Das sind die 10 außergewöhnlichsten U-Bahnhöfe der Welt

Die 10 außergewöhnlichsten U-Bahnhöfe der Welt

Unterwasserwelten, Lichtshows und Paläste – diese U-Bahn-Stationen sind auch dann einen Besuch wert, wenn du gar nicht Bahn fahren willst. Wir zeigen die Top 10 der außergewöhnlichsten Bahnhöfe der Welt:

In Stockholm sind gleich 90 von 110 U-Bahn-Stationen von Künstlern gestaltet, zum Beispiel die Station „Rådhuset“.
In Stockholm sind gleich 90 von 110 U-Bahn-Stationen von Künstlern gestaltet, zum Beispiel die Station „Rådhuset“.

Foto: Travelcircus

Du musst nicht unbedingt Eintritt für ein Museum bezahlen, wenn du in diesen Städten Kunstwerke bewundern willst – diese U-Bahn-Stationen sind Kunstwerk genug. In zwei der Städte kannst du sogar eine ganze Tour durch kunstvoll gestaltete U-Bahn-Stationen machen. Und gleich drei der Stationen kannst du in Deutschland bewundern.

10. Die U-Bahn-Station „Rathaus Spandau“ in Berlin

Eine Station der ältesten U-Bahn in Deutschland darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen – auch wenn diese U-Bahn-Station im Vergleich zu denen, die weiter oben in der Liste stehen, etwas abfällt: Die Station „Rathaus Spandau“ ist als Zeugnis der Nachkriegsmoderne aber immerhin denkmalgeschützt. Das Besondere: Die Lampen und die mit Granit verkleideten Säulen.

Seit 1984 halten die charakteristischen gelben Berliner U-Bahnen an der Station „Rathaus Spandau“.
Seit 1984 halten die charakteristischen gelben Berliner U-Bahnen an der Station „Rathaus Spandau“. Foto: Travelcircus

9. Die Metro-Station „Bur Juman“ in Dubai

Wenn du die Station „Bur Juman“ in Dubai betrittst, wunderst du dich vielleicht über die Lichtröhren, die wie Tentakel von den Lampen in der Station hängen. Und tatsächlich soll die wundersame Beleuchtung an Quallen erinnern. Denn in der Station sollst du dich wie in einer Unterwasserwelt fühlen. Deshalb ist der Boden auch zu großen Teilen blau gefliest und hängen an den Wänden Bilder, die die Geschichte der Fischer und Perlentaucher von Dubai zeigt.

Khalid bin al-Waleed gestaltete die 2009 eröffnete U-Bahn-Station „Bur Juman“ in Dubai, die an eine Unterwasserwelt erinnert.
Khalid bin al-Waleed gestaltete die 2009 eröffnete U-Bahn-Station „Bur Juman“ in Dubai, die an eine Unterwasserwelt erinnert. Foto: Travelcircus/Nepenthes

8. Die Metró-Station „Szent Gellért Square“ in Budapest

Etwas psychedelisch sieht die U-Bahn-Station „Szent Gellért Square“ in Budapest aus. Mosaike aus kleinen blauen, roten, gelben und weißen Quadraten ziehen sich wie Wellen über Wände und Decken der Station und scheinen über die wartenden Fahrgäste hinüberzuschwappen. Tamás Komoróczky entwarf das Kunstwerk aus 2,8 Millionen Mosaikfliesen. 

Die Station „Szent Gellért Square“ in Budapest mit dem riesigen Mosaik an Wänden und Decke wurde 2014 eröffnet.
Die Station „Szent Gellért Square“ in Budapest mit dem riesigen Mosaik an Wänden und Decke wurde 2014 eröffnet. Foto: Travelcircus

7. Die U-Bahn-Station „Marienplatz“ in München

Menschen, die die Farbe Orange nicht mögen, sollten am Marienplatz in München lieber nicht ein- oder aussteigen. Denn um in die U-Bahn-Station hinein- oder aus ihr herauszukommen, musst du durch ein röhrenförmiges Tunnelsystem laufen, dessen Wände und Decken mit orangefarbenen Wandpaneelen verkleidet sind – außergewöhnlich, aber eine echte Geschmackssache.

Eigentlich sehen viele U-Bahn-Stationen in München sehr ähnlich aus. Die Station „Marienplatz“ sticht mit ihrem kräftigen Orange heraus.
Eigentlich sehen viele U-Bahn-Stationen in München sehr ähnlich aus. Die Station „Marienplatz“ sticht mit ihrem kräftigen Orange heraus. Foto: Travelcircus

6. Die Metropolitana-Station „Toledo“ in Neapel

Die U-Bahn in Neapel gleicht einem riesigen Kunstmuseum. Seit 2001 werden die U-Bahn-Stationen der Stadt von renommierten Künstlern gestaltet – eine davon ist die Station „Toledo“. Sie liegt besonders tief, teilweise sogar unter dem Meeresspiegel.

Die Wände der Teile der Station, die unter dem Meeresspiegel liegen, sind mit einem Mosaik aus blauen Fliesen überzogen. Die Teile darüber sollen an Felsen erinnern.

