Kreuzfahrt ab Valletta: „reisereporter 2018“-Tagebuch | reisereporter

„reisereporter 2018“-Tagebuch: Kreuzfahrt-Fieber

Der reisereporter hat gemeinsam mit TUI die „reisereporter 2018“ gesucht. Carina und Edu haben sich im Voting den ersten Platz gesichert – auf Lissabon folgt eine Kreuzfahrt im Mittelmeer.

Edu & Carina
Abschieds-Blues: Der letzte Tag auf dem Schiff bricht an.
Abschieds-Blues: Der letzte Tag auf dem Schiff bricht an.

Foto: Menzel

Nachdem das Paar beim ESC-Finale in Lissabon mitgefiebert und -gefeiert hat, sollte es jetzt für die beiden auf hohe See gehen. Aber: Carina muss die dritte Reise der „reisereporter 2018“ allein antreten. Nicht, weil Edu so leicht seekrank wird. Nein, der Arme muss sich auf wichtige Prüfungen vorbereiten und kann deshalb leider nicht mitfahren.

Die beiden erstplatzierten „reisereporter 2018“ wählten das Reisepaket 1 aus, das sie zu den „reisereporter Top Places“ führt. Carinas Kreuzfahrt auf der „Mein Schiff 2“ von TUI Cruises startet an unserem „reisereporter Top Place“ Valletta

>> Kurzsteckbrief Valletta

  • Hauptstadt von Malta 
  • Einwohner: 5.700
  • Fläche: 0,84 Quadratkilometer
  • Währung: Euro
  • Temperatur: 24 Grad (Jahresdurchschnitt)
  • Beste Reisezeit: Mai bis Oktober
Wir sind die „reisereporter 2018“.
Wir sind die „reisereporter 2018“. Foto: TUI; reisereporter; freepik.com

„reisereporter 2018“-Tagebuch von der „Mein Schiff 2“

Tag 1: Vorfreude und Abschiedsschmerz 

Wow, wie schnell die Zeit vergeht! Heute begann schon das dritte „reisereporter 2018“-Abenteuer. Und das ist dieses Mal ein ganz besonderes. Ich gehe nämlich auf Kreuzfahrt! Mit meinen 23 Jahren habe ich natürlich noch nie eine gemacht und bin deswegen schon ganz aufgeregt.

Leider werde ich allein reisen, da Edu in zehn Tagen einige Prüfungen hat, die sehr wichtig sind. Er hat mich aber noch zum Flughafen gebracht. Der Abschied war total traurig. Aber nachdem ich ein paar Tränen verdrückt hatte, habe ich mich dann vor allem auf das vor mir liegende Abenteuer gefreut.

Abschied am Flughafen: Edu muss diesmal zu Hause bleiben, weil er lernen muss.
Abschied am Flughafen: Edu muss diesmal zu Hause bleiben, weil er lernen muss. Foto: Maria Menzel

Leider fiel mein erster Flug von Hannover nach Frankfurt aus und ich wurde auf einen späteren umgebucht. Das bedeutete erst einmal: warten, warten, warten. Letztendlich ging es dann aber von Hannover los nach Frankfurt. Bevor ich von dort aus weiter nach Valletta, der Hauptstadt Maltas, fliegen konnte, dauerte es noch mal ein bisschen.

Das war aber gar nicht schlimm, denn so hatte ich Zeit, am Flughafen noch lecker zu essen. Der Flug war dann wunderschön, da ich von oben ganz viel sehen konnte: Wir flogen zuerst über den Bodensee, dann über die Alpen und über ganz viele beleuchtete Städte.

Über den Alpen.
Über den Alpen. Foto: Carina

In Valletta angekommen, habe ich direkt ein paar maltesische Wörter gelernt. Der Fahrer meines Taxis zum Hotel hat sie mir beigebracht. „Bonjou!“ heißt „Guten Morgen!“ und „Grazzi!“ bedeutet „Danke!“. Klingt lustig, oder? Maltesisch ist eine Mischung aus Arabisch, Französisch und Italienisch.

