Kein Scherz: Im Louvre gibt’s eine Führung zu Jay-Z und Beyoncé

Im Louvre gibt’s jetzt eine Beyoncé- und Jay-Z-Tour

Museumsführungen sind langweilig? Nicht im Pariser Louvre. Dort gibt es nun eine Tour entlang der Schauplätze des Musikvideos zur Single „Apeshit“ des Musikerehepaars Jay-Z und Beyoncé.

Victoria Förster
Das Musikerehepaar Jay-Z und Beyoncé.
Das Musikerehepaar Jay-Z und Beyoncé hat für den Dreh eines Musikvideos den Pariser Louvre gemietet.

Foto: imago/ZUMA Press

Ein leerer Saal, nur du und die „Mona Lisa“. In deiner Realität praktisch unmgölich, da du dir den Platz vor dem weltberühmten Kunstwerk mit Hunderten anderer Touristen teilen musst, die alle einen Blick darauf erhaschen wollen. Würdest du Beyoncé oder Jay-Z heißen: kein Problem. 

Für die Dreharbeiten zum Musikvideo der Single „Apeshit“ hat das Musikerpaar extra den Pariser Louvre angemietet. Nun bietet das Museum in Paris interessierten Fans die Möglichkeit, auf den Pfaden der Stars zu wandeln und die Originaldrehorte des Videos selbst zu besuchen.

Weltberühmte Kunst, aber nur in französischer Sprache erklärt

17 Kunstwerke sind Teil der 90-minütigen Führung. Neben Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ sind darunter auch „Das Floß der Medusa“ von Théodore Géricault und die „Nike von Samothrake“, eine griechische Skulptur, die die Siegesgöttin Nike darstellt. Und das ist nur eine kleine Auswahl der Kunstwerke, die im Musikclip und entsprechend auch bei der Führung zu sehen sind.

Einen Nachteil hat die moderne Tour durch das traditionsreiche Museum jedoch: Bisher wird sie lediglich in französischer Sprache angeboten – und zwar mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags statt.

Übrigens: Warum sich das Paar ausgerechnet für den Dreh von „ Apeshit“ den Louvre ausgesucht hat? So richtig haben wir das auch nicht verstanden, im Songtext haben wir keinen Hinweis gefunden. Mit dem Video aber will das Paar zeigen, wie wenig schwarze Menschen in den Werken des Museums zu finden sind – schreibt zumindest die „Vogue“. Nebenbei wolle Weltstar Beyoncé die Chance nutzen, mit ihren Outfits die weiblichen Musen der Kunstgeschichte für das Video erneut zum Leben zu erwecken.

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