6 Gründe, warum du nach Travemünde reisen musst | reisereporter.de

6 Gründe, warum du nach Travemünde reisen musst

Strand, Hafen, Passat: Travemünde ist mehr als nur der nördlichste Stadtteil der Hansestadt Lübeck. Das Seebad hat einiges zu bieten. Davon solltest du das Folgende nicht verpassen.

Der Strand – nur einer von vielen Gründen für einen Urlaub in Travemünde.
Der Strand – nur einer von vielen Gründen für einen Urlaub in Travemünde.

Foto: Majka Gerke

1. „Passat“

Ein Schiff ist ein Schiff ist ein Schiff. Oder es ist die „Passat“. Das ehemalige Segellastschiff gehörte einst zu den schnellsten Schiffen der Welt und liegt am Priwall fest vor Anker. Die Viermastbark, 1911 in Hamburg gebaut, ist heute ein Veranstaltungsort und Museum. Der Segler, der 1957 fast im Atlantik gesunken wäre, konnte sich gerade noch bis ins portugiesische Lissabon schleppen und stand danach kurz vor dem Abwracken.

Die Hansestadt Lübeck kaufte das Schiff und schuf so eines der Wahrzeichen von Travemünde. Im Museum unter Deck hat man die Zeit der Lastensegler gut dokumentiert und lässt dich in eine Zeit abtauchen, als eine Atlantiküberquerung noch Wochen dauerte. Wer länger in dieser Zeit bleiben möchte, kann auf dem Schiff sogar übernachten. Und heiraten kannst du hier auch.

2. Der „Schiff Ahoi“-Beachclub auf der Travemünder Woche

Immer zur Travemünder Woche, immerhin die zweitgrößte Segelveranstaltung überhaupt, öffnet im Juli auf dem Kurstrand neben der Nordermole der „Schiff Ahoi“-Beachclub seine Pforten. Einen besseren Blick aus der ersten Reihe auf Meer oder Getümmel auf der Promenade gibt es nicht. Hier kannst du es dir bei bunten Getränken so richtig gemütlich machen und die Atmosphäre auf dich wirken lassen.

Abends legen dann DJs Musik auf und laden zur Silent Disco ein, dann bekommt jeder einen Kopfhörer und kann selbst auswählen, wozu er tanzen möchte. Sogar das tägliche Feuerwerk über der „Passat“ kann man von hieraus sehen.

3. Einmal Travemünde von oben sehen

115 Meter ist das Maritim Hotel direkt am Kurstrand hoch und damit höher als jedes andere Gebäude im weiten Umkreis. Im 35. Stockwerk ist das Café „Über den Wolken“ untergebracht. Von hier oben aus hat man den allerbesten Blick über die gesamte Lübecker Bucht – ein Ausblick, den man auf jeden Fall mal gesehen haben sollte. Auch wenn das Interieur des Cafés schon etwas in die Jahre gekommen ist, der Kuchen hier oben schmeckt super.

4. Eine Schifffahrt auf der Trave

Per Auto, Fahrrad oder Bahn: viele Wege führen nach Travemünde. Doch am schönsten kann man den Ort per Schiff erreichen. Wenn du kein eigenes Segelboot hast, brauchst du nicht gleich zu weinen. Du kannst ganz bequem mit einem der Ausflugsboote, die mehrmals täglich zwischen der Lübecker Innenstadt und dem Seebad pendeln, anlanden.

Dabei geht es am Skandinavienkai und dem Naturschutzgebiet Dummersdorfer Ufer vorbei. Hat man erst mal Schlutup mit seiner stolzen kleinen Kirche, die über dem kleinen Stadtteil und dem Fischereihafen thront, passiert, geht es an verschiedenen Hafenteilen, Naturschutzgebieten und dem Fischerdorf Gothmund in Richtung Innenstadt. Das wird garantiert nicht langweilig. Wenn du magst, fährst du die gleiche Strecke wieder zurück oder nimmst Bus oder Bahn.

5. Grillen am Strand

Wenn am Abend die Badegäste den Strand verlassen, die Sonne schwindet und rosa Licht Himmel und Meer verzaubert, dann beginnt im Sommer die schönste Zeit. Dann hast du den Strand fast für dich allein. Warum nicht einfach den Grill anwerfen und die Abendstunden mit Wurst und Wein verbringen? Das kannst du am Grünstrand, am Ende des Kurstrandes, ganz offiziell machen. Dort stehen sogar feste Grillstationen. Aber denk daran, deinen Müll wieder mitzunehmen. Am ersten Abschnitt des Brodtener Ufers darfst du sogar am Strand Feuer machen und kannst den Abend so noch etwas länger ausklingen lassen.

6. Ein Strandspaziergang im Winter

Winter und Strand passen nicht zusammen? Dabei gibt es nichts Besseres, um den Kopf frei zu bekommen, als einen Winterspaziergang am Meer. Warm eingepackt in Mütze, Handschuhe und dicke Jacke, hat der Gang entlang der Wasserlinie fast etwas Meditatives.

Denn gerade im Winter, wenn der Himmel voller dicker, grauer Wolken hängt,  kleine Wellen oder auch mal große Brecher an Strand schlagen, die Möwen wie bewegungslos im Luftstrom hängen und keine Strandkörbe den Blick versperren, hat Travemünde einen ganz eigenen Zauber. Und danach kannst du in einem der Cafés eine heiße Schokolade trinken. Herrlich.

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