9 Dinge, die man in Schönberg getan haben muss | reisereporter.de

9 Dinge, die du in Schönberg getan haben musst

Surfen, surfen, surfen! Oder schwimmen und reiten. Auf jeden Fall solltest du in Schönberg aktiv sein. Nur wenn das Wetter schlecht ist, darfst du mal die Füße hochlegen. Hier kommen die Must-dos.

Nadine Schättler
Stand-up-Paddling auf türkisblauem Wasser macht den Urlaubstraum perfekt.
Der Schönberger Strand ist ideal zum Stand-up-Paddling.

Foto: Nadine Schättler

1. Surfen in Brasilien

Schon allein wegen des Ortsschildes am Strand solltest du einen Abstecher nach Brasilien machen. Das gelbe Schild, das normalerweise am Straßenrand den Beginn oder das Ende einer Ortschaft ankündigt, ist vor der Kulisse von Surfbrettern, bunten Flaggen, Palmen und blauer Ostsee zu einem begehrten Fotomotiv geworden.

Außerdem kannst du in Brasilien Kurse im Windsurfen, Stand-up-Paddling, Wellenreiten oder SUP-Surfen (Stand-up-Paddling in Wellen) buchen. Es gibt ein Volleyballnetz und Tore für Beachsoccer. Superextraspaß für Badenixen, die nicht so gern auf das Brett steigen wollen: Tretboote mit Minirutsche für einen kühnen Slide ins Wasser!

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2. Schnorcheln gehen

Strand und Wasser gibt es in Schönberg reichlich. Wechsel die Perspektive und tauch ab in die türkisblaue Ostsee. Denn der bis zu acht Kilometer lange Strand unterteilt sich in Buhnen.

Alle 200 Meter gibt es Dämme aus riesigen Findlingen im Wasser, die hauptsächlich dem Küstenschutz dienen. Aber auch viele Algen und Fischarten fühlen sich dort wohl. Schnapp dir deinen Schnorchel und staune, was du unter Wasser alles entdecken kannst!

3. Yoga auf der Seebrücke

Frühaufsteher sollten sich eines nicht entgehen lassen: Yoga am Meer. Auf der Plattform am Ende der Seebrücke kannst du bei gutem Wetter immer samstags und sonntags von 8.30 bis 9.45 Uhr den Sonnengruß, den Krieger oder den Hund üben.

Du solltest bequeme Sportkleidung, eine Yogamatte und Socken mitbringen. Die Yogaeinheit auf der Seebrücke kostet dich 14 Euro (Schüler und Studenten 10 Euro). Tiefenentspannt startest du in deinen Tag.

4. Fischbrötchen mit Girokarte zahlen

Fischbrötchen gehen am Meer immer. Die Fischerhütte von Fischer Kruse am Schönberger Strand steht direkt auf dem Küstenschutzdeich und hat schon deswegen ein Alleinstellungsmerkmal an der deutschen Ostseeküste. Von März bis Oktober kannst du hier täglich Fischbrötchen, Backfisch, hausgemachte Fischfrikadellen oder Pommes mit Blick aufs Wasser essen.

Alle Fischwaren sind MSC-zertifiziert oder selbst gefangen. Und das Beste für alle, denen das Bargeld im Portemonnaie ständig ausgeht: Bei Fischer Kruse kannst du dein Fischbrötchen sogar mit Girokarte zahlen.

Fischbrötchen gehen in Schönberg immer, am besten in Kruse´s Fischerhütte auf dem Deich.
Fischbrötchen gehen in Schönberg immer, am besten in Kruse´s Fischerhütte auf dem Deich. Foto: Nadine Schättler

5. Alte Straßenbahnen fahren

Du dachtest, auf Straßenbahnen triffst du nur in deutschen Großstädten? Du hast dich getäuscht! Sogar am Schönberger Strand sind welche unterwegs. Allerdings historische Museumsstücke, die der Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn (VVM) liebevoll restauriert und fahrtüchtig gemacht hat.

Gegen eine Spende kannst du an den Wochenenden eine Runde drehen. Ein einmaliges Erlebnis! Und: Die Straßenbahn-Fahrschule ermöglicht es dir, dich selbst einmal an die Kurbel zu setzen.

6. Auf dem Rücken der Pferde

Wenn du mit Fahrzeugen nicht so viel am Hut hast und stattdessen lieber auf Pferde setzt, kannst du die Probstei im Galopp erleben. Wiebke Nahrgang bietet für Feriengäste Strandausritte (nur im Winter) und Tagesausritte auch mit Galopp an.

Du solltest allerdings nicht das erste Mal auf einem Pferd sitzen: Voraussetzung für den Gang ins Gelände ist der Besitz eines Reitpasses oder des Reitabzeichens ab Großem Hufeisen. Abenteuer pur bieten mehrtägige Wanderritte mit Übernachtung im Zelt und am Lagerfeuer. Für Erwachsene gibt es die bequemere Variante mit Ferienwohnung. Alternativen: Ponyreiten oder Kutschfahrten.

7. Beachsoccer und Trommeln am Strand

In Schönberg gibt es ein Strandprojekt für Jugendliche, das sich „Beach Power“ nennt. Das Ferien- und Sommerangebot der Gemeinde Schönberg unterhalb der Seebrücke ist ein Treffpunkt zum Relaxen oder Auspowern.

Kostenlos kannst du hier Bälle für ein Volleyball-Match und andere Strandspiele ausleihen. Jeden Freitag organisieren die Pädagogen der Schönberger Jugendpflege um 14 Uhr ein Beachsoccer-Turnier für Jugendliche bis 16 Jahre (Anmeldung ab 13.45 Uhr). Du kannst am Beach-Power-Container aber nicht nur Sport machen, sondern auch kreativ werden: etwa beim Trommel-Workshop oder beim Basteln von Muschelschmuck.

8. Naschen im Kino

Sollte das Wetter in Schönberg schlecht sein – und das wird dir unter Garantie auch im Sommer passieren –, sind ein Dach über dem Kopf, plüschige Sofas und eine große Leinwand genau das Richtige.

In Schönberg gibt es am Markt gegenüber von der Kirche ein kleines und urgemütliches Verzehrkino mit Tischchen, tuffigen Lämpchen und einer freundlichen Bedienung, die dir von Chips und Cola bis zum Eis alles bringt, was deine Nerven während eines Blockbusters so brauchen. Also ab in die „Blitz-Lichtspiele“ in Schönberg!

9. Korntage besuchen

Die Probsteier Korntage rund um Schönberg haben nur wenig mit Kornbrand zu tun. Obwohl sich bei der vierwöchigen Veranstaltungsreihe auf dem Land alles rund um das Thema Korn dreht.

In der Krokauer Mühle erfährst du, wie früher Getreide gemahlen wurde. Direktvermarkter weihen dich in die Herstellung ihrer Spezialitäten ein. Und es gibt Hofführungen, Fahrten mit der Pferdekutsche durch Kornfelder, Schlossbesichtigungen, Strohballensingen, Schmiedevorführungen und vieles mehr.

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