Die Zweitsprache hier ist aber Englisch, und das können die Malteser auch sehr gut. Es sollte also einfach sein, mich hier zurechtzufinden. Im Boutiquehotel The Saint John angekommen, habe ich erst mal darüber gestaunt, wie schön und chic hier alles ist. Wow! Ich war noch nie in so schönen Hotels wie als „reisereporter 2018“. Jetzt erst mal schlafen und morgen wird Valletta, die „Kulturhauptstadt 2018“, erkundet. Ich freue mich schon!

Carina gefällt die schöne Einrichtung ihres Hotels in Valletta sehr.
Carina gefällt die schöne Einrichtung ihres Hotels in Valletta sehr. Foto: Carina

Tag 2: In Love with Valletta!

Nach einem leckeren Frühstück habe ich mich aufgemacht, um Valletta zu erkunden. Vorher aber habe ich mein Gepäck schon mal zum Schiff gebracht, damit ich es nicht den ganzen Tag mit mir herumschleppen muss – ein echt guter Service! Den Check-in habe ich da auch schon gemacht.

Danach bin ich in die Upper Barrakka Gardens – ein wunderschöner Park mit einem tollen Ausblick. Ich war ab dem ersten Moment total überwältigt von der Schönheit der Gebäude hier – sie sind alle aus Sandstein gebaut, und viele haben bunte Balkone. Das sieht fast schon wie ein Wettbewerb um den schönsten Balkon aus.

Carina hat sich in Vallettas Gassen verliebt.
Carina hat sich in Vallettas Gassen verliebt. Foto: Menzel

Danach bin ich weiter ins Zentrum Vallettas gelaufen, welches schachbrettartig aufgebaut ist. Was mich total überrascht hat, ist, dass Valletta für eine Hauptstadt unfassbar klein ist. Es ist mit 0,84 Quadratkilometern und knapp 6.000 Einwohnern die kleinste Hauptstadt Europas. Man kann eigentlich gar nicht Stadt sagen – für mich war es wie ein größeres Dorf. Das war deswegen irgendwie total entspannend – ich bin da so langflaniert, ohne zu denken, dass ich mich irgendwohin hetzen muss.

Denn oft sind die Städte so groß, und dann möchte ich mich immer so beeilen, um alles zu sehen. Aber in Valletta kann man sogar in einem halben Tag alles erkunden. Mich hat besonders die Geschichte Maltas interessiert und fasziniert. Denn Malta ist erst seit 1964 unabhängig.

Vorher war es eine britische Kolonie, und das spürt man heute noch deutlich. Die Malteser sprechen wirklich ausgezeichnet Englisch, da es hier die Zweitsprache ist. Außerdem herrscht hier Linksverkehr, und überall stehen rote Telefonzellen.

Da Valletta dieses Jahr Kulturhaupstadt Europas ist, hat sich die Stadt ziemlich herausgeputzt, es finden viele Feste und Veranstaltungen statt – heute aber leider nicht. Ich sehe aber ständig Feuerwerke am Himmel. Die Malteser sind ein wenig verrückt nach Feuerwerk

Mhhhhh, Pastizzi!
Mhhhhh, Pastizzi! Foto: Menzel

Am späten Nachmittag kam dann der große und aufregende Moment – ich bin das erste Mal auf die „Mein Schiff 2“ gegangen und war von der Größe überwältigt! In den ersten Minuten habe ich mich gefühlt wie die Charaktere im Film „Titanic“.

Ich werde diese Woche in einer Verandakabine auf Deck 10 wohnen. Auf meinem Balkon habe ich sogar eine Hängematte – so lässt es sich aushalten! 

Tag 3: Erkundungstour auf dem Schiff

Heute Morgen bin ich mit einem unbeschreiblichen Gefühl aufgewacht. Auf dem offenen Meer auf einem Schiff zu schlafen ist wirklich großartig. Mitten in der Nacht, so etwa gegen 3 Uhr, haben wir heute abgelegt, und ich muss sagen, dass man das Schaukeln des Schiffs kaum spürt.

