Überflutungen auf Kuba: Was das für deine Reise heißt

Überflutungen auf Kuba: 16.000 Menschen evakuiert

Sturm „Alberto“ beschert Kuba momentan extreme Regenfälle und Überflutungen. Straßen wurden gesperrt, Häuser sind eingestürzt. Was das für deine Karibikreise bedeutet, weiß der reisereporter.

Die Regenfälle sorgen für überflutete Straßen in Kuba. Der Verkehr ist stark beeinträchtigt.
Die Regenfälle sorgen für überflutete Straßen in Kuba. Der Verkehr ist stark beeinträchtigt.

Foto: Facebook/Dayron Gil Martinez

„Alberto“ gilt als erster Sturm der diesjährigen Hurrikan-Saison im Atlantik. Mit heftigen Regenfällen fiel der Sturm über Kuba her und hinterließ Überschwemmungen, Zerstörung und Chaos.

16.000 Menschen mussten bis jetzt evakuiert werden, 64 Häuser seien komplett eingestürzt und etliche Orte wegen eingebrochener Straßen und Brücken von der Außenwelt isoliert, berichtet die kubanische Zeitung „Granma“.

Einschränkungen bei deiner Kuba-Reise

Wenn du bald auf Kuba bist, solltest du dich vorher informieren, ob dein Reisegebiet von den Sturmschäden betroffen ist. Mit Einschränkungen im Verkehr musst du aktuell auf jeden Fall rechnen. Die Inselmitte und der Norden seien besonders stark betroffen.

In der Provinz Villa Clara sei die Nationale Autobahn, eine der wichtigsten Straßen des Landes, zum Teil gesperrt, Fahrzeuge müssen hier und auch an anderen Orten in der Provinz auf Umleitungen ausweichen. Überflutungen haben auch in den Provinzen Sancti Spiritus, Matanzas und Ciego de Ávila große Schäden hinterlassen. Zudem gebe es Einschränkungen im Bus- und Zugverkehr, wie das Auswärtige Amt informiert.

Die mehr als 16.000 Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen aufgrund der Überflutungen verlassen. Die Einsturzgefahr und eine mögliche Isolierung der Ortschaften sei zu groß gewesen.

Kuba-Reisende sollten du die Lage weiterhin genau beobachten. Für die nächsten Tage sind weitere Regenfälle angekündigt.

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