Plastikfrei: 7 ½ Gadgets für Zero-Waste-Reisen | reisereporter.de

Plastikfrei: 7 ½ coole Gadgets für Zero-Waste-Reisen

Ein Kaffee to go oder abgepackter Proviant – auf Reisen greifst du (Hand aufs Herz) schnell zu Einmalverpackungen, weil’s eben praktisch ist. Unsere Tipps helfen: Mit diesen Gadgets sparst du Müll – und Gewicht!

Schon mit so einfachen Dingen wie einer wiederverwendbaren Wasserflasche kannst du der Umwelt auf Reisen etwas Gutes tun.
Schon mit so einfachen Dingen wie einer wiederverwendbaren Wasserflasche kannst du der Umwelt auf Reisen etwas Gutes tun.

Foto: unsplash.com/Kate Joie

Diese Gadgets machen deinen Urlaub nicht nur umweltfreundlicher und sind super praktisch, einige von ihnen sind auch noch vergleichsweise leicht. Und der Juli ist super, um sie zu testen. Denn diesen Monat ist „Plastic Free July“ – die Initiative ruft dazu auf, einen Monat lang Einmalprodukte komplett zu vermeiden.

1. Bees Wrap

Du willst auf deiner Reise einen Tagesausflug in die Berge machen? Das geht ohne Proviant gar nicht. Jetzt könntest du dir natürlich abgepackte Snacks, Müsliriegel und Bananen im Supermarkt kaufen. Oder du machst dir einfach selbst ein paar leckere Sandwiches.

Nun hast du natürlich nicht auf jeder Reise eine Vesperbox im Gepäck. Denn die nimmt viel zu viel Platz im Koffer weg. Viel praktischer ist es da, Bees Wraps mitzunehmen. Das sind in Wachs getränkte Baumwolltücher, die du verwenden kannst wie Alufolie.

Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass du sie nach deiner Wanderung einfach mit einem feuchten Lappen abwischen und wiederverwenden kannst, anstatt sie wegzuwerfen. Superpraktisch, vor allem, weil sie kaum Platz im Koffer wegnehmen und somit in jedes Gepäck passen.

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2. Ein Thermobecher

Einen Bagel zum Frühstück auf die Hand und los geht es auf Erkundungstour in New York, San Francisco, Boston oder sonst wo auf der Welt – was fehlt hier? Ein Kaffee to go, na klar! Den bekommst du aber nur im Pappbecher mit Plastikdeckel.

320.000 Einwegbecher werden laut der Deutscher Umwelthilfe allein in Deutschland täglich weggeworfen. Bei der Herstellung der Becher entstehen 83.000 Tonnen CO2-Emissionen. Für die Herstellung der Beschichtungen im Becher und der Plastikdeckel werden jährlich etwa 22.000 Tonnen Rohöl verbraucht.

Das willst du verhindern, willst aber trotzdem nicht auf deinen Kaffee verzichten? Kein Problem! Nimm doch einfach einen wiederverwendbaren Thermobecher mit. Es gibt sogar immer wieder Aktionen von Ketten, die ihren Kunden einen Rabatt gewähren, wenn sie einen dabeihaben. Noch ein Plus: Der Thermobecher hält deinen Kaffee auch noch warm.

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3. Eine wiederverwendbare Wasserflasche

Immer mit dabeihaben, egal ob auf dem Städtetrip oder der Wanderung, solltest du Wasser. Denn so ein Fußmarsch, egal ob im Gelände oder auf dem Pflaster, macht durstig. Jetzt könntest du natürlich zu Wasser in Plastikflaschen greifen, die es gerade in Städten an jeder Ecke zu kaufen gibt.

Viel umweltfreundlicher ist es aber, eine Flasche dabeizuhaben, die du immer wieder auffüllen kannst. Und dabei kannst du sogar noch Geld sparen. Auf Websites von Projekten wie „Refill Deutschland“ kannst du nachschauen, an welchen Orten du deine Flasche kostenlos mit Wasser auffüllen kannst.

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4. Eine wiederverwendbare Einkaufstasche

Wenn du in einem Hostel oder einer Ferienwohnung übernachtest, musst du an deinem neuen Reiseziel erst einmal einkaufen gehen. Um dabei keinen unnötigen Müll zu produzieren, bietet es sich an, einen kleinen, faltbaren Einkaufsbeutel dabeizuhaben. So brauchst du keine Plastiktüte, die hinterher in den Müll wandert. 

Die Beutel gibt es in Deutschland mittlerweile in beinahe jedem Super- oder Drogeriemarkt zu kaufen. Und einige davon haben sogar richtig schöne Designs und sehen so auch noch richtig gut aus. Die wiederverwendbaren Beutel eignen sich auch prima auf deiner Shoppingtour durch die trendigsten Klamottenläden an deinem Reiseziel.

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5. Ein paar Veggie-Bags

Auch praktisch beim Einkaufen: Veggie-Bags aus Stoff, in die du Tomaten, Äpfel und Co. packen kannst, anstatt die im Supermarkt angebotenen Plastiktüten zu verwenden. Denn eine Plastiktüte benötigt 200 bis 300 Jahre, bis sie sich zersetzt.

6. Festes Shampoo und Seife

Dieser Trick spart nicht nur Müll, sondern auch Gewicht. Denn in flüssigen Shampoos und Duschgelen ist jede Menge Wasser drin, das den Koffer schwer macht. Das kannst du dir sparen, wenn du stattdessen festes Shampoo und Seife mitnimmst, genauso wie die Plastikflaschen, in denen Shampoo und Co. in der Regel verpackt sind.

7. Mikrofaser-Abschminktuch

Augen-Make-up-Entferner können genau wie alle anderen Flüssigkeiten eine riesige Sauerei im Koffer oder Rucksack anrichten, wenn sie auslaufen. Um das zu verhindern, nehmen viele Reisende stattdessen feuchte Abschminktücher mit. Die sind zwar praktisch, produzieren aber auch jede Menge Müll.

Viel einfacher und auch noch kleiner, weil du nur eines brauchst, ist ein wiederverwendbares Reinigungstuch aus Mikrofaser, auch Make-up-Radierer genannt. Das musst du nur nass machen und kannst dir dann das Gesicht damit reinigen. Einziger Nachteil auf Reisen: Nach etwa fünf Anwendungen solltest du das Tuch in der Waschmaschine waschen.

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7 ½. Eat out

Du lässt lieber kochen anstatt selbst zu kochen? Auch voll öko – zumindest, wenn du das Essen nicht ins Hostel oder die Ferienwohnung bestellst, sondern im Restaurant isst. Denn dann sparst du die Verpackung, in der das Essen geliefert würde.

Außerdem ist es doch sowieso viel schöner, beim Essengehen schnucklige Restaurants zu entdecken und vielleicht ein paar nette Leute kennenzulernen. Und: Du musst nicht einmal etwas einpacken, um auf diese Art und Weise Müll zu sparen.

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