Hoppla, wo ist Carina denn nun gelandet? Am ersten Tag verlief sie sich noch ständig auf dem großen Schiff.
Hoppla, wo ist Carina denn nun gelandet? Am ersten Tag verlief sie sich noch ständig auf dem großen Schiff. Foto: Maria Menzel

Heute waren wir dann den ganzen Tag auf See. Das bedeutete für mich: erst mal das Schiff erkunden! Das war auch dringend notwendig, ich verlaufe mich nämlich noch ständig. Gestern musste mich ein Mitarbeiter zur Kabine führen, weil ich sie allein absolut nicht wiedergefunden habe.

Sogar beim Frühstücksbuffet habe ich mich verlaufen. Es ist alles sooo riesig! Also habe ich mir heute einen Schiffsplan geschnappt und erst mal alle Decks abgeklappert. Angefangen bei der Rezeption über das Theater, die verschiedenen Restaurants und Bars, das Fitnessstudio, den Spabereich, die Shoppingstraße, die Kunstgalerie, das Atelier, die Bibliothek und bis hin zu noch vielem mehr habe ich alles erkundet.

Die Pools auf dem Schiff sind besonders beliebt bei den Gästen. Carina gefallen sie auch prima.
Die Pools auf dem Schiff sind besonders beliebt bei den Gästen. Carina gefallen sie auch prima. Foto: Maria Menzel

Auf dem Pooldeck war natürlich am meisten los, aber auch überall sonst waren Menschen. Und das ist kein Wunder, da zu fast jeder Uhrzeit überall etwas geboten ist. Das Programm für den jeweiligen Tag erhält man morgens immer in seinem Zimmer.

Es gibt Vorträge über Sport, Länder und Kulturen. Ich kann an Zumba-, Sushi- oder Kasino-Workshops teilnehmen, eine Körperfettanalyse machen lassen – vielleicht sollte ich da nach dem ganzen Buffetessen langsam mal hingehen ;-) –, und es gibt sogar ein Treffen für Alleinreisende. Da habe ich mich aber nicht hingetraut.

So ein Bauch-Beine-Po-Kurs ist ganz schön anstrengend, macht aber auch richtig Spaß.
So ein Bauch-Beine-Po-Kurs ist ganz schön anstrengend, macht aber auch richtig Spaß. Foto: Maria Menzel

Um trotzdem Leute kennenzulernen, habe ich dann beim Bauch-Beine-Po-Kurs mitgemacht, und das war ziemlich cool. Ein weiteres Highlight heute war eine Hochzeit hier an Bord. Der Kapitän hat das Brautpaar selbst getraut. Das war richtig berührend und total schön.

Abends habe ich leckere Garnelen gegessen und mir dann die atemberaubende Willkommensshow angeschaut. Die Sänger und Tänzer waren richtig gut. Danach habe ich den Abend bei Livemusik ausklingen lassen. Ein richtiger Wohlfühlurlaub ist das hier.

Die Tänzer zeigten bei der Willkommens-Show einen super Auftritt.
Die Tänzer zeigten bei der Willkommens-Show einen super Auftritt. Foto: Maria Menzel

Tag 4: Verzaubert von Dubrovnik

Heute bin ich in Dubrovnik in Kroatien aufgewacht. Vom Fenster meiner Kabine aus, konnte ich mir direkt einen ersten Eindruck verschaffen: Ich hatte einen wunderschönen Ausblick auf viele kleine Häuschen mit ganz vielen Bäumen drum herum. Es sah aus wie in einem Bilderbuch.

Landschaften wie im Bilderbuch: Carina war von Dubrovnik wie verzaubert.
Landschaften wie im Bilderbuch: Carina war von Dubrovnik wie verzaubert. Foto: Maria Menzel

Nach dem Frühstück ging es dann mit dem „Mein Schiff“-Transfer los in Richtung des Zentrums von Dubrovnik. Schon auf dem Weg dahin hat mich die Landschaft weiter verzaubert. Ich habe mich für einen Moment wie im Mittelalter gefühlt. Die hohe Stadtmauer und die alten Festungen haben ihren ganz besonderen Charme.

