Bei einer Exkursion in Honduras nahm die Kreuzfahrt – und die Ehe – von Shif F. (27) und ihrem Mann Egael T. (24) ein tragisches Ende: Das junge Ehepaar aus Isreal verbrachte seine Flitterwochen an Bord der „Allure of the Seas“ von Royal Caribbean. Auf der Karibikinsel Roatán rund 65 Kilometer vor der Küste von Honduras buchten sie Ziplining zwischen den Baumwipfeln.

Beim Ziplining gleiten Teilnehmer an einer Klettervorrichtung befestigt ein Seil entlang, ähnlich den Seilbahnen auf Spielplätzen, nur größer und schneller: Je nach Bahn können Geschwindigkeiten um die 100 Kilometer pro Stunde erreicht werden. 

Israelisches Paar stößt beim Ziplining zusammen

Den Behörden von Roatán zufolge war die frisch verheiratete Frau am vergangenen Donnerstag gegen 13.30 Uhr nach der Hälfte der Strecke stecken geblieben und kam deshalb zum Stehen. Ihr Mann, der nach ihr das Seil hinabsauste, knallte mit voller Geschwindigkeit von hinten gegen seine Frau. Dabei erlitten sie schwere Verletzungen, darunter gebrochene Rippen. Sofort wurden Egael und Shif in ein Krankenhaus gebracht. Zu diesem Zeitpunkt waren beide noch bei Bewusstsein. 

Ehemann stirbt bei Zipline-Unfall, die Frau ist schwer verletzt

Noch in der Nacht zu Freitag erlag der Ehemann allerdings seinen Verletzungen. Honduras’ „Radio America“ zufolge war die Todesursache eine Gehirnblutung. Seine Witwe wurde am Freitag für Operationen in ein Krankenhaus in die USA geflogen. Sie sei schwer verletzt, aber stabil, erklärte Wilmer Guerrero, Kommandant der Feuerwehr von Roatán, gegenüber der „Washington Post“. Die Behörden von Honduras sollen zurzeit die genauen Umstände des Unfalls überprüfen.

Ein Sprecher von Royal Caribbean bestätigte gegenüber der „Washington Post“, dass sich das Paar auf einer Kreuzfahrt an Bord der „Allure of the Seas“ befand. Das Schiff war am 1. Juli zu einer siebentägigen Kreuzfahrt in Fort Lauderdale (Florida) aufgebrochen.