Extragebühren: Neue Billigairline Swoop treibt’s auf die Spitze

Extragebühren: Diese Billig-Airline treibt’s auf die Spitze

Swoop, die neue Fluggesellschaft aus Kanada, nennt sich selbst „Ultrabillig-Airline“. Die Ticketpreise sind auch recht günstig, dafür treibt das Start-up das Prinzip der Extragebühren auf die Spitze.

Die Start-up-Airline Swoop fliegt seit Mittwoch mit solchen Maschinen des Typs Boeing 737 in Kanada.
Die Start-up-Airline Swoop fliegt seit Mittwoch mit solchen Maschinen des Typs Boeing 737 in Kanada.

Foto: Shawn Talbot Photography

Eine neue Airline ist beim Kampf um den billigsten Flugpreis ins Rennen gegangen: Swoop. Die kanadische Start-up-Fluggesellschaft nennt sich selbst „Ultrabillig-Airline“ und fliegt seit Mittwoch in Kanada die Städte Halifax, Hamilton, Edmonton, Abbotsford und Winnipeg an. Die Ticketpreise starten, je nach Strecke, bei 49 bis 129 kanadischen Dollar (etwa 32 bis 83 Euro). 

Swoop: Günstige Ticketpreise nur ohne Extras

Wer bei Swoop aber diese günstigsten Preise abstauben will, darf nur ein kleines Handgepäckstück mitnehmen, das unter den Vordersitz passt (Maße: 41×15×33 Zentimeter) und muss auf einem zugeteilten Platz sitzen.

Für jedes Extra erhebt Swoop zusätzliche Gebühren – vom Gepäck bis hin zur Standardsitzwahl.

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Die Swoop-Extragebühren im Überblick:

  • Sitzplatzwahl: 3 bis 13 Euro (je nach Strecke und Bereich)
  • Extra Beinfreiheit: 6 bis 23 Euro
  • Wi-Fi an Bord: ab 6 Euro pro Stunde
  • Wasser: 2,50 Euro
  • Priority-Boarding: ab 7 Euro
  • Online-Check-in: ab 14 Euro
  • Gepäck aufgeben (online gebucht): 17 bis 19 Euro
  • Gepäck aufgeben (am Schalter gebucht): 27 bis 30 Euro
  • Handgepäck in Kabine (online gebucht): 23 bis 26 Euro
  • Handgepäck in Kabine (am Schalter gebucht): 34 bis 37 Euro

Wer also Extras möchte, der muss sich schnell vom ganz günstigen Ticketpreis verabschieden. Für viele Passagiere wird dieser À-la-carte-Ansatz wohl ein No-Go sein. Allerdings sei Swoop darüber nicht beunruhigt, so Chef Steven Greenway.

Swoop-Chef: Das Ryanair-Modell funktioniert

Er ist überzeugt davon, dass die Airline sich etablieren werde – und verwies auf den Erfolg von Airlines wie Ryanair.

Der irische Billigflieger lässt Fluggäste ebenfalls etliche Extras bezahlen – so das Aufgabegepäck und die Platzwahl. Außerdem dürfen seit Januar nur noch Fluggäste mit Priority-Check-in ihr Handgepäck mit in die Kabine nehmen.

„Es ist ein Bildungsprozess und ich denke, dass sich die Menschen im Laufe der Zeit anpassen werden“, sagte er gegenüber der „Financial Post“.

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