Dieser Vorfall hätte auch böse enden können: Acht Easyjet-Passagiere wurden vergangenen Sonntagabend am Flughafen von Genf nach der Landung auf dem Rollfeld einfach stehen gelassen. Der Bus, der alle anderen Fluggäste sicher über den Airport zum Gebäude brachte, fuhr einfach ohne sie los.

Gefährlicher Spaziergang über das Rollfeld

Normalerweise sind Flughafenmitarbeiter ja immer äußerst akkurat, was die Absperrung der Fußwege und Aufenthaltszonen auf dem Rollfeld angeht. Wer da aus der Reihe tanzt, wird in der Regel sofort entdeckt und zurück ins Glied gebracht. Bei diesem Easyjet-Flug war das aber offensichtlich anders.

Eine Frau (30) berichtete der Schweizer Zeitung „20 Minutes“, dass sie ihr 21 Monate altes Baby auf dem Arm trug und deshalb gewartet hätte, bis alle anderen Passagiere das Flugzeug verlassen hatten. Als sie dann aber draußen ankam, sei von dem Shuttlebus weit und breit nichts mehr zu sehen gewesen. Gemeinsam mit sechs anderen Verdutzten habe die Mutter deshalb im Halbdunkeln auf dem Rollfeld gestanden.

Zu Fuß machten sie sich dann auf zum Flughafengebäude – ein nicht gerade ungefährlicher Spaziergang. Denn: Hier rollen tonnenschwere Fahrzeuge und natürlich auch Flugzeuge lang. Zu guter Letzt sei dann auch noch die Tür des Gebäudes verschlossen gewesen. Ein Flughafenmitarbeiter entdeckte die Gruppe dann aber doch noch und brachte sie in Sicherheit.