Die Top-5-Sehenswürdigkeiten in Eckernförde | reisereporter.de

Die 5 besten Sehenswürdigkeiten in Eckernförde

An Eckernförde denkst du vielleicht nicht als Erstes, wenn du einen Urlaub an der Ostsee planst. Du solltest aber mal hin und dir dann mindestens diese fünf Sehenswürdigkeiten anschauen.

Melanie Huber
Der Hafen ist (fast) immer in Sichtweite in Eckernförde.

Foto: Melanie Huber

Durch die besondere Lage an der Ostsee war Eckernförde lange Zeit auch als Fischereistandort interessant. Das merkst du der Hafenstadt noch immer an. Welche Sehenswürdigkeiten du dir nicht entgehen lassen solltest, weiß reisereporterin Melanie.

1. Das Ostsee-Info-Center in Eckernförde

Im Ostsee-Info-Center am Beginn der Strandpromenade erfährst du alles über die Ostsee. Neben Meerwasser-Aquarien mit typischen heimischen Meeresbewohnern wie den Seehasen, den Aalmuttern oder den Seesternen und einem Erlebnistunnel mit Quallen und Seenelken gibt es auch die Möglichkeit, an geführten Ausflügen am Strand und an der Steilküste teilzunehmen.

Ostsee Info-Center | Adresse: Jungfernstieg 110, 24340 Eckernförde | Öffnungszeiten: April bis Oktober: Täglich von 10Uhr  bis 18 Uhr, November bis März: Dienstag bis Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr | Telefon: 04351/726266 | E-Mail: info@ostseeinfocenter.de

2. Historischer Getreidespeicher in Eckernförde

Es wird dir direkt ins Auge fallen: das Rundsilo am Hafen von Eckernförde. Der beeindruckende Backsteinbau ist ein Wahrzeichen des Ostseebades – und ein Symbol für die wirtschaftliche Bedeutung Eckernfördes in den 1930er-Jahren.

1931 erbaut, weist der Speicher eine Kapazität von 3.500 Tonnen Getreide auf. Seit 1972 wird er als Denkmal geführt, zuletzt wurde er 1986 als Getreidespeicher genutzt. Mittlerweile befindet sich im Erdgeschoss des Silos das Restaurant Luzifer. 

Speicher Eckernförde I Adresse: Frau-Clara-Straße 19, 24340 Eckernförde

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3. Die Alte Fischräucherei in Eckernförde

Eckernförde ist nicht nur als Ostseebad bekannt. Bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts war die Hafenstadt auch eine der wichtigsten Fischereistandorte an der Ostsee. Fischräuchereien etwa gab es hier einige. An die Zeit des Fischhandels erinnert das Museum Alte Fischräucherei.

Nicht nur das Gebäudeensemble im Herzen von Eckernförde ist sehenswert – zumal fast alle alten Fischräuchereien in den 1960er-Jahren abgerissen wurden –, sondern auch die Exponate der Museumsräucherei. Das Museum wird ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern betrieben, deswegen ist die Fischräucherei meistens nur samstags geöffnet. An den geöffneten Tagen wird in der Räucherei auch gearbeitet. Führungen können telefonisch gebucht werden.

Alte Fischräucherei I Adresse: Gudewerdtstraße 71, 24340 Eckernförde | Öffnungszeiten: Samstag von 10 Uhr bis 13 Uhr | Telefon: 04351/712222 I E-Mail: altefischraeucherei@t-online.de

4. Die Borbyer Kirche in Eckernförde

Auf dem Petersberg in Eckernförde steht sie: die Borbyer Kirche. Der erst im Nachhinein aufgesetzte Turm dominiert das Bild des Ostseebades. Das Innere der Kirche wurde vor einiger Zeit nach historischem Vorbild renoviert, dabei wurde die ursprüngliche Holzdecke freigelegt. Vom Petersberg aus hast du auch einen schönen Panoramablick über Eckernförde.

Borbyer Kirche I Adresse: Bergstraße 38, 24340 Eckernförde

5. Der Gefion-Brunnen in Eckernförde

Der Kurpark in Eckernförde ist eine beliebte Flaniermeile. Hier stehen zahlreiche moderne und historische Skulpturen. Eine der bedeutendsten ist der Gefion-Brunnen. 1934 entstanden, erinnert der Brunnen an das Gefecht von Eckernförde vom 5. April 1849 im Schleswig-Holsteinischen Krieg. Die Herzogtümer Schleswig und Holstein kämpften damals gegen Dänemark. Dargestellt ist auf einem Sockel die aus der germanischen Mythologie entlehnte Gallionsfigur Gefion der Segelfregatte „MS Gefion“, die im Krieg auf dänischer Seite fuhr. Tatsächlich ist die Gefion im Kurpark eine Kopie, das Original steht aus konservatorischen Gründen im Neuen Rathaus.

Gefion-Brunnen I Adresse: Kurpark Eckernförde, Preußerstraße 34, 24340 Eckernförde

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