Schokoladenmuseum & Co.: 7 Ausflüge für Schokoladen-Liebhaber

Süße Trips: 7 Ausflüge für Schokoladen-Liebhaber

Liebe geht durch den Magen – vor allem im Urlaub! Für alle Süßzähne und Naschkatzen haben wir deshalb eine feine Auswahl an kurzen und langen Trips zusammengestellt. Das verbindende Element? Schokolade!

Frau mit Schokopralinen in der Hamburger Speicherstadt.
Süße Grüße aus Hamburg: Im Chocoversum entdeckst du die Schokoladenseite der Hansestadt.

Foto: Hachez Chocoversum GmbH

„Nimm die Tasse mit Kakao in die Hand und trink ganz bewusst mit kleinen, langsamen Schlucken.“ Das lasse ich mir nicht zweimal sagen! Auch wenn der Kakao, der uns heute im Rahmen einer meditativen Kakaozeremonie ausgeschenkt wird, anders schmeckt als das zuckrige Pulver, das uns als Kind oft in die Milch gekippt wurde.

Denn der Kakao, den ich genüsslich – und natürlich äußerst achtsam – schlürfen darf, ist roher, also nicht kommerziell verarbeiteter Kakao. Er ist intensiver, weniger süß und sorgt tatsächlich dafür, dass sich nach einigen Schlückchen ein warmes Gefühl vom Herzen aus in meinem ganzen Körper ausbreitet.

Schokolade macht glücklich

Für mich zeigt die Zeremonie wieder einmal: Schokolade, oder genauer gesagt Kakao, macht glücklich. Was passt da besser zusammen als Schokolade und Urlaub? Eben: nichts. Ob süße Pause bei der Städtereise, Schoko-Event oder Besuch einer Kakaoplantage: Mit diesen sieben Reisetipps badest du förmlich in Glücksgefühlen.

1. Kakaozeremonie

Eine Zeremonie zum Kakaotrinken? Klingt erst mal gewöhnungsbedürftig. Eigentlich geht es auch nicht in erster Linie zum Kakao, sondern um dich. Kakao und Meditation sollen helfen, einen klaren Kopf und ein freies Herz zu bekommen. Und das kann ja nie schaden.

Mittlerweile werden Kakaozeremonien in vielen deutschen Städten angeboten, zum Beispiel in Hamburg unter „Cacao Ritual“. Der vermutlich süßeste Weg, bei einem Ausflug in deiner oder einer fremden Stadt mal keine Sehenswürdigkeiten, sondern dich selbst neu kennenzulernen. 

Tasse Kakao bei einer Kakaozeremonie
Dunkel und duftend lässt Kakao buchstäblich dein Herz schneller schlagen. (Symbolfoto) Foto: unsplash.com/Rachael Gorjestani

Schokomuseen

Museen rund um Schokolade gibt’s mittlerweile fast so viele, wie es Schokoladensorten gibt. Einige stellen wir dir hier vor:

2. Schokoladenmuseum in Köln

Das Kölner Schokoladenmuseum ist mittlerweile eine wahre Institution in der Museumslandschaft der Stadt. In diesem Jahr feiert es 25-jähriges Jubiläum und veranstaltet zu diesem Anlass unter anderem im November einen Markt der Chocolatiers. Im Oktober stellen Schokokünstler ihre Skulpturen und Kunstwerke aus. Den Rest des Jahres finden außerdem Führungen, Kurse und Verkostungen statt, es gibt ein Café und natürlich einen Shop.

Adresse: Am Schokoladenmuseum 1a, 50678 Köln | Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11 Uhr bis 19 Uhr | Eintritt: 11,50 Euro für Erwachsene, Kinder bis 6 Jahre frei, danach 7,50 Euro

3. Chocoversum in Hamburg

Der schokoladige Höhepunkt deiner 90-minütigen Schokotour durchs Chocoversum: In der Schokowerkstatt kannst du eine eigene Tafel mit allem verzieren, was dir schmeckt. Verschiedene Veranstaltungen führen dich auf schokoladige Weltreise oder durch die verführerische Symbiose aus Schokolade und Bier oder Schokolade und Whisky. Die passenden Erinnerungen gibt’s im Choco-Laden. Danach bietet sich ein Bummel durch die benachbarte Speicherstadt an. 

