch schön leer. Foto: Andreas Meyer

Apropos Strand: Wer das warme Wasser genießen will, sollte mit Kindern vormittags ans Meer. Am Nachmittag wird es nämlich voll an den Stränden Miamis. Der South Beach gilt als einer der schönsten (Stadt-)Strände der Welt – und das mit Recht! Das Wasser ist oft flach, Rettungsschwimmer auf bunten hübschen Wachtürmen passen auf die Badenden auf.

Aber: Leider sind die Strände nicht ganz so sauber, wie ihr es vielleicht von der Ostsee gewohnt seid. Oft türmen sich an der Wasserkante tagelang riesige Berge von Seetang oder scharfkantigen Muscheln. Wer sich den Badespaß nicht verderben lassen will, sollte sich vor der Reise Badeschuhe zulegen – auch für die Kleinen.

So sauber wie auf dem Foto sind die Strände leider nicht überall in Florida.
So sauber wie auf dem Foto sind die Strände leider nicht überall in Florida. Foto: Andreas Meyer

5. Miami

Wenn ihr zuerst auf Spanisch und dann auf Englisch begrüßt werdet – ja, dann seid ihr in Miami. Denn 70 Prozent der Einwohner haben spanische oder mittelamerikanische Wurzeln. Und das spürt man: Miami ist eine der lockersten Städte der USA. Und kinderfreundlich sowieso.

Wobei: Der „Hauptort“ Miami ist für Familien eher langweilig. Die berühmte „Dolphin Mall“ ist auch nicht spannender als jedes andere Einkaufszentrum der Welt, die vielen Museen (Villa Viczaya) und auch die Künstlerviertel (Wynwood, Coral Gables) sind auch nichts für die Kleinen. Viel spannender ist da Miami Beach – nicht nur wegen des grandiosen Strandes: Das Art Deco-Viertel ist bei Tag und bei Nacht eine Attraktion. Tagsüber entspannt, abends Partymeile.

Vom South Point-Pier aus könnt ihr den riesigen Frachtern und Kreuzfahrern auf ihrem Weg in den Hafen zuwinken. Vom Pier aus sind die Pötte zum Greifen nah. Und wer es etwas „natürlicher“ mag, fährt raus nach Key Biscayne – in den Bill Baggs State Park. Hier verbringen die Einwohner Miamis ihre Freizeit. In dem Park gibt es Grillplätze, einen alten Leuchtturm und ein historisches Leuchtturmwärter-Häuschen, Spielplätze und natürlich einen breiten Sandstrand.

Für Kinderaugen noch eindrucksvoller als für Erwachsene: Die Leuchtreklame auf Miamis Partymeile.
Für Kinderaugen noch eindrucksvoller als für Erwachsene: Die Leuchtreklame auf Miamis Partymeile. Foto: Andreas Meyer

6. Everglades

Wilde Sümpfe, riesige Mangroven-Wälder, Moskitos und Alligatoren: Wer an die Everglades denkt (einer der größten Nationalparks der USA), denkt nicht unbedingt an ein Ausflugsziel für Kinder. Doch knappe 60 Meilen (75 Minuten Fahrzeit) von Miami Beach entfernt, findet ihr eine wilde Idylle: das Royal Palm Visitor Center.

Die kleine Anlage ist ideal für eine erste Begegnung mit den Everglades: Ein Rundweg (zum Teil auf Stegen) führt durch das unberührte Grün. An den gerademal kniehohen Absperrung sitzen bunte Käfer, zwischen den Mangroven blühen die buntes Blumen und in den Wassergräben lauern die Alligatoren. Bis auf zwei, drei Meter kommen die Besucher gefahrlos an die Tiere heran. Das ist aufregend für kleine Naturfreunde.

In den Wassergräben des Royal Palm Visitor Centers lauern die Alligatoren.
In den Wassergräben des Royal Palm Visitor Centers lauern die Alligatoren. Foto: Andreas Meyer

7. Key West

Die weltberühmte Insel-Kette an der Südspitze Floridas ist ein Muss für alle Urlauber. Aber vor dem Trip solltet ihr euch genau überlegen, wie viel ihr euren kleinen Mitreisenden zumuten könnt. Von Miami Beach bis Key West sind es 170 Meilen. Dreieinhalb Stunden (pro Strecke!) braucht ihr mindestens.

Wenn auch das letzte Spiel im Auto gegen das Gequängel von der Rückbank nicht mehr zieht, hilft am Ende nur noch „Brücken-Zählen“: Denn 42 Brücken liegen auf dem Weg bis zum südlichsten Punkt der USA. Die längste ist elf Kilometer lang – die so genannte „Seven-Mile-Bridge“.

