Konkurrenz für Amerikas größten Fernbusanbieter Greyhound: Flixbus hatte es im November vergangenen Jahres angekündigt, ab heute fahren die grünen Busse auch durch die USA. Zum Start ist das Streckennetz noch überschaubar: Kalifornien, Arizona und Nevada.

21 Ziele werden in den drei US-Bundesstaaten insgesamt angefahren, Städte wie Los Angeles, Las Vegas, Phoenix, Tucson oder San Diego gar bis zu neunmal pro Tag. Weitere Linien sollen in den kommenden Wochen folgen. Geschäftsführer André Schwämmlein hat Großes vor: „Unser Ziel sind 1.000 tägliche Verbindungen in den USA bis Ende des Jahres.“

Flixbus lockt Amerikaner mit billigen Tickets

Wie bereits in Deutschland und ganz Europa lockt Flixbus mit Billigpreisen: Der Trip von Los Angeles nach Las Vegas ist zum Beispiel schon ab 2,99 Dollar zu haben.

Das Konzept von Flixbus bleibt das gleiche wie in Europa. Lokale oder regionale Partner stellen die Busse und wickeln die Fahrten ab. Der Münchner Fernbusriese organisiert in der US-Zentrale in Los Angeles Genehmigungen, Marketing und den Ticketverkauf. US-Medien wie „Bloomberg“ nennen es das „Uber-Modell“.

Das Unternehmen Megabus, das ebenfalls in den USA zahlreiche Touren anbietet, hat Flixbus in Europa bereits übernommen. Insgesamt fahren die grünen Busse hier 1.700 Ziele in 27 Ländern an, hinzu kommt der Flixtrain auf zwei Strecken in Deutschland.

Auch das reicht dem Unternehmen nicht: Im Rahmen des aktuellen Netzausbaus will es sein Angebot bis Ende 2018 um 30 Prozent auf 350.000 Verbindungen pro Tag ausbauen.