Unglückshöhle in Thailand soll Touristenattraktion werden

Unglückshöhle in Thailand soll Touri-Attraktion werden

Die junge Fußballmannschaft ist noch immer in der Höhle in Thailand gefangen. Doch die Behörden machen schon Pläne, wie der Ort vermarktet werden kann: Er soll bald zur Touristenattraktion werden.

Die Fußballmannschaft ist noch immer in der Höhle gefangen.
Die Fußballmannschaft in Thailand ist noch immer in der Höhle gefangen: Doch die Behörden haben schon Pläne, den Unglücksort zur Touristenattraktion zu machen.

Foto: imago/zumapress

In einer Höhle in Thailand ist noch immer eine junge Fußballmannschaft gefangen. Doch die Behörden schmieden schon Pläne, wie sie mit dem Unglücksort Geld verdienen können.

Die Tham-Luang-Höhle könnte zur Touristenattraktion werden. Das sagte Narongsak Osotthanakorn, der Gouverneur der Provinz Chiang Rai, in der die Höhle liegt. Er ist gleichzeitig auch Leiter der Rettungsmission. 

Tham-Luang-Höhle soll Touristenattraktion werden

„Jetzt, da die Kinder gefunden sind, können wir etwas entspannen und andere Pläne in Betracht ziehen“, sagte er. Auch die Chefin der Tourismusbehörde hatte schon gesagt, dass die Rettungsaktion für Touristen aus dem In- und Ausland interessant sein könnte.

Unglückshöhle in Thailand.
Ein Teil der Höhle, in der die junge Mannschaft gefangen ist: Werden hier bald Touristenströme durchgeführt? Foto: imago/kyodonews

Fußballmannschaft sitzt seit Tagen in der Höhle fest

Die zwölf Jungen im Alter von elf bis 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer sitzen nun seit elf Tagen in der Höhle fest. Sie waren verschwunden, nachdem sie nach einem Fußballspiel am 23. Juni im weit verzweigten Höhlensystem in der nördlichen Provinz Chiang Rai auf Erkundungstour gegangen waren. Nach heftigem Regen wurden die Ausgänge der Grotte überschwemmt – und das Team saß plötzlich in der Höhle fest.

Wie die Jungen befreit werden sollen, ist noch immer nicht klar. Aktuell wird zwar Flutwasser aus der Höhle abgepumpt, ein angekündigter Starkregen am kommenden Wochenende könnte diesen Plan aber zunichtemachen. Nach einer neuen Idee soll den Jugendlichen jetzt das Tauchen beigebracht werden. Doch das, sagen Experten, könnte hochgefährlich sein. 

Rettung der Jungen ist noch immer nicht gesichert

Der Mannschaft wurden vorsorglich Lebensmittel und Medikamente für vier Monate in die Höhle gebracht. Die Rettung ist also noch immer nicht gesichert. Von Tourismusplänen scheint das die Behörden aber nicht abzuhalten.

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