Am Ende des Weges entschädigt Euch Key West mit traumhaften alten Herrenhäusern, mit kristallklarem türkisfarbenen Wasser, tollen Restaurants und am Abend mit dem vielleicht fantastischsten Sonnenuntergang westlich der Ostseeküste. Toll Baden könnt ihr am South Beach, einem kostenlosen Strandclub. Ganz in der Nähe ist ein Schmetterlingsgarten und auch die berühmte Tonne, die den südlichsten Punkt der Staaten markiert und wohl das meist fotografierte Motiv in ganz Florida ist.

Ein beliebtes Fotomotiv: Die Tonne am südlichsten Punkt der USA.
Ein beliebtes Fotomotiv: Die Tonne am südlichsten Punkt der USA. Foto: Andreas Meyer

8. Disney World

Achtung, jetzt wird’s teuer: Wenn ihr in Florida unterwegs seid, kommt ihr an Mickey und Minnie, Donald und Daisy, Anna und Elsa nicht vorbei. In Orlando wartet der größte Freizeitpark der Welt: Disney World. Genau genommen sind es sogar sechs einzelne Freizeitparks auf der Fläche von 21.000 Fußballfeldern, mit 74.000 Mitarbeitern und 40 Millionen (!) Besuchern pro Jahr.

Die Tickets kosten bis zu 200 Dollar pro Tag – und dafür dürfte ihr jeweils nur einen der Parks besuchen. Und: Zumindest das „Magic Kingdom“ mit dem berühmten Cinderella-Schloss ist meist schon morgens überlaufen. Heißt: Bei jedem Fahrgeschäft ist Schlangestehen angesagt.

In Disney World wird für Kinder der Traum wahr, ihren Helden aus dem Fernsehen einmal in echt zu begegnen.
In Disney World wird für Kinder der Traum wahr, ihren Helden aus dem Fernsehen einmal in echt zu begegnen. Foto: Andreas Meyer

Einziger kleiner Trost: Für drei Attraktionen nach Wahl erhält man einen FastPass. Damit könnt ihr zu einer festen Uhrzeit die Schlangen überspringen. An jeder Ecke gibt es Souvenirshops (ja, mit wirklich niedlichen Sachen!) und das Essen ist reichlich teuer.

Aber: Alles – wirklich alles – in den Parks ist mit Liebe gestaltet. Überall gibt es etwas zu sehen und zu entdecken. Hier werden die Märchen – natürlich jene aus dem Hause Disney – wirklich Wirklichkeit. Mickey Maus tanzt mit den kleinen Besuchern auf den Straße, von King Luis aus dem Dschungelbuch gibt es ein Küsschen und mit den Eisköniginnen können die kleinen Prinzessinnen zusammen singen. Ja, das alles ist teuer: Aber ein Mal im Leben muss das sein!

Der Besuch in Disney World ist ein Muss im Florida-Urlaub mit Kindern.
Der Besuch in Disney World ist ein Muss im Florida-Urlaub mit Kindern. Foto: Andreas Meyer

9. Kennedy Space Center

Eine knappe Stunde Fahrzeit von Orlando entfernt liegt der wohl geschichtsträchtigste Ort ganz Floridas: Cape Canaveral. Vom dortigen „Kennedy Space Center“ aus hoben Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins zur ersten Mondlandung ab, von hier starteten die Spaceshuttle ins All.

Und in den vergangenen Jahren – nach einer Art „Durststrecke“ nach dem Aus für das Shuttle-Programm – geht im „KSC“ auch wieder die Post ab: Private Unternehmer wie Elon Musik (unter anderem Tesla, Space X) haben sich am Weltraumbahnhof mit ihren Firmen niedergelassen.

Gemeinsam mit der Nasa arbeiten sie an neuen Raketen, neuen Technologien und dem Ziel, auf dem Mars zu landen. Besucher können Geschichte und Zukunft miterleben: Die Nasa hat ein großes Besucherzentrum errichten lassen (Eintritt: 50 Dollar für Erwachsene), mit Bustouren gelangen die Touristen sogar auf den streng abgeriegelten Weltraumbahnhof.

