Magaluf stellt Warnschilder für britische Assi-Touristen auf

Magaluf stellt Warnschilder für britische Touris auf

Alkohol in der Öffentlichkeit: 500 Euro. Nackt auf die Straße gehen: 400 Euro. Die Straße verunreinigen: 200 Euro. Magaluf stellt im Kampf gegen den Assi-Tourismus Warnschilder für britische Touris auf.

Exzesse und Bestrunkene auf den Straßen – dagegen will Magaluf in Zukunft hart vorgehen.
Exzesse und Betrunkene auf den Straßen – dagegen will Magaluf in Zukunft hart vorgehen. (Symbolfoto)

Foto: instagram.com/magaluf_party

Sie kommen, sie trinken, sie haben Sex im Club oder laufen oben ohne auf der Straße herum – vor allem britische Touristen feiern in Magaluf auf Mallorca ohne Hemmungen und ohne Rücksicht. Doch Magaluf reicht’s: Die Feierhochburg will kein Assi-Ziel mehr sein.

Die Stadt hat Warnschilder in englischer Sprache aufgestellt

Im Dezember setzte sie neue, schärfere Gesetze durch. So ist zum Beispiel Alkohol auf den Straßen seitdem ab 22 Uhr untersagt. Damit die Regelungen auch bis zu den partywütigen Touristen durchdringen, hat die Stadt jetzt Warnschilder in englischer Sprache aufgestellt.

Sie warnen Touristen mit Geldstrafen davor, sich daneben zu benehmen. Wer Alkohol auf der Straße trinkt, zahlt 500 Euro Strafe, wer nackt herumläuft, zahlt 400 Euro, die Straße zu verunreinigen kostet 200 Euro. Der Hashtag „#havefunwithrespect“ („Hab Spaß mit Respekt“) auf den Plakaten ruft die Partytouristen dazu auf, verantwortungsbewusst zu feiern.

Magaluf will keine britischen Assi-Urlauber mehr

Mallorca kämpft schon seit Längerem mit dem Massentourismus auf der ganzen Insel. Es verdoppelte bereits die Touristensteuer, schränkt die Ferienhausvermietung ein und will die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die am Hafen von Palma anlegen, limitieren.

Magaluf trifft der Massentourismus besonders hart. In der Partyhochburg kommt es schon mal vor, dass eine 18-Jährige in einem Club Blowjobs gibt, um an Freigetränke zu kommen.

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Die Bewohner glauben nicht, dass die Plakate helfen

Die Bewohner von Magaluf sind aber skeptisch gegenüber den Plakaten. „Die Schilder werden sowieso keinen Unterschied machen. Ich bin hier seit 19 Jahren. Die Polizei wird das Ganze für zwei Wochen überwachen, und dann wird es ignoriert werden“, sagte der Besitzer de Bar Magalluf Rocks der englischen Zeitung „The Guardian“.

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