Adresse: CHOCOVERSUM by HACHEZ, Meßberg 1, 20095 Hamburg | Führgen: Samstag bis Mittwoch ab 10.15 Uhr, Donnerstag und Freitag ab 9 Uhr; letzte Führung Montag bis Mittwoch um 16.30 Uhr, Donnerstag um 17.30 Uhr, Freitag um 18.30 Uhr, Samstag und Sonntag um 17 Uhr | Eintritt: ab 12 Euro für Erwachsene, 10 Euro für Kinder unter 18 Jahren, Kinder bis einschließlich 5 Jahre kostenlos

4. Halloren Schokoladenmuseum in Halle an der Saale

Auf dem Gelände von Halloren, der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands, gibt’s ebenfalls ein Schokoladenmuseum. Außerdem kannst du in Seminaren zu den Themen Tafelschokolade, Halloren-Kugeln oder Pralinen dein Schokokönnen unter Beweis stellen. Deine selbst kreierte Schokolade darfst du danach natürlich auch selbst vernaschen. 

Adresse: Delitzscher Straße 70, 06112 Halle (Saale) | Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9  Uhr bis 18 Uhr, Samstag von 10 Uhr bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertage von 11 Uhr bis 17 Uhr | Eintritt: Erwachsene 6 Euro, Kinder 4 Euro

5. Secrets du Chocolat in Straßburg

Aus kulinarischer Sicht haben’s die Franzosen einfach raus, das wissen wir schon lange. Dass sie auch Kakaobohnen in einen abenteuerlichen Genuss verwandeln können, beweist das Secrets du Chocolat bei Straßburg.

Hier lernst du zum Beispiel, dass das Elsass nicht nur für Flammkuchen bekannt ist, sondern außerdem die Region mit dem größten Schokoladenexport Frankreichs ist. Ein Besuch des interaktiven Museums lässt sich perfekt mit einer Reise entlang der Elsässer Weinstraße verbinden. Bon Appétit!

Adresse: Rue du pont du péage, 67118 Geispolsheim, Frankreich​ | Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 9 Uhr bis 18 Uhr, Sonntag 14 Uhr bis 18 Uhr (Juli, August und Dezember, Rest des Jahres kürzer)

6. Belgische Schokoladenmesse „Salon du Chocolat“

Belgien ist ohnehin als Schokoladenland Nummer eins bekannt. Die volle Schokodröhnung bekommst du an drei Tagen in Februar, wenn die jährliche Schokoladenmesse stattfindet. Neben den üblichen Workshops und dem Schau-„Kochen“ versierter Chocolatiers zählt die Modenschau zu den Highlights. Und ja, hier sind die Klamotten wirklich alle aus Schokolade. Findet auch in anderen Städten statt, unter anderem Anfang November in Paris.

Termin: 22. bis 24. Februar 2019 | Adresse: Tour & Taxis, Sheds 3 et 4 Avenue du Port 86c, 1000 Brussels​ | Eintritt: Tagesticket ab 8,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre ab 5 Euro

7. Besuch einer Kakaoplantage

Du willst zum Ursprung des süßen Glücks? Kakao wird vor allem in Afrika und Südamerika angebaut. Einige Reiseveranstalter (zum Beispiel Fairaway) bieten bei Reisen nach Peru, Ecuador oder Nicaragua den Besuch einer Kakaoplantage an. Du kannst dir eine Besichtigung aber auch selbst organisieren. Perfekt, wenn du den Weg von der Bohne bis zur Tafel erleben willst. Und bei einigen Betrieben darfst du sogar selbst mitanpacken.

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