Welt-Yoga-Tag: 7 besondere Orte zum Yogamachen

7 ganz besondere Orte zum Yoga machen

Namaste – am 21. Juni ist Welt-Yoga-Tag. Den Trendsport kannst du mittlerweile sogar schon auf dem SUP-Board, nackt oder in der Wüste praktizieren. Sieben besondere Orte für deine spirituelle Auszeit.

Yoga in den Bergen bei Sonnenuntergang – besondere Orte machen die Yogaerfahrung noch interessanter.
Yoga in den Bergen bei Sonnenuntergang – besondere Orte machen die Yogaerfahrung noch interessanter.

Foto: unsplash.com/Eneko Urunuela

Ashtanga, Hatha, Vinyasa – es gibt die unterschiedlichsten Arten von Yoga. Und es gibt die unterschiedlichsten Orte, an denen die Yogaerfahrung zu etwas ganz Besonderem wird.

Wie wäre es zum Beispiel mit Yoga bei Sonnenaufgang über den Dächern von Los Angeles und anschließender Rutschpartie? Oder – wenn du eher ein Naturliebhaber bist – mit Yoga in den Bergen?

Hier findest du ein paar Anregungen für besondere Arten von Yoga an besonderen Orten: 

Yoga auf dem Stand-up-Paddling-Board

Wer schon einmal einen Baum beim Yoga gemacht hat, weiß: Es ist gar nicht so leicht, dabei das Gleichgewicht zu halten. Wenn du deinen Gleichgewichtssinn beim Yoga noch zusätzlich trainieren willst, probier doch einmal SUP-Yoga aus.

Dabei stehst du auf einem Stand-up-Paddling-Board und musst dann gleichzeitig das Gleichgewicht halten und auf dem Board balancieren.

Besonderen Spaß macht das natürlich an heißen Tagen, wenn ein Sturz ins Wasser eine willkommene Abkühlung ist. Um SUP-Yoga auszuprobieren, musst du gar nicht weit fahren. Kurse gibt es zum Beispiel auf Spiekeroog bei „Ankerglück“, in Hannover bei „Lakeside Yoga“ oder in Überlingen am Bodensee bei „Yoga Shala“.

Nacktyoga in New York

Goldene Chicken Wings, ein nackter Cowboy oder ein Café, in dem du rohen Keksteig bestellen kannst – in New York gibt es nichts, was es nicht gibt. Ein Yogastudio, bei dem die Teilnehmer bei den Kursen nackt sind, darf da natürlich nicht fehlen.

Bei „Naked in Motion“ sollen sie sich selbst entdecken und Ängste überwinden. Das Nacktyoga-Studio sieht sich als Teil der Bodypositivity-Bewegung und will gegen Schönheitsideale und Stereotype ankämpfen. Die Kurse gibt es übrigens auch in Boston. 

Yoga in der Wüste

Hunderte von Yogis treffen sich seit sieben Jahren in jedem Frühjahr in der Wüste Arizonas zum „Sedona Yoga Festival“, um an Yoga-Workshops und -kursen teilzunehmen. Auch 2019 finden in der Wüstenstadt Sedona vom 14. bis 17. März wieder mehr als 200 Veranstaltungen statt.

Vom Anfänger über Kinder bis zu Profis sind alle Yogafans, die für ein paar Tage Ruhe vom Alltag suchen, beim Festival willkommen. Sedona ist zudem auch außerhalb des Festivals ein Mekka für Aussteiger. Es gibt dort jede Menge New-Age-Läden, alternative Spas und Kunstläden.

In Zell am See in Österreich kannst du beim Yoga ganz nebenbei noch die Aussicht genießen.
In Zell am See in Österreich kannst du beim Yoga ganz nebenbei noch die Aussicht genießen. Foto: Schmittenhöhebahn

Yoga auf fast 2.000 Metern Höhe

Wenn du eher Gipfelstürmer als Wüstenfan bist, könnte dich dieses Yogaangebot interessieren: In Zell am See in Österreich kannst du Yoga auf der Schmittenhöhe machen. Der Übungsplatz liegt auf fast 2.000 Metern Höhe. Neben der Bergluft kannst du dort während des Yogakurses auch eine tolle Aussicht genießen.

Von der Schmittenhöhe hast du Aussicht auf gleich 30 Dreitausender. Die Kurse finden vom 4. Juli bis 29. August statt. Das Angebot ist für Frühaufsteher geeignet. Treffpunkt ist um 8.15 Uhr an der Talstation der Schmittenhöhebahn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Yoga über den Dächern von Los Angeles

Auch dieser Yogakurs ist ideal für Frühaufsteher und Gipfelstürmer. Statt über die Berge blickst du beim Kurs von „Sunrise Yoga“ aber über die Dächer von Los Angeles. Ob die Luft dort oben genau so gut ist wie die Bergluft in Österreich, ist zu bezweifeln. Dafür startet der Kurs bereits um 6 Uhr, der Sonnenaufgang ist also inklusive.

Der Veranstaltungsort ist der Oue Skyspace LA, Kaliforniens höchste Open-Air-Aussichtsplattform auf dem U.S. Bank Tower in etwa 300 Metern Höhe. Von der Aussichtsplattform führt eine Rutsche durch einen gläsernen Tunnel zum Fuß des Gebäudes. Die Rutschpartie ist im Yogaticket inbegriffen. Es kostet etwa 26 Euro.

Yoga unter Palmen

Dieses Yogafest hat wahrhaften Festivalcharakter. Neben Yogakursen und -workshops finden beim „Bali Spirit Festival“ auch Konzerte statt. Zahlreiche Künstler aus der ganzen Welt nehmen auf der tropischen Insel in Indonesien am Festival teil.

Das will seinen Teilnehmern dabei helfen, in Harmonie mit ihrer spirituellen, sozialen und natürlichen Umwelt zu leben. 2019 findet das Festival vom 24. bis 31. März statt. Ein Ticket für sechs Tage kostet etwa 400 Euro.

Yoga in der Sauna

Wenn du einmal richtig ins Schwitzen kommen willst, solltest du zum Bikram-Yoga – in einem 38 Grad warmen Raum. Weil es eine bekannte Yogavariante ist, kannst du es beinahe überall auf der Welt ausprobieren.

Bikram-Yoga soll entgiftend wirken, das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen und Konzentration sowie Willenskraft steigern. Vor der Yogastunde solltest du nichts Schweres essen und über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Wasser trinken.

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