„Breakout – How far can you go?“ lautet das Motto dieser besonderen Aktion, bei der rund 140 Teams in München, Berlin und Barcelona für den guten Zweck auf Reisen gegangen sind. Das Ziel der Reisen ist dabei völlig unwichtig – es geht nur darum, eine möglichst große Strecke zurückzulegen und auf dem Weg witzige Aufgaben zu erledigen.

Motto: Der Weg ist das Ziel

Am heutigen Freitagmorgen fiel in den drei Städten der Startschuss für die Zweierteams, die mit den orange „Breakout“-Shirts in Windeseile in alle möglichen Himmelsrichtungen aufbrachen. Das Ziel: Innerhalb von 36 Stunden möglichst weit weg vom Startort zu kommen und währenddessen live auf der „Breakout“-Website von den Fortschritten der ungeplanten Reisen zu berichten.

Zuvor konnten sich die Teams einen oder mehrere Sponsoren für ihren Trip suchen, die einen selbst gewählten Betrag pro Kilometer zahlen, der am Ende zu 100 Prozent an den wohltätigen Verein „Ein-Dollar-Brille“ geht, der momentan in Afrika, Lateinamerika und Indien Menschen mit Brillen versorgt, die sich eine solche Sehhilfe normalerweise nicht leisten könnten.

Der Verein „Ein-Dollar-Brille“ stattet Kinder und Erwachsene, die sich selbst keine leisten können, mit Brillen aus.
Der Verein „Ein-Dollar-Brille“ stattet Kinder und Erwachsene, die sich selbst keine leisten können, mit Brillen aus. Foto: OneDollarGlasses

Laut dem Verein würden weltweit mehr als 1,5 Millionen Menschen eine Sehhilfe benötigen, die sie selbst nicht bezahlen könnten. Dank „Ein-Dollar-Brille“ verbessert sich die Lebensqualität etlicher Menschen, denn Kinder können dank der Brillen besser lernen, Eltern leichter einen Job finden, um für ihre Familien zu sorgen.

Diese Teams reisen für den guten Zweck

Wenige Stunden nach dem Start ist zum Beispiel das Team „Destination Moon“ aus München auf dem Weg nach Frankreich. Die Rangliste führt das Duo mit dem Namen „Hansdampf“ an. Es hatte am Freitagnachmittag schon 611 Kilometern zurückgelegt – die beiden Jungs starteten ebenfalls in München und befinden sich schnurstraks auf dem Weg nach Norden.

Das Team „Destination Moon“ versucht, von München nach Frankreich zu trampen.
Das Team „Destination Moon“ versucht, von München nach Frankreich zu trampen. Foto: BreakOut

Die wichtigste Regel für die Reisenden: Sie dürfen selbst keinen einzigen Cent für das Vorankommen bezahlen. Und daher ist hier Kreativität gefragt: Viele Teams kommen mit dem Klassiker „Trampen“ gut voran, andere überredeten die Schaffner zu einer kostenlosen Mitnahme, und zwei Teams konnten sogar Airlines davon überzeugen, sie umsonst im Flugzeug mitzunehmen.

Während die Teilnehmer ordentlich Strecke machen, kannst du ihnen witzige Aufgaben stellen, die sie für deinen selbst bestimmten Spendenbeitrag erfüllen können. Das Team „Popcorn-Travellers“ legte zum Beispiel eine Laufstegperformance à la „Germany’s Next Topmodel“ in einem fahrenden ICE hin und kassierte dafür 5 Euro.

Die „Breakout“-Aktion endet am Samstag um 21 Uhr.