Ostsee: Die 4 häufigsten Möwenarten | reisereporter.de

Die 4 häufigsten Möwenarten der Ostsee

Egal, wohin die Badegäste an die Ostsee gehen, sie sind immer schon da: die Möwen. Das sind die vier häufigsten Arten an der Küste:

Wer ist wer? Möwen an der Ostsee sehen doch alle gleich aus, oder nicht?
Wer ist wer? Möwen sehen doch alle gleich aus, oder nicht?

Foto: pixabay.com/bertvthul

1. Die Silbermöwe

Die Silbermöwe ist bis zu 67 Zentimeter groß und erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 155 Zentimetern. Charakteristisch ist der rote Fleck auf dem gelben Unterschnabel. Bei diesen Möwen sind die stimmlichen Äußerungen besonders gut dokumentiert. Ihr Hauptruf, ein helles bis gellendes kiu oder kiau, drückt Erregung aus und soll die Aufmerksamkeit anderer wecken. Aber die Silbermöwe gibt auch Lautzeichen der guten Laune von sich: Das Jauchzen wird als „aau aau au kjiiiau kjau kjau“ beschrieben. Meist wird es von einem tiefen Bellen eingeleitet, gefolgt von einem hohen, erregten Laut.
 

 

2. Die Lachmöwe

Die Lachmöwe ist mit einer Länge von bis zu 39 Zentimetern die kleinste in Mitteleuropa brütende Möwe. Gut zu erkennen ist sie von März bis Juli: Dann trägt sie ihr Prachtkleid mit dem dunkelbraunen Kopf. Die Flügeloberseite ist hellgrau mit schwarzen Spitzen. Beine und Schnabel sind matt rot.
 
Die in den Kolonien am häufigsten und sowohl tagsüber als auch nachts geäußerten Balzrufe sind gereiht krächzend etwa wie rä grä grä-krää, kräähh. Außerhalb der Brutzeit an Futterstellen ist häufig ein scharfes, durchdringendes kriiiärr in vielen Variationen zu hören.
 

 

 

 

3. Die Sturmmöwe

Die Sturmmöwe wird etwa 40 bis 45 Zentimeter lang und bis zu 550 Gramm schwer. Ihr Gefieder ist überwiegend weiß, die Flügel sind silbergrau mit schwarzen Spitzen. Beine und Schnabel sind gelb gefärbt. Auf ihrem Speiseplan stehen neben kleinen Fischen,Würmern, Schnecken und Insekten auch Abfälle.
 
Die Sturmmöwen sind sehr gesellige Tiereund brüten meist in größeren Kolonien. Die Nester werden in der Nähe von Gewässern auf bewachsenem Boden gebaut. Die Sturmmöwe ist vor allem zur Brutzeit recht ruffreudig.
 
Ihr Hauptruf  ist ein helles, manchmal leicht quiekendes und nasales kiä oder kia, das weniger kräftig und höher ist, als der entsprechende Ruf der Silbermöwe.
 

 

 

 

4. Die Mantelmöwe

Die Mantelmöwe ist die größte Möwenart an der Ostsee. Sie hat eine Körperlänge von bis zu 78 Zentimetern. Ihre Flügelspannweite ist dagegen mit bis zu 165 Zentimetern verhältnismäßig klein. Gekennzeichnet ist sie durch ihre dunkle Flügeldecke und die fleischfarbenen Füße. Sie lebt das ganze Jahr an der Ostsee, im Winter kommen zusätzlich einige Mantelmöwen aus Skandinavien. Verglichen mit den Rufen der Silbermöwe ist der Ruf der Mantelmöwe tiefer und lauter. Manchmal klingen sie heiserer oder entenähnlich schnatternd.
 

 


 

 

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