Fluggäste, die mit Ryanair von oder nach Irland fliegen wollen, können leider noch nicht aufatmen: Auch am 20. und 24. Juli wollen die Piloten ihre Arbeit ab 1 Uhr morgens für jeweils 24 Stunden niederlegen. Das verkündet die Pilotenvereinigung Forsa. 

Zwar habe es am Mittwoch ein Treffen der irischen Zweigstelle mit der Geschäftsführung von Ryanair gegeben, bei der die Parteien vereinbarten, eine Arbeitsgruppe mit der Ausarbeitung fairer und transparenter Methoden für grundlegende Transportvereinbarungen zu betreuen. Allerdings habe Ryanair den Vorschlag eines externen Beratungsteams abgelehnt. 

Ryanair-Streik: Mehr als 25 Prozent der Flüge in Irland betroffen

Vom gestrigen Ryanair-Streik waren etwa 5.000 Passagiere betroffen, 30 Flüge fielen aus. Die Piloten verweigern ihre Arbeitsleistung, um bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen bei Ryanair zu verhandeln.

In einer Pressemitteilung kündigte die Billig-Airline im Vorfeld an, betroffenen Passagiere eine alternative Verbindung am selben Tag beziehungsweise am Mittwoch, am heutigen Freitag oder am morgigen Samstag anzubieten. 

Ende Juli, am 25., streiken zudem auch Ryanair-Mitarbeiter in Spanien, Portugal, Italien und Belgien.