Gegen die Spaceshuttles wirken die Besucher im Kennedy Space Center winzig.
Gegen die Spaceshuttles wirken die Besucher im Kennedy Space Center winzig. Foto: Andreas Meyer

Zu sehen gibt es da eine Menge: Das „Vehicle Assembly Building“ zum Beispiel, in dem die Shuttle und die Mondraketen montiert wurden. 160 Meter ist es hoch und eines der größten Gebäude der Welt. Im Saturn-Center „schwebt“ eine echte Mondrakete über den Besuchern, im alten Kontrollzentrum erleben Gäste in einer Multimedia-Show einen Raketenstart.

Es gibt echtes Mondgestein zum Anfassen, Raumanzüge, Mondfähren und ein echtes Spaceshuttle. Und wenn die Amerikaner etwas können, dann sind es Museen auch für Kinder: Die Astronauten von morgen können durch eine Kinder-Raumstation 15 Meter über dem Boden durch Plexiglastunnel kriechen, eine Notrutsche des Spaceshuttles testen und sehen, wie Astronauten auf Toilette gehen.

Auch bei den Kindern kommt der Ausflug ins Kennedy Space Center gut an.
Auch bei den Kindern kommt der Ausflug ins Kennedy Space Center gut an. Foto: Andreas Meyer

10. Universal Resort in Orlando

Wenn ihr von Filmhelden nach Disney World noch nicht genug haben solltet: Ab ins Universal Resort in Orlando. Hier warten Harry Potter, Hello Kitty, die Simpsons, die „Men in Black“. Fahrgeschäfte gibt es wirklich für jedes Alter: Karussells für die Kleinen, angsteinflößende Achterbahnen für die mutigen Großen.

Und wie in Disney World haben sich auch die Macher von Universal jede Mühe gegeben, um die Filme Wirklichkeit werden zu lassen: Zwischen den Parks fährt der Hogwarts Express, bei der „Alien Attack“ könnt ihr mit Will Smith gegen Aliens kämpfen, Harry Potters Zauberschule steht in dem Park als großes Original und im „Jurassic Park“ geht es mit Booten vorbei an Dinosauriern – ganz wie dereinst auf der Kinoleinwand.

Vorsicht: Die Warnung „Ihr werdet nass werden“ vor der Wildwasserbahn ist nicht übertrieben. Ihr werdet nass, pitschnass.

Und geht in Hogsmeade unbedingt zu Ollivander und sucht euch euren Zauberstab aus. In diesem Souvenirshop gibt es vor dem Kauf nämlich eine kleine Zaubershow. Preislich tun sich Disney World und das Universal Resort nicht viel. Aber:

Bei Universal könnt ihr zum Ticket einen Express-Pass kaufen und so bei jeder Attraktion, zu jeder Zeit an den Schlangen vorbeigehen. Das kostet zwar knapp 100 Dollar, lohnt sich aber. Ohne lästiges Warten macht so ein Park nämlich viel, viel mehr Spaß. Wenn ihr nur Zeit für einen Park habt: Dann Universal statt Disney.

Ihr braucht unbedingt einen neuen Zauberstab? Dann nichts wie ab in den Universal-Themenpark.
Ihr braucht unbedingt einen neuen Zauberstab? Dann nichts wie ab in den Universal-Themenpark. Foto: Andreas Meyer

11. Essen in Florida

Wer so viel erlebt, ist natürlich abends auch hungrig. In diesen Restaurants macht das Essen auch noch richtig Spaß:

Klassisch amerikanisch: Burger, Ribs, Fritten – Klassiker der amerikanischen Küche – serviert das „Eleventh Street Diner“ in Miami Beach. Das Besondere: Das Restaurant ist ein original Dinner-Anhänger aus den 1950er Jahren. Einfach cool.

Essen mit Ausblick: Wenn ihr es auch mit den Kindern mal schicker mögt, ist das „Area 31“ in Downtown Miami die perfekte Adresse. Das Restaurant ist zugleich einer der angesagtesten Clubs der Stadt. Unbedingt vorher einen Tisch auf der Außenterrasse reservieren.

Das „Area 31“ ist nämlich eine „Rooftop Bar“ auf dem Dach eines Hotels – mit Traumausblick auf die Skyline und die Kanäle Miamis. Auf der Karte stehen alkoholfreie Cocktails (auch für die Kleinen), feinste Fischgerichte und mehr.

Was für ein Ausblick beim Abendessen.
Was für ein Ausblick beim Abendessen. Foto: Andreas Meyer
 

Cool karibisch: Eine Bedienung gibt es im „Bien“ in Key West nicht. In dieser ehemaligen Tankstelle wird am Tresen bestellt, bezahlt und sich das Essen selbstgeholt.

