Tod im Flugzeug: Urlauber stirbt auf Rückflug im Corendon-Flieger

Schock: Urlauber stirbt bei Corendon auf Rückflug

Es sind Momente, die niemand gern erleben möchte: Ein Rentner baute während des Flugs nach Leipzig gesundheitlich so rapide ab, dass selbst die Reanimation eines Mitreisenden ihn nicht retten konnte.

Corendon-Flieger am Flughafen Düsseldorf.
An Bord einer Maschine der Airline Corendon verstarb ein Passagier während des Fluges.

Foto: imago/Rüdiger Wölk

Augenzeugen berichten, dass der ältere Herr bereits mit einem Rollstuhl in den Corendon-Flieger gebracht worden sei. Anscheinend war er also bereits vor dem Abflug am vergangenen Samstag nicht in bester Verfassung.

Zwei Reihen hinter ihm saß auf dem Flug von Kreta nach Leipzig Radiomoderator Julian Mengler (31), der zwischen dem Rentner und dem Personal, das kein Deutsch sprach, übersetzte.

Minutenlange Reanimation im Flugzeug

Schließlich hob er den Passagier aus der Sitzreihe und überprüfte seinen Puls. Da kein Arzt oder anderes geschultes Personal an Bord gewesen sei, habe ein anderer Passagier fast 20 Minuten lang erfolglos versucht, den Mann zu reanimieren.

Wie „Tag24“ berichtet, flog die Maschine den Leipziger Airport im Steilflug an, wo unmittelbar nach der Landung medizinische Versorgung vor Ort war. Trotzdem kam jede Hilfe für den Mann zu spät.

Er starb im Beisein der hilfsbereiten Passagiere vor Ort.

Der Instagram-Post zeigt Mengler und seine Frau auf dem Hinflug nach Griechenland. Eine wichtige Lektion aus der schrecklichen Erfahrung während des Rückflugs war für den Moderator, der sein Erlebnis als Instagram-Story teilte, die Notwendigkeit der Erstversorgung: Zumindest die „Laien-Reanimation“ sollte jeder auf dem Schirm haben.

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