Über einen Krater an der Decke über der Rolltreppe der Station „Toledo“ in Neapel scheint Tageslicht in die Station unter dem Meeresspiegel.
Über einen Krater an der Decke über der Rolltreppe der U-Bahn-Station „Toledo“ in Neapel scheint Tageslicht in die Station unter dem Meeresspiegel. Foto: Travelcircus/Andrécruz23

   

5. Die Subway-Station „City Hall“ in New York

Die U-Bahn in New York – oder „Subway“ – ist berühmt-berüchtigt: Es gibt sogar Survival-Guides, die erklären, wie du eine Fahrt in dem Fortbewegungsmittel unter Tage überlebst. Die schönste aller Stationen, deren warme Farben tatsächlich so etwas wie eine Wohlfühlatmosphäre schaffen, wird heute leider gar nicht mehr angefahren.

Es gibt aber Führungen durch die Station „City Hall“, deren geflieste Wände ein wahres Kunstwerk sind. Durch bunte Glasfenster an der Decke dringt sogar Tageslicht. Aber aufgepasst: Die Touren sind immer schnell ausverkauft! 

Die U-Bahn-Station „City Hall“ in New York ist ein wahres Relikt. Sie wurde bereits 1945 geschlossen.
Die U-Bahn-Station „City Hall“ in New York ist ein wahres Relikt. Sie wurde bereits 1945 geschlossen. Foto: Travelcircus/David Pirmann

4. Die U-Bahn-Station „HafenCity Universität“ in Hamburg

Riesige Leuchtcontainer tauchen die Station „HafenCity Universität“ in Hamburg in farbiges Licht. Die sechs Tonnen schweren Quader sind mit jeweils 280 LEDs ausgestattet. Metallplatten an den Wänden reflektieren ihre Strahlen. Die Lichtstimmung wird je nach Tages- und Jahreszeit angepasst.

In der U-Bahn-Station „HafenCity Universität“ in Hamburg wechselt zu jeder vollen Stunde die Farbe der Beleuchtung. Dazu ertönt klassische Musik.
In der U-Bahn-Station „HafenCity Universität“ in Hamburg wechselt zu jeder vollen Stunde die Farbe der Beleuchtung. Dazu ertönt klassische Musik. Foto: Travelcircus

3. Die Metro-Station „Park Pobedy“ in Moskau

Hier fühlst du dich eher wie in einem Tempel als wie in einer U-Bahn-Station: Die Wände der Station „Park Pobedy“ in Moskau sind mit Marmor verkleidet, der Boden gleicht einem weiß-braunen Schachbrett und ist aus Granit.

Ein weiteres Highlight: Die Rolltreppen der Station gehören mit 126 Metern Länge zu den längsten ununterbrochenen Rolltreppen der Welt. 

„Park Pobedy“ ist wohl die prunkvollste aller U-Bahn-Stationen in Moskau: Ihre Wände sind mit Marmor verkleidet!
„Park Pobedy“ ist wohl die prunkvollste aller U-Bahn-Stationen in Moskau: Ihre Wände sind mit Marmor verkleidet! Foto: Travelcircus

2. Die Mass-Rapid-Transit-Station „Formosa Boulevard Station“ in Taiwan

Von Kaohsiung hast du wahrscheinlich noch nie gehört. Dabei ist sie immerhin die zweitgrößte Stadt in Taiwan. Einen Besuch wert ist die Stadt schon allein für ihre U-Bahn-Station „Formosa Boulevard Station“.

Denn dort steht der sogenannte Lichtdom, eine beleuchtete Säule, über der eine ebenfalls beleuchtete kreisrunde Glasdecke von 30 Metern Durchmesser erstrahlt. Der Kreis ist in vier Teile unterteilt. Mosaike auf den einzelnen Abschnitten widmen sich den Themen Feuer, Wasser, Erde und Licht.

Im Lichtdom der U-Bahn-Station „Formosa Boulevard Station“ findet zu bestimmten Tageszeiten eine Lichtshow statt.
Im Lichtdom der U-Bahn-Station „Formosa Boulevard Station“ findet zu bestimmten Tageszeiten eine Lichtshow statt. Foto: Travelcircus

1. Die Tunnelbana-Station „T-Centralen“ in Stockholm

Die außergewöhnlichste aller außergewöhnlichen U-Bahn-Stationen liegt für die Website „Travelcircus“ in Stockholm. Denn Stockholm glänzt nicht nur mit Klasse, sondern auch mit Masse: 90 der 110 Stationen des einzigen U-Bahn-Systems in Schweden sind von Künstlern gestaltet. „T-Centralen“ war die erste. Dort startet auch eine Führung durch die verschiedenen Stationen. Sie ist kostenlos, du brauchst nur ein U-Bahn-Ticket.

Die U-Bahn-Station „T-Centralen“ wurde 1957 als erste von 90 Stationen in Stockholm von einem Künstler verschönert.
Die U-Bahn-Station „T-Centralen“ wurde 1957 als erste von 90 Stationen in Stockholm von einem Künstler verschönert. Foto: Travelcircus

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