Schweizer Fluglotsen streiken ab dem 23. Juli für drei Tage

3.500 Flüge betroffen: Schweizer Fluglotsen streiken

Die Schweizer Fluglotsen wollen Ende Juli an drei Tagen streiken. Betroffen sind nicht nur die Flughäfen Genf, Bern, Sitten, Grenchen und Emmen, sondern auch zahlreiche Flüge in ganz Europa.

Ab dem 23. Juli müssen Reisende Geduld bewahren: An fünf Schweizer Flughäfen streiken für drei Tage die Fluglotsen. (Symbolbild)
Ab dem 23. Juli müssen Reisende Geduld bewahren: An fünf Schweizer Flughäfen streiken für drei Tage die Fluglotsen. (Symbolbild)

Foto: imago/Russian Look

Nach Angaben der Gewerkschaft der Fluglotsen Skycontrol sollen die Streiks am Montagmorgen, 23. Juli, beginnen und zunächst vier Stunden andauern. Am Dienstag wollen sie acht Stunden und am Mittwoch ganztägig die Arbeit niederlegen, schreibt das Portal „Travelnews.ch“. Es drohen Verspätungen und Flugausfälle.

Bis zu 3.550 Flüge sind vom Streik in der Schweiz betroffen

Der Streik kann sich auf bis zu 50 Flüge, die ab oder zu den Airports Genf, Bern, Sitten, Grenchen und Emmen fliegen, auswirken. Zusätzlich können bis zu 3.500 Überflüge über die Schweiz betroffen sein.

Auslöser für die Streikankündigung ist der Streit zwischen der Flugsicherungsgesellschaft Skyguide und der Gewerkschaft. Wichtigster Punkt: die Ruhetagregelung für Fluglotsen.

Diese müssen zurzeit oft – aufgrund von Personalmangel – erst sechs Tage am Stück und nach einem Ruhetag noch mal fünf Tage am Stück arbeiten. Die Gewerkschaft sagt: eindeutig zu lange. Gefordert werden 125 garantierte Ruhetage pro Jahr.

Ausstand in der Schweiz überschneidet sich mit Ryanair-Streik

Der letzte Tag des Fluglotsenstreiks in der Schweiz am 25. Juli fällt zudem zusammen mit dem Streikbeginn der Ryanair-Mitarbeiter in den beliebten Urlaubsländern Spanien, Portugal, Italien und Belgien.

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