Leipzig: Karibik-Feeling am See

Im ehemaligen Tagebau Cospuden fuhr 1992 der letzte Kohle-Zug aus dem Revier. Danach startete die Flutung des gleichnamigen Sees, der am 1. Juni 2000 als Freizeitparadies eröffnet wurde.

Marina und Hafen am Cospudener See im Süden Leipzigs sind wegen der exquisiten Verkehrsanbindung zum Publikumsmagneten des Leipziger Neuseenlandes geworden.
Der Cospudener See in Leipzig - Gemütliche Abendatmosphäre

Foto: imago/Rainer Weisflog

Der Cospudener See, von den Leipzigern liebevoll „Cossi” genannt, ist der Renner unter den Badeseen rund um die Messestadt. Er wurde im Jahr 2000 als einer der ersten ehemaligen Tagebaue fertig gestellt. 600.000 Besucher kommen jährlich an seine Ufer – zum Schwimmen, Segeln, Surfen und Tauchen.

 

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Mit dem Fahrrad oder auf Inlineskates lässt sich der Cossi auf einem elf Kilometer langen asphaltierten Weg umrunden. Dabei lohnt sich ein Stopp am Aussichtsturm auf der Bistumshöhe. Wer den metallenen, etwas wackeligen 35 Meter hohen Turm erklimmt, wird mit einer grandiosen Aussicht über den See belohnt, einem Einblick in den benachbarten Freizeitpark Belantis und auf das Gehege der Yaks, die friedlich am Ufer grasen.

 

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Am Nordstrand des Sees trägt an heißen Tagen Jung und Alt die Sommerbräune zur Schau und spielt Beachvolleyball, gern auch FKK. Wem der Trubel am Sandstrand zuviel wird, der kann in Richtung Westen auf kleinere und vor allem schattige Badebuchten ausweichen, die oft weniger überfüllt sind. Minuspunkt: Am See gibt es nur wenige öffentliche Toiletten.

 

 

Ein Besuch am Zöbigker Hafen lohnt ebenfalls: Dort können Gäste über die kleine Promenade Pier 1 flanieren und auf einer der Seeterrassen einen Eiscafé trinken. Wer nicht nur entspannen will, dem sei eine Tour mit einem Tretboot ans Herz gelegt. Noch gemütlicher schippert man mit dem Ausflugsschiff MS Cospuden über den See.

Wie kommst du hin?

Mit dem Auto: Der Cospudener See ist über die A14, A9 und über die A38 erreichbar.

Parken: Der Nordstrand-Parkplatz (Brückenstraße) hat derzeit 800 kostenlose Stellplätze, am Hafen des Sees (Markkleeberg-Hafen/Koburger Straße) gibt es 450 kostenpflichtige Plätze.

Mit dem Bus: Die Linie 65 nach Markkleeberg, die Linie 107 nach Zöbigker/Schmiede und die Linie 107 nach Markkleeberg, Zöbigker/Schmiede fahren den See an.

Mit der Bahn: Der Regionalexpress aus Richtung Nürnberg, Hof, Plauen, Zwickau, Chemnitz und Altenburg hält in Markkleeberg, ebenso die S-Bahn der Linie Leipzig-Borna.

Mit dem Fahrrad: Mit dem Fahrrad radelt man auf einem ausgeschilderten Radweg gemütlich vom Leipziger Zentrum durch die Elsteraue und erreicht den Nordstrand in etwa 30 Minuten.

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Die Autorin
Gina Apitz, Online-Journalistin bei der Leipziger Volkszeitung, verbrachte mal ein halbes Jahr in Norwegen und ist seitdem nicht nur von Elchen und Ski-Langlauf begeistert. Auf Rec ... mehr
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