Ärger für Airbnb: Auch München geht auf die Barrikaden

Ärger für Airbnb: Auch München geht auf die Barrikaden

Berlin, Madrid, Hamburg  immer mehr Städte wehren sich gegen Wohnungen, die nur für Airbnb genutzt werden. Jetzt will auch München den Kampf aufnehmen und Anbieter zwingen, ihre Angebote zu löschen. 

Auch München will sich stärker gegen Airbnb wehren.
Auch München will sich stärker gegen Airbnb wehren. (Symbolfoto)

Foto: pixarbay.com/flyupmike

Es könnte bald richtig schwierig werden, in München eine Airbnb-Unterkunft für deinen nächsten Städtetrip zu finden. Denn wie Berlin, Madrid und viele andere europäische Metropolen will auch die bayerische Hauptstadt härter gegen die sogenannte Zweckentfremdung von Wohnungen vorgehen.

Dafür sollen die Vermittler und Betreiber von Wohnungsplattformen – also zum Beispiel Airbnb oder Wimdu – stärker in die Pflicht genommen werden. Sie sollen gezwungen werden, Angebote zu löschen, die auf zweckentfremdete Wohnungen verweisen. 

Zweckentfremdet sind Wohnungen dann, wenn sie dauerhaft und gewerblich als Unterkunft angeboten werden.

Wohnungen sind knapp in München, Airbnb trägt dazu bei

Die Bemühungen Münchens sind zwar einerseits nervig, weil es wohl zukünftig weniger günstige Angebote geben wird. Sie sind aber auch ziemlich verständlich. Denn: Der Wohnraum in München ist nicht nur wahnsinnig teuer, sondern auch so knapp wie nie.

Deswegen wolle man es nicht weiter akzeptieren, wenn Eigentümer ihre Wohnungen dauerhaft als Airbnb-Unterkünfte anbieten und damit Wohnraum für mögliche andere Mieter blockieren. 

Wohnung auf Airbnb vermietet: Schon 850.000 Euro Bußgeld

Schon jetzt gibt es ein eigenes Formular auf München.de, mit dem Bürger melden können, wenn sie bei ihrem Nachbarn vermuten, dass eine Wohnung zweckentfremdet wird. Im vergangenen Jahr wurden so in 50 Fällen insgesamt  850.000 Euro Bußgelder wegen falsch angegebener Wohnungen verhängt. 

Airbnb will seine Nutzer übrigens aktv darüber informieren, wenn sich die rechtlichen Bestimmungen ändern sollten.

Wann die Überlegungen Münchens umgesetzt werden, ist noch nicht klar.

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