Kein Wunder, dass Dubrovnik oft als Filmkulisse genutzt wird. Bilder der Stadt sind in „Robin Hood“ und „Star Wars“ zu sehen, und sogar ein Teil des neuen „James Bond“ wird hier gedreht. Auch für die berühmte TV-Serie „Game of Thrones“ war Dubrovnik schon Filmkulisse. Das ist aber nur einer der Gründe, weshalb so viele Touristen in die 40.000-Einwohner-Stadt kommen.

In Dubrovnik fühlte sich Carina teilweise wie ins Mittelalter versetzt.
Von den alten Häusern und Festungen in Dubrovnik fühlte sich Carina teilweise wie ins Mittelalter versetzt. Foto: Maria Menzel

Ich habe mich dazu entschlossen, die Stadt vom Meer aus zu erkunden und eine Kajaktour zu machen. Bei der Hitze hier war das eine sehr gute Entscheidung. Und die Drei-Stunden-Tour war auch superinteressant. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Vom Meer aus sieht Dubrovnik noch viel schöner aus, und der Guide hat uns viele interessante Sachen erzählt. Wir haben zum Beispiel eine riesige Villa mit einer blauen Kuppel gesehen, ein Hotel, in dem Filmstars und Politiker übernachten. Um ein Zimmer dort zu bekommen, müssen sie sich etwa zwei Jahre vor ihrem Aufenthalt in Dubrovnik auf die Warteliste des Hotels setzen lassen.

Stadtführung im Kajak – in Dubrovnik geht das.
Stadtführung im Kajak – in Dubrovnik geht das. Foto: Maria Menzel

Das Hotel hat eine Garage, in der mehrere Luxusautos stehen. Gäste dürfen sich jeden Tag ein Auto aussuchen. Nach der Kajaktour waren wir dann noch in einer Höhle zum Schnorcheln. Das Wasser dort war unglaublich klar und türkisblau. Das war so richtig erfrischend.

Auf dem Weg zum Schiff fand am Abend dann noch eine White-Night-Party statt. Alle dort waren in Weiß gekleidet. Ich konnte mich dort mit dem Schiffsdirektor unterhalten. Das war total interessant, weil das Leben auf hoher See natürlich etwas ganz Besonderes ist.

Am Abend durfte Carina noch mit dem Schiffsdirektor sprechen.
Am Abend durfte Carina noch mit dem Schiffsdirektor sprechen. Foto: Maria Menzel

Allgemein bin ich von der ganzen Crew ziemlich beeindruckt. Sie sind alle sehr nett und haben interessante Lebensgeschichten. Morgen früh werde ich dann schon wieder ganz woanders aufwachen. Denn unser Schiff legte noch ab und machte sich auf den Weg nach Bari in Italien.

Tag 5: Leckere italienische Spezialitäten

Als ich heute Morgen aufgewacht bin, konnte ich es wieder kaum abwarten, die Vorhänge aufzuziehen und aus meinem Fenster zu gucken. Was ich draußen sah, war ein großer Hafen mit mehreren anderen Schiffen. Wir hatten in der Nacht in Bari, der Haupstadt Apuliens, in Italien angelegt.

Direkt nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg in Richtung Altstadt und bestaunte ihre süßen kleinen Gassen. Überall hier hängen die Leute ihre Wäsche aus dem Fenster, sitzen vor ihren Häusern und reden lautstark mit ihren Freunden. Obwohl mehrere Kreuzfahrtschiffe heute in Bari angelegt hatten, merkte ich das in der Stadt kaum.

In Bari erkundete Carina die Straßen der Altstadt.
In Bari erkundete Carina die Straßen der Altstadt. Foto: Maria Menzel

Neben Touristen begegnete ich auch ganz vielen Einheimischen. Bari ist ein Pilgerort für viele Katholiken, da dort der heilige Nikolaus steht, dem die Menschen ihre Wünsche und Sorgen mitteilen. Eine Figur des Schutzpatrons steht direkt vor der Basilika San Nicola, in der auch die Gebeine des heiligen Nikolaus liegen.

