Pornoskandal im Flugzeug von Southwest Airlines

Pornoskandal im Flugzeug von Southwest Airlines

Eine Frau war während ihres Flugs mit Southwest Airlines entsetzt: Ihr Sitznachbar schaute nämlich knapp fünf Stunden lang Pornos auf seinem Tablet – und befriedigte sich selbst. Ihre Reaktion: Tweets.

Fünf Stunden lang schaute ein Mann an Bord einer Southwest-Maschine Pornos und befriedigte sich selbst.
Fünf Stunden lang schaute ein Mann an Bord einer Southwest-Maschine Pornos und befriedigte sich selbst. (Symbolfoto)

Foto: imago/Rüdiger Wölk

„Southwest Air, wir haben ein Problem“ – so begann Elly S. ihren Tweet aus dem Flugzeug, als sie vergangenen Monat mit Southwest Airlines von Las Vegas nach Philadelphia flog. Auf Twitter berichtete sie, dass ihr Sitznachbar auf seinem Tablet, ohne Kopfhörer zu benutzen, pausenlos Pornos gucken und sich selbst befriedigen würde.

Pornos im Flugzeug: Southwest Airlines antwortete sofort

Nur neun Minuten nach Ellys Tweet erhielt sie eine Antwort der US-amerikanischen Billig-Airline. Die Servicemitarbeiterin Heather empfahl ihr, unverzüglich die Crew im Flugzeug zu kontaktieren.

Dieser Empfehlung kam Elly aber nicht nach – weil sie, so schreibt Elly es, zu große Angst vor der Reaktion des Pornonachbarn gehabt habe.

Tweets über sexuelle Belästigung im Flugzeug

Es folgte eine detailliertere Beschreibung der sexuellen Belästigung im Flugzeug. Zunächst berichtete Elly, dass der Mann, vollkommen ungeniert, mehrfach seinen Penis aus der Hose geholt und in Taschentücher onaniert habe, die er dann zum Entsorgen an die Flugbegleiter gegeben hätte.

Southwest entschuldigt sich – das reicht Elly nicht

Via Twitter fragte sie dann die Airline, ob es eine Möglichkeit gebe, die Crew via Internet zu kontaktieren. Heather antwortete, dass sie sich nach der Landung mit den Flugbegleitern in Kontakt setzen könne, riet ihr aber erneut, die Crew noch während des Fluges auf das ekelhafte Verhalten des Mannes aufmerksam zu machen.

Das machte Elly dann auch – obwohl sie nicht verstehen konnte, warum die Servicemitarbeiterin nicht für sie die Crew verständigt. Nach der Landung habe sie zudem eine Anzeige bei der Polizei aufgegeben, gegen den Pornogucker werde nun ermittelt.

In einer langen privaten Nachricht entschuldigte sich Southwest Airlines ausführlich für den Vorfall, ohne konkret auf die widerlichen Erlebnisse an Bord einzugehen. Die pauschale Entschuldigung empfand Elly jedoch als eine einzige Frechheit. Die Fluggesellschaft prüft den Fall weiterhin.

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