Grömitz: Die 6 besten Sehenswürdigkeiten | reisereporter.de

Grömitz: Verpass nicht diese 6 Sehenswürdigkeiten!

Grömitz prahlt nicht so mit seinen Kostbarkeiten wie andere Städte. In dem Ostseeheilbad gibt es trotzdem einiges, was sich zu sehen lohnt – du musst nur etwas genauer hinschauen.

Die Seebrücke in Grömitz ist einen Besuch wert und der perfekte Ort, um einen Sonnenaufgang zu genießen.
Die Seebrücke in Grömitz ist einen Besuch wert und der perfekte Ort, um einen Sonnenaufgang zu genießen.

Foto: Imago/Schöning

Grömitz prahlt nicht so mit seinen Kostbarkeiten, wie andere Städte. Während man bei einem Städtetrip nach Lübeck oder Flensburg genau weiß, was man sich ansehen kann, muss man in dem Ostseeheilbad etwas genauer schauen. Trotzdem gibt es einiges, was anzugucken sich lohnt.

1. St. Nicolai

Die kleine Backsteinkirche im Zentrum von Grömitz ist einen Besuch wert. Im 12. Jahrhundert wurden hier die ersten Steine gesetzt. Damals baute man das Langschiff und den Chor aus Findlingen, der Backsteinturm wurde erst im 16. Jahrhundert angebaut.

Die gesamte Inneneinrichtung wurde wahrscheinlich im Dreißigjährigen Krieg zerstört und im 17. und 18. Jahrhundert erneuert. Das Taufbecken, der Altar, die Empore und die Ausschmückungen sind aus dieser Zeit und sehenswert.

St. Nicolai: Die kleine Backsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert steht im Zentrum von Grömitz.
St. Nicolai: Die kleine Backsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert steht im Zentrum von Grömitz. Foto: imago stock&people

2. Zoo Arche Noah

Rund zehn Hektar ist das Zoogelände am Rande von Grömitz groß. Platz genug für allerlei exotische Tiere und einheimische Rassen. Hier wohnen rund 300 Tiere – von Schimpansen über Löwen bis hin zum Hauskaninchen oder Nasenbären ist alles vertreten.

Von 11 bis 12 Uhr und von 15.30 bis 16 Uhr kannst du den Tierpflegern sogar bei der Fütterung zusehen. Oder du steigst in die begehbare Haustieranlage und freundest dich mit den Zwergziegen oder den Kamerunschafen an.

3. Seebrücke in Grömitz

Sie ist eines der wichtigsten Bauwerke von Grömitz. Seit mehr als 30 Jahren kannst du auf ihr quasi über das Wasser wandeln. 1984 wurde die knapp 400 Meter lange Seebrücke gebaut, jetzt hat sie gerade eine Frischzellenkur bekommen und hat nun Boden, Geländer und Beleuchtung erneuert bekommen.

Das Highlight bleibt aber die Tauchergondel am Brückenkopf, die aussieht wie eine Jugendstiltulpe. In der Gondel kannst du bequem auf den Meeresboden absinken, ohne nass zu werden.

4. Der Kurpark

Die wunderschöne kleine Oase liegt im Zentrum des Ortes, aber nur ein paar Hundert Meter vom Strand entfernt. Hier stehen große Bäume um einen kleinen Teich, an dem die Möwen gern eine Pause machen. Jede Menge Blumenbeete, Spielgeräte, eine Boulebahn und Sportgeräte machen den Park zu einem Treffpunkt für alle Generationen.

5. Die Promenade

Die Kurpromenade ist das Herzstück von Grömitz. Auf dreieinhalb Kilometer – vom Jachthafen bis fast nach Lensterstrand – zentriert sich hier das Leben, und zwar zu jeder Jahreszeit. Hier sind jede Menge Geschäfte, Restaurants, Bars sowie kleine Gärten, Ruhezonen und 20 Kunstwerke, die den Weg auflockern und zu etwas ganz Besonderen machen.

Eine kleine Mauer grenzt die Promenade vom Strand ab und gibt dazu auch noch eine perfekte Sitzmöglichkeit ab. Wenn du nicht selbst laufen magst, kannst du dich einfach in den Rasenden Benno setzen und dich mit der Bimmelbahn durch den Ort fahren lassen.

6. Kloster Cismar

Das Kloster gehört zwar nicht direkt zu Grömitz, doch es sind nur ein paar Kilometer landeinwärts bis zu ihm. Mitten im Grünen im kleinen Dorf Cismar liegt das beeindruckende Bauwerk. Das frühgotische Benediktinerkloster war ab Mitte des 13. Jahrhunderts die Heimat der lebenslustigen Lübecker Mönche, die in der Hansestadt wegen ihrer zügellosen Lebensweise aus der Stadt gejagt wurden.

Der Backsteinbau mit dem markanten Treppengiebel war bis ins 16. Jahrhundert ein Kloster. Danach hatte das Gebäudeensemble verschiedene Zwecke. Seit 1999 gehört es zur Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf. Einmal im Jahr, immer am zweiten Augustwochenende, findet in dem Kloster das Klosterfest statt, bei dem Kunsthandwerker und Künstler ihre Waren ausstellen und zeigen, wie sie arbeiten. Ein Besuch dort katapultiert dich in null Komma nichts zurück ins Mittelalter.

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