Der Nikolaus, um den es hier geht, ist genau der, von dem wir auch am 6. Dezember reden. Derjenige, der uns die Geschenke in die Häuser bringt. Nach dem Besuch der Basilika hatte ich richtig Hunger und habe mich auf die Suche nach einem traditionellen Snack gemacht.

Die Frauen in Bari formen die traditionellen Nudeln, Orecchiette, direkt vor ihren Häusern.
Die Frauen in Bari formen die traditionellen Nudeln, Orecchiette, direkt vor ihren Häusern. Foto: Maria Menzel

Dabei bin auf Tarallini gestoßen, gebackene Teigkringel aus Weizenmehl, Weißwein und Olivenöl. Die sind sehr lecker. Danach habe ich älteren Damen dabei zugesehen, wie sie direkt vor ihren Häusern Orecchiette geformt haben. Das sind die traditionellen Nudeln in Apulien. Sie sehen ein bisschen aus wie Muscheln.

Davon ist mir richtig das Wasser im Mund zusammengelaufen, und ich wollte unbedingt auch Nudeln essen. Ich dachte mir: „Pizza, Pasta und Vino – das schmeckt am besten in Italien.“ Leider waren aber viele Restaurants geschlossen, da die Menschen hier nachmittags Siesta machen.

Nach einem erfüllten Tag kehrte Carina auf das Schiff zurück.
Nach einem erfüllten Tag kehrte Carina auf das Schiff zurück. Foto: Maria Menzel

Daher habe ich Nudeln in einer kleinen Bar gegessen. Die waren leider nicht ganz so gut, wie ich mir das vorgestellt hatte. Danach habe ich mich dafür umso mehr auf das Abendessen auf dem Schiff gefreut. Und heute Nacht steuern wir schon wieder den nächsten Hafen an: Ciao, bella Italia!

Tag 6: Canyoning in Split

Ein Landgang mit Action: In Split in Kroatien wurde ich um 9 Uhr von einem Transfer abgeholt, der mich in die Berge brachte. Dort startete unsere Canyoning-Tour – bisher mein absolutes Highlight auf dieser Kreuzfahrt! Mit der passenden Ausrüstung (Neoprenanzug, Helm, Schwimmweste und Schützer) kletterte unsere Truppe aus sieben Leuten erst mal einen hohen Abhang hinunter, um zum Fluss Cetina zu gelangen.

Beim Canyoning musste Carina von Fels zu Fels schwimmen, klettern und springen.
Beim Canyoning musste Carina von Fels zu Fels schwimmen, klettern und springen. Foto: Menzel

Im Fluss begann das Abenteuer. Das Wasser war sehr, sehr kalt, aber durch den Anzug habe ich es zum Glück kaum gespürt. Wir mussten von Fels zu Fels schwimmen, klettern – an manchen Stellen sogar von Felsen und Klippen ins Wasser springen. Das war Adrenalin pur! Manchmal musste ich mich sehr überwinden, aber genau das hat wahnsinnig Spaß gemacht.

Für Canyoning brauchst du viel Ausdauer, Kraft und eine gute Körperbeherrschung. Und keine Höhenangst! Aber die Ausblicke entschädigen für die Anstrengung: Die Natur dort war atemberaubend. Wunderschöne Wasserfälle, blaue Libellen und sogar eine kleine Wasserschlange habe ich gesehen.

Ich wäre am liebsten noch stundenlang weitergeklettert, erst im Bus merkte ich meine Erschöpfung: Schon auf dem Rückweg zum Schiff bin ich eingeschlafen und war bis abends platt.

Zurück auf dem Schiff war Carina total erledigt – daher gab es erst mal einen Kaffee in der Hängematte.
Zurück auf dem Schiff war Carina total erledigt – daher gab es erst mal einen Kaffee in der Hängematte. Foto: Menzel

Tag 7: Sauna und Sushi auf dem Kreuzfahrtschiff

Heute war mein zweiter Seetag, und das bedeutete: erst mal entspannen. Meine Knochen spürte ich alle noch vom Canyoning. Und so beschloss ich, in die Saune zu gehen. Auf jeden Fall die richtige Entscheidung: Eine Sauna mit Meerblick – so was hatte ich vorher noch nicht erlebt.

