10 Gründe, warum du Usedom besuchen musst | reisereporter.de

10 Gründe, warum du Usedom besucht haben musst

Dass Usedom wunderschön ist, wusstest du sicher schon. Aber kennst du auch die Usedomer Schweiz oder die Schmetterlingsfarm in Trassenheide? Hier sind unsere zehn Gründen für einen Besuch der zweistaatlichen Insel.

Rainer L. Hein
Lass dich verzaubern: Auf Usedom findest du unzählige Fotomotive.
Immer eine Reise wert: Auf Usedom findest du unzählige Fotomotive.

Foto: pixabay

1. Die Strände

Am bekanntesten ist die schöne Insel wohl aufgrund der unendlich langen, feinsandigen Strände und ihrer Sonnenfülle. Denn mit mehr als 1.920 Sonnenstunden im Jahr ist sie die sonnenreichste Insel Deutschlands. Bis zu 70 Meter breite Strände auf einer Länge von 42 Kilometern bieten Wellen, Sonne und Wind satt. Ein Muss für jeden Besucher.

Feiner Sandstrand und endlose Weiten. Egal zu welcher Tageszeit, Usedoms Strände sind traumhaft schön.
Feiner Sandstrand und endlose Weiten. Egal zu welcher Tageszeit, Usedoms Strände sind traumhaft schön. Foto: pixabay

2. Romantische Seen

Romantik pur verspricht beispielsweise eine Bootstour auf dem Wolgastsee in Korswandt. Der kleine Ort versteckt sich kurz hinter den drei Kaiserbädern (Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck) im südöstlichen Teil des Usedomer Hinterlandes.

Der See erstreckt sich über ein Fläche von 45 Hektar und ist von einem herrlichen Schilfgürtel und einem dahinter angrenzenden, kühlen Buchenwald gesäumt. Fernab jeglicher Hektik.

Usedom hat nicht nur Strand und Meer. Die vielen Seen kannst du mit dem Boot erkunden.
Usedom hat nicht nur Strand und Meer. Die vielen Seen kannst du mit dem Boot erkunden. Foto: pixabay

3. Der frische Fisch

Es hilft ja alles nichts, denn ein Muss ist der Genuss von geräuchertem Fisch oder die Chance, in ein leckeres Fischbrötchen zu beißen. Möglichkeiten hierfür gibt es fast in jedem Ort.

Zempin in der Mitte der Ostseebäder bietet hier bevorzugte Stationen: Lokale, Buden, Fischläden – alles vorhanden. Aber auch am Achterwasser oder dem Stettiner Haff wird leckerer Fisch in allen Variationen angeboten.

Du kommst auf Usedom nicht umhin: Fischbrötchen muss sein.
Du kommst auf Usedom nicht umhin: Fischbrötchen muss sein. Foto: pixabay

4. Die Usedomer Schweiz

Schon mal von der Usedomer Schweiz gehört? Nicht? Kein Wunder, denn diese beschauliche Ecke rund um Benz, Neppermin und Stoben mit ihren saftig grünen Wiesen, sanften Hügeln und charismatischen Seen beeindruckt nach wie vor mit Gelassenheit und Besonnenheit und nahezu unberührten ländlichen Gegenden – fast unbekannt dem flüchtigen Besucher der Insel.

Fern der befahrenen Straßen ist dieser Teil von Usedom bequem zu Fuß zu erkunden. Und für Golffreunde: Die Anlage am Balmer See genießt international einen guten Ruf.

5. Das Ostseegold

Da sind die Orte Zempin, Koserow, Loddin (Kölpinsee) und Ückeritz – auch Bernsteinbäder genannt. Mit ein wenig Glück, Spürsinn und Ausdauer kann hier jeder sein eigenes Schmuckstück ergattern oder besser gesagt finden. Ein goldbraun schimmernder Bernstein – als Andenken.

Besonders nach rauer Ostsee kannst du ihn entdecken. Denn seit ewiger Zeit spülen die Frühjahrs- und Herbststürme das Ostseegold an die Ufer der Strände. Besonders im Bereich dieser vier Seebäder – die Strömung macht es möglich.

