Erst vor wenigen Tagen hatte ein Weißer Hai vor Mallorca für Wirbel gesorgt. Zum ersten Mal seit 30 Jahren haben Forscher den gefährlichen Raubfisch rund 35 Kilometer vor der Küste der Baleareninsel entdeckt. Und nun scheint auch die hochgiftige Portugiesische Galeere zurück zu sein.

Nachdem im Mai bereits ein Badeverbot verhängt wurde, weil in Palmas Vierteln Molinar und Can Pastilla mehrere Exemplare der hochgiftigen Nesseltiere gefunden worden waren, war einige Wochen Ruhe.

Doch gestern entdeckte die Besatzung eines Bootes wieder eines im Meer von El Toro – der Ort liegt kurz vor der Mündung der Bucht von Palma. Ein Badeverbot wurde dort bisher nicht verhängt.

Badeverbot am Strand von Portals Valls

Am Samstag war die Rote Fahne jedoch am Strand von Portals Valls nach einem Giftquallenalarm gehisst worden. Ein Kind hatte nach einem Bad im Meer starke Schmerzen. Doch es war falscher Alarm, das Badeverbot wurde wieder aufgehoben. Das Kind hatte Verbrennungen durch gewöhnliche Quallen erlitten, wie die „Mallorca Zeitung“ berichtet. 

Die Badegäste auf Mallorca sollen weiterhin dringend den Rettungsdienst 112 oder die Rettungsschwimmer am Strand verständigen, sobald sie meinen, ein Exemplar der Portugiesischen Galeere gesehen zu haben.

Das Gift der Portugiesischen Galeere verursacht extrem schmerzhafte Quaddeln. Die Berührung mit dem Tier ist vor allem für Allergiker und geschwächte Personen gefährlich, im schlimmsten Fall sogar tödlich.