Oktoberfest: 10-facher Wiesn-Spaß | reisereporter.de

Oktoberfest: 10 Dinge, die du hier erleben musst!

Klar: Trinken, tanzen, flirten sind das MUSS für jeden Wiesn-Besucher. Aber es gibt noch 10 weitere lustige Punkte auf der to-do-Liste.

Münchner Fruehlingsfest: Auf der Theresienwiese sorgen Kettenflieger und Riesenrad für beste Unterhaltung.
Fahrgeschäfte sorgen für beste Unterhaltung

Foto: imago/STL

1. Trachten- und Schützenzug

Am ersten Sonntag (18.September, ab 10 Uhr) ziehen über 9.500 Trachtenvereine durch die Münchner Innenstadt. Und es sind nicht nur bayerische Schützen, die hier ihr Können beim Fahnenschwenken, musizieren und Goaßlschnalzn  - dem Knallen mit einer Peitsche -  zeigen. Sechs Kilometer lang ist der Aufmarsch, bei dem auch Vereine aus Österreich, Italien, Südtirol und der Schweiz dabei sind. 
Bester Ausblick: Vom Hotel Bayerischer Hof, der Brasserie „Oskar Maria“ im Literaturhaus oder dem Kuffler Restaurant hat man einen sensationellen Blick - und kann in Ruhe seine Weißwurscht genießen (unbedingt vorher reservieren!).

 

 

 

2. Eine Ochsensemmel genießen

Das Hendl ist ein Muss auf dem Oktoberfest, doch Kenner schwören auf die Ochsensemmel  aus der Ochsenbraterei. Wer nicht ins Zelt kommt: einfach links herum vorbeigehen, am Seiteneingang anklopfen und sagen, dass man nur schnell eine Semmel essen will. Die gibt’s mit ordentlich Soße und ist eine perfekte Grundlage für einen Abend auf dem Oktoberfest. 

3. Riesenrad fahren

Es ist der schönste Blick über das ganze Oktoberfest. Wenn die Gondel ganz oben im Riesenrad stehen bleibt, klicken die Fotoapparate und Handykameras nur so. Bei Nacht ist es ein wahres Lichtermeer, dass sich hier unter einem ausbreitet. Und so klein sieht von hier oben alles aus.  Nur der Gesang aus den Zelten und das Geschrei aus den wilden Karussells dringt her. Mit der Bavaria, der Schutzpatronin Bayerns, ist man auf Augenhöhe. Und: Von hier oben sieht man erst, wie die Schausteller mit ihren Wohnwagen hinter dem ganzen Trubel leben. 

 

 

 

4. Sich köpfen lassen

Vor allem wer einen Wiesnbier-Kater hat, sollte schnellsten ins Schichtl-Kabinett gehen. Hier lebt noch die alte Schaustellertradition. Mit viel Wirbel, Effekt und Heiterkeit wird hier mehrmals am Tag hingerichtet. Einer aus dem Publikum kommt unters Beil. Kopf ab. Schon allein die Show vor dem Zelt ist das Geld wert. Wer länger stehen bleibt merkt: kein Satz wird zweimal abgerufen, alles ist spontan, originell und original.

 

 

 

5. Tobboggan

Ob man nur Schauen will, oder sich selbst ausprobieren möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Der Toboggan, eine alte Rutsche, ist Gratis-Unterhaltung vom Feinsten, vor allem zu fortgeschrittener Stunde. Auf einem Förderband gehts steil bergauf. Es sieht so einfach aus und ist doch beim ersten Mal richtig schwer. Wer versucht, sich auf das Band zu stellen, fällt meistens um. Und wer am Geländer nach Halt sucht, den „zerbröselt“ es, wie der Bayer sagt. Das Toboggan befindet sich an der Matthias-Pschorr-Straße, am Süd-Osteingang des Oktoberfests.

 

 

 

6. Aussicht von der Bavaria

Die meisten Besucher laufen an der Bronzestatue der Bavaria vorbei, ohne sie wirklich gesehen zu haben. Dabei lohnt sich ein Ausflug nach oben. Zum einen sind in der Säulenhalle um die Bavaria herum Büsten bedeutender Bayern ausgestellt. Hans Jacob Fugger etwa, Carl Orff, Bertolt Brecht, Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Rudolf Diesel und viele mehr. Zwar ist die Halle während dem Oktoberfest geschlossen, ein Blick von der Weite lohnt sich aber auch schon. Weiter kann man dann in den Kopf der Bavaria steigen und durch ihre Augen auf das Oktoberfest blicken. Achtung, vorher die Öffnungszeiten checken! 
 

7. Sich auf dem Teufelsrad beweisen

Es ist eine über 100 Jahre alte Belustigung, die ihren Zauber nicht verloren hat. Auf einer sich drehenden Scheibe versuchen die Mutigen sich festzuhalten und werden doch mit einem Ball heruntergekegelt. Viel los ist hier am späten Abend, wenn die Burschen sich Mut in den Zelten angetrunken haben und sich dann versuchen. Im vergangenen Jahr zog es sogar Schauspielstar Elyas M’Barek aufs Rad  - und der „Fack ju Göhte“-Star hielt sich bis ganz zum Schluss. 

 

 

 

8. Promis gucken vor dem Käfer

Die Stars gehören zum Oktoberfest wie die Brezn zum Hendl. Besonders viele von ihnen sieht man am späten Nachmittag des ersten Oktoberfest-Sonntags. Dann findet in Käfers Wies’n-Schänke die Promi-Party „Almauftrieb“ statt. Im ersten Stock tummelt sich alles, was dazugehören will. Von Franziska Knuppe über Florian David Fitz, Matthias Schweighöfer, Verona Pooth, Roland Emmerich, Michael Ballack, Elyas M’Barek. Wer sich vor dem Kaffee-Ausschank des Käfers positioniert, hat gute Chancen, dass die Stars an ihm vorbeilaufen. Rechts am Ausschank vorbei geht es nämlich direkt zum VIP-Eingang. 

 

 

 

9. Kaffee trinken

Es muss nicht immer Bier sein. Auf dem Oktoberfest kann man Frühstücken oder ganz gemütlich sogenannte „Auszongne“, ein mit Zucker bestäubtes Schmalzgebäck und Kuchen essen. Sowohl das Cafe Mohrenkopf, Bodos und das Café Kaiserschmarrn haben hier ein breites Angebot in ihren kleinen Zelten. Für alle Eiligen gibt es Kuchen, Krapfen und Kekse auch zum Mitnehmen. Die Münchner gehen am liebsten in Schiebl’s Kaffehaferl. Auch wegen dem guten Strudel und dem „Kaffee mit Schlag“. 

10. Standkonzert vor der Bavaria

Selbst der gestandenste Bayer bekommt leicht feuchte Augen, wenn die Bayernhymne auf dem Oktoberfest gespielt wird. Für Nicht-Bayern ist es eine etwas merkwürdige Veranstaltung, doch genau deshalb erlebenswert. Am 25. September ab 11 Uhr spielen alle Kappellen der Zelte zusammen ein Konzert. Dirigiert wird das ganze im Wechsel von Politikern, Prominenten und Leuten, die sich um das Oktoberfest verdient gemacht haben - für Münchner eine große Ehre. 

 

 

 

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
#Trending
Zur
Startseite