6. Träumen im Leuchtturm

Ein Erlebnis der besonderen Art bietet eine Übernachtung – oder mehrere – im alten Lotsenturm in Karnin. Schlafen in einem echten 22 Meter hohen Leuchtturm – ein luxuriöser Schlafplatz auf drei Etagen im kleinsten Turmhotel Deutschlands.

Es beherbergt nicht nur Frischvermählte, sondern jeden, der Lust auf ein romantisches Wochenende mit liebevoll zubereitetem Frühstück hat. Dieses wird von der Hausdame eigens angerichtet – und dann der einmalige Blick auf Peenestrom und Haff…

7. Ein Wasserschloss mit Rösterei

Das Wasserschloss Mellenthien gehört ebenso zu den Highlights für den Inselbesuch. Neben dem einmaligen Ambiente gibt es hier einige Spezialitäten: Die eigene Kaffeerösterei befindet sich in der ehemaligen Schlosshofkapelle. Hier wird Rohkaffee aus der ganzen Welt verarbeitet – im traditionellen Trommelröster.

Darin entstehen sehr exklusive Kaffees in purer Handarbeit, durch lange Garzeiten und ausgetüftelte Röstintervalle bei niedrigen Temperaturen. Ein Genuss für Kenner – ebenso wie das Bier und die Cola aus eigener Produktion des Schlossherrn Fidura.

8. Zu Hause bei Schmetterlingen

Die Schmetterlingsfarm in Trassenheide präsentiert sich in einem wundervollen Ambiente. Sie ist mit 5.000 Quadratmetern die größte Anlage Europas und bietet mit der 2.600 Quadratmeter großen Tropenhalle eine besondere Vielfalt an tropischen Schmetterlingen, Puppen, Raupen und exotischen Pflanzen.

Viele Schmetterlinge schlüpfen morgens an ihren Futterpflanzen – das ist ein wundersames Naturerlebnis, besonders für Familien mit Kindern. Dazu gehört das Insektenmuseum. Es zeigt einen umfangreichen Ausschnitt aus der Vielfalt der größten Tiergruppe der Erde – den Insekten. Ein 150 Quadratmeter großes Höhleninsektarium in Form einer geheimnisvollen Grotte beherbergt 40 Terrarien.

9. Wisente beobachten

Wisente auf der Insel? Ja, es gibt diese großen, doch eher aus Indianerfilmen bekannten Huftiere auf der Insel – und zwar in Prätenow, zwischen Stolpe und Dargen. Wisente sind europäische Bisons, die noch im frühen Mittelalter in den Urwäldern West-, Zentral- und Südosteuropas vorkamen.

Das Gehege auf der Insel Usedom ermöglicht eine beeindruckende Nähe zu den schon fast ausgestorbenen größten Landsäugetieren Europas. Das idyllisch angelegte Areal bietet den Besuchern, neben umfangreichen Informationen über diese beeindruckenden Tiere, die Möglichkeit, diese in einem ihrem natürlichen Lebensraum angepassten Schaugehege unmittelbar zu beobachten.

Tierisch gut: Auf Usedom kannst du die bedrohten Wisente live erleben.
Tierisch gut: Auf Usedom kannst du die bedrohten Wisente live erleben. Foto: pixabay

10. Abstecher in die DDR: Zweiradmuseum

Gleich um die Ecke ist ein weiterer „Knüller“: Auf dem Gelände der ehemaligen bäuerlichen Handelsgesellschaft in Dargen an der B110 entstand 1997 durch Eigeninitiative von DDR-Motorrad-begeisterten Menschen das Zweiradmuseum. In ungezählten freiwilligen Stunden wurden die in der damaligen DDR produzierten und gehandelten Zweiradfahrzeuge restauriert und ausgebaut.

Mittlerweile hat sich die Ausstellung um den Schwerpunkt „Motorrad DDR“ erweitert. Motorentechnik, Traktoren, NVA-Technik, Krankenwagen, Pkw- und Feuerwehrtechnik bilden den Kern der Ausstellung. Nebenbei bietet das Museum mit der Ausstellung von Konsumgütern und Haushaltsgegenständen einen Einblick in das Leben der Menschen in der einstigen DDR.

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