Das Flair ist eher Imbiss-artig, das Essen aber ein karibischer Traum: Pulled Pork mit schwarzen Bohnen, Reise und Rote Beete-Salat, Meerestiere in roter Sauce auf Jasminreis und – unbedingt probieren! – geröstete Maiskolben mit Parmesan und Aioli. Wow!

 
Hmm, lecker!
Hmm, lecker! Foto: Andreas Meyer
 

Fast Food mal ganz anders: In den Staaten gibt es Restaurant-Ketten mittlerweile nicht nur für Burger, Tacos und Co.: „The Melting Pot“ ist ein Fondue-Fastfood-Tempel.

Das Essen ist nicht ganz günstig (ab 50 Dollar pro Person), dafür aber gibt es drei Gänge: Ein Käse-Fondue mit Brot und Gemüse (und Käse nach Wahl), dann ein „Saucen“-Fondue mit Fleisch und Scampi. Der krönende Abschluss: Allerlei Süßigkeiten dürfen im Schoko-Fondue versenkt werden. Ein Erlebnis – auch kulinarisch.

12. Eis

Eis geht immer. Vor allem im Urlaub. Aber immer nur Kugeln im Becher sind auf Dauer ja auch langweilig: Wenn ihr in Miami Beach unterwegs seid, sollte ihr deshalb auf jeden Fall einen Abstecher zu „Miami 'n' Ice“ machen. Der kleine Laden serviert nämlich Eis-Rollen statt -kugeln. Kleine Kunstwerke, die frisch vor den Augen der Kunden zubereitet werden.

Allein das Zugucken lohnt: Denn die Zutaten für das eiskalte Geschmackserlebnis werden auf eine Art Crêpe-Eisen ausgebracht - nur, dass dieses Eisen die flüssige Masse binnen Sekunden gefrieren lässt. Die dünne Eis-Schicht wird dann abgekratzt und aufgerollt. Dazu Soße und Früchte – und fertig ist das beste Eis Floridas. Gerade mal sieben Sorten gibt es – mit Keksen und mit Früchten, Schokolade, Beeren oder Kaffee. Für je 6,50 Dollar.

Wir sind sicher: So schmeckt der Sommer.
Wir sind sicher: So schmeckt der Sommer. Foto: Andreas Meyer

13. Sparen vor dem Abflug

Amerikaner stehen auf „Pre-Booked“: Sie buchen gerne auch im Urlaub alles mögliche schon im Voraus – und wenn sie dabei auch noch ein paar Dollar sparen können, ist es umso besser. Die Gutschein-Website Groupon gibt es zwar auch in Deutschland, in den USA aber ist sie wesentlich verbreiteter.

Doch auch ihr könnt damit jede Menge Geld im Urlaub sparen: „Miami 'n' Ice“ zum Beispiel bietet bei Groupon 13-Dollar-Gutscheine an – zum Preis von nur sieben Dollar. Damit kriegt ihr quasi zwei „Ice Rolls“ zum Preis von einer. Noch ein Beispiel: Eine Stunde Jetski-Fahren kostet vor Ort bei Miami Beach Sports 190 Dollar.

Bucht ihr aber vorab bei Groupon, kostet der Spaß „nur“ 109 Dollar. Aber Achtung: Die „Deals“ für Florida gibt es nicht in der deutschen Version. Ihr müsst euch auf der amerikanischen Seite ein Konto anlegen. Dauert aber nur eine Minute.

Wer schon im Voraus Attraktionen bucht, kann richtig sparen.
Wer schon im Voraus Attraktionen bucht, kann richtig sparen. Foto: Andreas Meyer

14. Klamotten

Ein letzter Tipp: Auch wenn Florida für Sonne und Sommer bekannt ist – packt Regensachen, dicke Pullover, Fleace- oder Strickjacken und Gummistiefel (wenn noch Platz im Koffer ist) ein. Zur besten Reisezeit im April und Mai gibt es nämlich mit schöner Regelmäßigkeit ein, zwei Gewitter am Tag. Und dann gleich so heftig, dass literweise Regen binnen weniger Minuten fällt. Der Spuk ist zwar schnell vorbei, aber nasse Klamotten vermiesen einem nunmal den schönsten Ausflug.

Auch wenn Florida als „Sunshine State“ bekannt ist, sollten im Koffer ein paar Regensachen Platz finden.
Auch wenn Florida als „Sunshine State“ bekannt ist, sollten im Koffer ein paar Regensachen Platz finden. Foto: Andreas Meyer

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