Finanzkräftige Touristen aus dem Ausland sollen an die Küste gelockt werden. Mit der Abgeschlossenheit ihrer Strände passe sich die zweitgrößte Stadt in Ägypten an die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Urlauber an, heißt es vonseiten der Reiseveranstalter. Den Touristen soll im Urlaub eine Privatheit geboten werden, wie sie in ihren Heimatländern üblich sei. Dabei haben die Einheimischen das Nachsehen. 

Einheimische können sich die Strandpreise nicht leisten

Und die sind über die Pläne der Regierung empört, wie die ägyptische Nachrichtenwebsite „Al-Monitor“ berichtet. Bereits jetzt gäbe es eine Zweiklassengesellschaft. An den wenigen verbleibenden öffentlichen Stränden können sich die Bewohner Alexandrias schon heute den Zugang wegen hoher Eintrittspreise nicht mehr leisten. Gleichzeitig seien diese Küstenabschnitte oft alles andere als gepflegt.