Travemünde: Die schönsten Strände und Wasserplätze | reisereporter.de

Das sind die schönsten Strände in Travemünde

Großartige Strände mit viel oder wenig Trubel, schöne Plätze, von denen du das Meer beobachten kannst: Travemünde hat mehr als nur einen Traumplatz am Wasser. Der reisereporter verrät sie dir.

Ab an den Strand! Der reisereporter zeigt die schönsten in Travemünde.
Ab an den Strand! Der reisereporter zeigt die schönsten in Travemünde.

Foto: imago/Westend61

Der Kurstrand

Wow, was für ein Strand! Über rund 1,7 Kilometer zieht sich der Kurstrand, der auf der einen Seite von der Travemündung begrenzt wird. Auf der anderen Seite geht er ins Brodtener Ufer über. Der Sand am Kurstrand ist weiß und fein und kann sich mit jedem Tropensand messen.

Hier stehen während der Saison knapp 1.200 Strandkörbe, die auf Besucher warten. Es gibt sogar Schlafstrandkörbe, in denen man ganz bequem übernachten kann. Eine Nacht direkt am Meer und unter den Sternen ist so gar kein Problem. Hier geht es schön flach ins Wasser rein, nur wenige Steine und Muscheln stören den Badespaß, angeschwemmte Algen werden frühmorgens schnell weggeräumt – der Kurstrand ist für all diejenigen perfekt, die es gern hübsch aufgeräumt mögen.

Dafür zahlen wir auch gern 2,80 Euro pro Tag für die Strandnutzung. Während der Sommersaison kann es an heißen Tagen schon mal voll werden.

Rund 1,7 Kilometer zieht sich der Kurstrand.
Rund 1,7 Kilometer zieht sich der Kurstrand. Foto: Majka Gerke

Der Grünstrand

Wer nicht so gern im Sand liegt, kann auf den Grünstrand am Ende der Strandpromenade ausweichen. Strandkörbe suchst du da allerdings vergebens. Hier findest du eigentlich immer einen ruhigen Platz. Und grillen darfst du dort auch. Ganz offiziell und erlaubt. Der Weg zum Meer ist trotzdem nicht weit, es sind nur ein paar Schritte über die Promenade und dann steht dem Badespaß nichts mehr im Weg. Und Strandnutzungsgebühr musst du auch nicht zahlen, denn der Grünstrand ist für alle frei.

Das Brodtener Ufer

Wenn du deine Fellnase mit zum Baden nehmen willst, steht dir der Hundestrand ganz am Ende der Strandpromenade zur Verfügung. Ein kurzer Weg den Betonpfad entlang, kommst du in den ersten Abschnitt des Brodtener Ufers. Dort kannst du dich gemeinsam mit deinem Hund in die Fluten stürzen. Und das völlig kostenlos.

Priwall

Der wilde Priwallstrand ist der beste Platz für alle Puristen. Hier gibt es keine Strandkörbe, die nächste Pommesbude ist ein ganzes Stück entfernt, und der Kaffee wird einem auch nicht an die Liege gebracht. Doch dafür hast du jede Menge Platz, denn der Strand zieht sich über rund 2,8 Kilometer und geht nahtlos in die schmalen Strände im Klützer Winkel auf der mecklenburgischen Seite über.

Der Sand ist hier genauso weiß und fein wie gegenüber auf der Kurstrandseite und fällt flach ins Wasser ab. Hier muss du stellenweise über Steine und Muscheln balancieren, die angeschwemmten Algen bleiben liegen, bis der Wind sie wieder ins Meer trägt und die Strömung sie mitnimmt.

Doch das ist alles kein Problem, denn genau diese Naturkulisse macht den Strandabschnitt so besonders. Belohnt wirst du mit einem tollen Blick auf die Kulisse der rein- und rausfahrenden Schiffe und den Trubel am Kurstrand. Das ist besser als fernzusehen.

Der wilde Priwallstrand ist der beste Platz für alle Puristen.
Der wilde Priwallstrand ist der beste Platz für alle Puristen. Foto: Majka Gerke

Und hier kommen die schönsten Geheimplätze, wo du zwar nicht baden darfst oder kannst, die aber trotzdem lohnen:

Die Pötenitzer Wiek

Zuallererst: Baden ist hier nicht gestattet, der Bereich um die Pötenitzer Wiek und der angrenzende Dassower See sind ein Naturschutzgebiet. Doch hier, im Süden der Halbinsel Priwall, fernab vom Trubel, gibt es lauschige Buchten.

Dort stehen Holzbänke mit Blick auf das Wasser, wo man eine ruhige Stunde sitzen und die Schwäne beobachten kann, die auf dem See ihre Runden drehen.

Im Süden der Halbinsel Priwall, fernab vom Trubel, gibt es lauschige Buchten.
Im Süden der Halbinsel Priwall, fernab vom Trubel, gibt es lauschige Buchten. Foto: Majka Gerke

Das Stülper Huk

Noch ein Naturschutzgebiet wo man nicht baden darf, noch eine ruhige Ecke fernab des Trubels im Seebad. Das Stülper Huk, eine Flussbiegung gegenüber der Dassower See, liegt im Süden von Travemünde, nur ein paar Ecken vom Skandinavienkai entfernt. Hier kann man herrlich die Natur beobachten und die Ruhe genießen.

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Der Höhenweg über dem Brodtener Ufer

Während unten die Ostsee ans Ufer schwappt, gibt es oben auf dem Kliff den wunderschönen Wanderweg. Dort stehen auf der ganzen Strecke zwischen Travemünde und Niendorf schöne und manchmal sogar kunstvolle Bänke und bieten einen atemberaubenden Blick über die Lübecker Bucht und die ein- und ausfahrenden Schiffe. Suche dir einfach den besten Platz aus.

Ganz am Ende der Strandpromenade findest du das Brodtener Ufer.
Ganz am Ende der Strandpromenade findest du das Brodtener Ufer. Foto: Majka Gerke

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