Danach habe ich an einem Sushi-Workshop teilgenommen und gelernt, wie man drei verschiedene Arten von Sushi macht, welche Zutaten und Materialien man dafür braucht. Das selbst gemachte Sushi durfte ich natürlich auch selbst verputzen, dabei habe ich mich nett mit anderen Kreuzfahrern unterhalten.

Das selbst gemachte Sushi durfte Carina dann auch selbst verputzen.
Das selbst gemachte Sushi durfte Carina dann auch selbst verputzen. Foto: Maria Menzel

Im Laufe der Tage habe ich gemerkt, dass alle auf dem Schiff lockerer werden und sich gegenseitig ansprechen. Auch wenn ich zu den Jüngsten an Bord zähle, habe ich schon mehrere Bekanntschaften gemacht. Am Abend ging es dann weiter mit dem Essen: Es gab ein Buffet mit 37 verschiedenen Käsesorten, das war auch total lecker. Danach habe ich mir noch die Musicalshow im Theater angesehen. Ein echt entspannter Tag!

Telefonat mit Edu, der aufgrund einer wichtigen Prüfung leider nicht mit auf die Kreuzfahrt konnte.
Telefonat mit Edu, der aufgrund einer wichtigen Prüfung leider nicht mit auf die Kreuzfahrt konnte. Foto: Maria Menzel

Tag 8: Letzter Tag an Bord

Heute ist leider schon der letzte richtige Tag auf dem Schiff! Heute Morgen kamen wir in Koper, einer kleinen Hafenstadt in Slowenien, an, der einzigen Stadt in dem Land mit einem Seehafen.

Der Akkordeon-Spieler in Koper faszinierte Carina sehr.
Der Akkordeon-Spieler in Koper faszinierte Carina sehr. Foto: Menzel

Über Slowenien hatte ich vorher nur wenig gehört, daher war ich total gespannt, die Stadt zu erkunden. Besonders süß fand ich die Altstadt mit der Kathedrale, in deren Nähe es eine Straße mit vielen kleinen Handwerksläden gibt.

Zudem haben wir nachmittags einen Ausflug gemacht in die Postojna-Höhlen. Das ist die zweitgrößte begehbare Tropfsteinhöhle der Welt. Schon der Weg dahin hat sich gelohnt: Überall grüne Landschaften voller Wälder und Berge gesehen – das ist Slowenien! Hier würde ich gern noch mal wandern gehen.

In Slowenien war Carina in den Postojna-Höhlen.
In Slowenien war Carina in den Postojna-Höhlen. Foto: Menzel

Auch die Höhlen waren ein echtes Highlight, der erste Besucher war schon vor 800 Jahren dort. Für mich ging es vier Kilometer durch verschiedene Abschnitte, wie zum Beispiel durch den sogenannten Spaghetti-Saal. Dort hängen Tropfsteine von der Decke, die wie Spaghetti aussehen. Es gab sogar auch einen Konzertsaal.

Auf dem Rückweg zum Schiff haben wir noch einen Halt bei der Predjamski-Burg gemacht, wo ich ein köstliches Abendbrot mit traumhaften Ausblick hatte. Slowenien ist außerdem für seinen guten Wein bekannt, also habe ich dort auch einen probiert und kann die Qualität bestätigen.

In Slowenien probierte Carina den Wein, der nur einen Euro pro Glas kostete. Sie sagt: Sehr lecker!
In Slowenien probierte Carina den Wein, der nur einen Euro pro Glas kostete. Sie sagt: Sehr lecker! Foto: Menzel

Am Abend musste ich mich dann leider von der Crew verabschieden. Die sind mir in der Woche tatsächlich ans Herz gewachsen, weil sie alle so unglaublich freundlich sind. Aber man sieht sich ja immer zweimal im Leben! :-)

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